Wie entstehen Eure Bilder

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Jimpy

NF Mitglied
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Hallo,


ich wollt mal fragen wie Eure Bilder entstehen.

Mich interessiert,

-ob Ihr mit der Camera loszieht und Bilder seht?, oder

-ob Euer Bild zuerst gedanklich entsteht, eine Idee habt und den Bildáufbau genau im Kopf habt und die Realisierung genau und konsequent verfolgt?

-kommt es auch vor, daß Ihr Euch ein Bild eine Bildidee vorher genau aufzeichnet und danach fotografiert?

Wie machtIhr das so?

Natürlich ist mir klar, daß das von Sparte zu Sparte, d.h. Landschaft, Natur, Mode, Porträt unterschiedlich ist.

Mich hätte einfach interressiert, wo Euer Schwerpunkt liegt und wie Ihr ans Thema herangeht.




Lg
 
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Mal so, mal so. Meist bin ich jedoch reaktiver Knipser: ich sehe ein Motiv und mache mir Gedanken, wie ich das am besten umsetzen kann. Durch die Knipserei für die Zeitung ändert sich das langsam ein wenig, da ich öfter losgeschickt werde und Bilder zu einem mehr oder weniger abstrakten Thema bringen soll. Da mach ich mir schon Gedanken, wie könnte ich das umsetzen. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. (Deswegen: Fischauge immer dabei haben, hehe).

Gruß Erik
 
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Also ich fang mal an. Meine Art Bilder zu machen, hat sich im letzten 3/4 Jahr wesentlich verändert. Ich knips nicht mehr wild draufzu, sondern überlege doch mehr. Meistens schaue ich mir das Motiv erst duch den Sucher an, mal so, dann so..., bevor ich auslöse - oder auch nicht. Heute (gestern) war ich in einer alten verfallenden Villa, hab aber kein einziges Bild gemacht, weil ich kein Motiv finden konnte....außer Müll wäre ein Model mit gewesen, wäre das sicher anders gelaufen.

Aber daß ich vorher Bilder im Kopf habe, kann ich nicht behaupten. Gut, ich weiß meist vorher was ich ungefähr fotografieren möchte, also gehe ich in eine marode Industrieruine, möchte ich marode Bilder machen...gehe ich mal in die Natur, möchte ich Naturbilder machen...
Im Studio ist es sicher anders, da hat man sicher gewisse Vorstellung, die man dann umsetzen möchte.

Soviel von mir
vg Christian
 
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Im Prinzip wie Christian. Erstmal durch den Sucher schauen, ob es sich lohnt.
Bei Festlichkeiten liege ich auf der Lauer und warte.
Am Anfang, mit der Digital-Kamera, habe ich da immer zuviel geknipst.
Jetzt mache ich es, wie ich es zu meinen Analogzeiten gemacht habe.
Weniger ist oft mehr.
Bei Makros baue ich mir das Motiv auf. Das kann schon mal seeehr lange dauern, bis ich zufrieden bin.
Geht natürlich bei Insekten schlechter.
Da bei mir immer alles etwas länger dauert, sind da wohl Schnecken und Blumen eher die bessere Wahl.
Ansonsten wundert sich meine liebe Frau manchmal, was ich wieder für einen M... fotografiere und staunt hinterher.
Portraits nur in der Familie. Und da nur die, die förmlich vor die Linse springen.
Zum Glück sind die dann auch noch fotogen.
Und was noch viel wichtiger ist. Gedultig.

LG Ralph
 
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Bei mir ist es so, dass ich wenn ich unterwegs bin, wo ich der Meinung bin, dass es interessant sein könnte meine Kamera mitnehme. Hier kann es aber auch vorkommen, dass ich kein Bild schiesse, da m.E. keine geeigneten Motive da sind.

Dann ist es auch so, dass ich gezielt losfahre/-gehe, um nach Motiven zu suchen, was mir dann auch meist gelingt, allerdings eher selten vorkommt.

Am meisten fotografiere ich im Urlaub und da geht meist um Erinnerung. Es kommt aber auch darauf an, wieviel Zeit bei den Ausflügen ist. Hier ziehe ich auch manchmal ohne Partner oder Bekannte los.

Wenn ich z.B. irgendwelche Feierlichkeiten fotografieren darf/soll, dann mache ich mir schon einen kleinen Plan, allerdings eher im Kopf, als schriftlich. Wobei es bei den Feierlichkeiten schon wichtig ist, dass man sich vorher ein paar Gedanken macht (vor allen Dingen Hochzeiten, ist aber ein anderes Thema)
 
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Ich plane eigentlich nur im Voraus welche Optiken ich mitnehme, Pläne was ich Fotografieren will gib es nicht schriftlich und auch nur relativ selten im Kopf. Im Großen und Ganzen weiß ich im voraus nur, dass es interessante Fotomotive geben könnte. Oft verschlägt es mich auch häufiger an einen Ort, um Bilder nach Kritiken (hier im Forum) oder mit neuem Equipment erneut zu machen.

Gerne schaue ich auf meine alten Bilder zurück (die nicht wirklich älter sind als 2006, meinem Einstieg in die Digitalfotografie... damals noch Canon) und gucke mir meinen persönlichen Fortschritt an.

Lars
 
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Hi,

ich denke das ist auch bei mir recht unterschiedlich
Als ich angefangen habe, bin ich oft losgezogen um Fotos zu machen und war danach über die Ergebnisse enttäuscht. Habe dann irgendwie immer 100 Bilder gemacht und danach aussortiert. Kommt auch heute noch teilweise vor.
Jedoch habe ich festgestellt, dass Bilder dann am besten werden wenn man sie nicht erwartet. Also immer Kamera mitnehmen, da man nie weiß wann man sie braucht
Ab und zu habe ich auch Fotoideen in meinem Kopf die ich dann versuche umzusetzen. Ich denke aber wenn man eine zu konkrete Vorstellung hat ist es hart diese auch zu erfüllen.
Ih würde sagen ein gesundes Mittelmaß aus Planung (welche meistens unumgänglich ist für ein gutes Foto) und Spontanität führen für mich zu den besten Ergebnissen

Gruß

Simon
 
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Bei mir ist es ähnlich wie bei meinen Vorschreibern. Wenn ich mit einer Aufgabenstellung los ziehen z.B. vor 2 Wochen die Eröffnung bei einem Motorradhändler zu dokumentieren mache ich mir vorher Gedanken welche Kamera und Objektive bzw. wie ich was darstellen will.
Wenn ich einfach nur lust habe zu Fotografieren ziehe ich mit vollen Rucksack los und gebe mir manchmal selber ne Aufgabe. Bei dieser Art von Fotos entstehen die Fotos vorher im Kopf bzw. erst nach hin- und her oder drumherum laufen und gestalten im Sucher. Bei Ausflügen mit Freundin oder bekannt nehme ich nur ne kleine Fototasche mit 1 Body und ne`n Standardzoom mit und schieße schonmal unüberlegter drauf los.
Gruß Tinto
 
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