Dann wäre wohl eine Bridge-Kamera auch nicht verkehrt gewesen.
Den Vorteil der SLR reizt man halt nun mal nur dann voll aus, wenn man gute Objektive benutzt und dazu muss man dann halt auch mal ein Objektiv wechseln, was eigentlich auch gar nicht so aufwendig ist.
Ansonsten bleibt dann z.B. das Nikkor 70-300 VR, dann mit wechseln auf das 18-55er, wenn Du Weitwinkel benötigst, oder halt ein Superzoom, wie das schon genannte 18-270er, was natürlich in der Qualität der Aufnahmen evtl. sichtbar werden könnte.
Kann sein, dass es nur mir so geht, aber auch wenn 200mm zu 300mm sich nach sehr viel mehr Zoom anhören: es ist gut sichtbar, aber es ist nicht enorm viel mehr. Meine persönliche Faustregel ist, dass ein Mehr an Brennweite eigentlich so richtig deutlich erst dann zu merken ist, wenn es doppelt so viel ist, sprich statt 200mm dann 400mm. Da das selbst von Sigma in der lichtschwachen Version für dich ausserhalb deines finanziellen Rahmens ist brauchen wir darüber nicht reden. Du solltest aber vielleicht vorher mal schauen, ob du überhaupt Geld für eine Erweiterung von 200mm auf 300mm ausgeben willst:
Wobei nicht verschwiegen werden soll, dass die Bildqualität vom 70-300VR bei 200mm merklich besser ist als die des 55-200mm VR bei gleicher Blende, sprich: neben einer Brennweitenerweiterung bekommst du eine Qualitätssteigerung bei vorher gleicher Brennweite dabei. Und der VR ist beim 70-300mm ebenfalls bereits die Version II.