moenstermann schrieb:Erlaubt ist, was gefällt.
Willst du Erinnerungen für später haben, ist der Wert einer so bearbeiteten Aufnahme sehr beschränkt, die nicht mehr die Realität abbildet, ja das fände ich sogar gefährlich. Stell dir vor du siehst diese Aufnahmen in 20 Jahren...
Wolle schrieb:Du hast da ein heikles Thema angeschnitten, das gerne bis aufs Blut diskutiert wird.
Meine persönliche Meinung:
EBV ist solange gut, wie sie das Bild besser macht, ohne es zu verfälschen. Wo liegt da die Grenze?
Dass muss jeder für sich selbst bestimmen, aber zur Täuschung der Betrachter sollte es nicht kommen. So weigere ich mich grundsätzlich, Telefonmasten ö.Ä. aus dem Bild zu erntfernen. Andere haben da weniger Hemmungen.
Kuirrin schrieb:Ja, das wird gern und ausführlich diskutiert, zb hier:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=37268&highlight=ethik
Zu deinem beispielbild, ich würde einen Mittelweg gehen, das zweite gefällt mir persönlich garnicht mehr, das war für mich schon zuviel EBV.
kgebinger schrieb:Hi Claude,
ich bin der meinung das Limit muss sich jeder selbst setzen. Ich mache meine Fotos für den "eigenen Hausgebrauch". Ich muss nicht mein Geld damit verdienen und aussenstehenden Geschmäckern genügen.
moenstermann schrieb:Erlaubt ist, was gefällt.
Willst du Erinnerungen für später haben, ist der Wert einer so bearbeiteten Aufnahme sehr beschränkt, die nicht mehr die Realität abbildet, ja das fände ich sogar gefährlich. Stell dir vor du siehst diese Aufnahmen in 20 Jahren... Ansonsten würde ich sagen, halte dich an dein Augenmaß, wie war der Badeanzug: mehr Orange oder Rot? Wenn man Dinge entfernt oder hinzufügt, kann es sich nur noch um künstlerische Darstellung handeln. Diese Bilder würde ich von meinen Bildern, die dokumentieren sollen, strickt trennen.
Erlaubt ist, was gefällt.
lesitzki schrieb:Hallo Claude,
mir gefällt Bild 2 besser. Ich hätte es bei diesen Motiv genauso gemacht. Bei anderen Motiven mache ich weniger und noch andere fast gar keine EBV. Das hängt immer ganz vom Motiv ab.
Fotoretusche gibt es, seit es die Fotografie gibt. In Ungnade gefallene Parteigenossen verschwanden für immer von der Bildfläche ;-) In der Werbefotografie waren und sind Vollretuschen an der Tagesordnung und die Retuscheure die für den Playboy tätig waren sagten: "Drei cm Bauchspeck sind kein Problem." Das galt alles für die manuelle Retusche mit Farbe und Pinsel. Die EBV macht vieles einfacher. Allerding ein silbernes Auto spiegeln und mit einen roten Lack versehen Lenkrad auf die richtige Seite setzen usw usw - das können nur noch die alten Hasen, die das früher mit dem Pinsel auf ein 9x12 Dia gemacht haben.
Erlaubt ist was gefällt.
Viele Grüße
Holger
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