Welcher Scanner für das Mittelformat 6x6?

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Dresdener

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Hallo zusammen,

bis jetzt konnte ich unter reger Nutzung der Suchfunktion und nach allgemeinem Recherchieren im Internet die meisten der Fotografie betreffenden Fragen selber lösen.

Jetzt bin ich aber mit meinem Latein am Ende!

Ich habe im Sommer eine umfangreiche analoge Mittelformatausrüstung bekommen. Nach den ersten Anfängen stellen sich langsam verwertbare, also vorzeigbare Bilder ein.

Jetzt wollte ich den zweiten Schritt gehen, nämlich der hybriden Verarbeitung. Dazu suche ich einen brauchbaren Scanner für das Mittelformat 6x6.

Das optimale Ziel der Verarbeitung wäre das Ausdrucken bis A1.

Den Preis für einen 8000 oder 9000er Coolscan bin ich (noch) nicht bereit zu bezahlen. Daher stellt sich die Frage nach Alternativen.

Wenn ich mir die bekannte „Fachseite“ im Internet durchlese, komme ich zu dem Ergebnis, dass nur ein Filmscanner für mein Vorhaben tauglich wäre. Da ich preislich die Nikon Scanner ausgeschlossen habe, käme somit nur ein Reflecta MF 5000 in Frage.

Nach dem Studieren der jeweiligen Anwendermeinungen erscheint jedoch der Gesamteindruck als sehr durchwachsen. Ein baugleicher Braun FS 120 ist mir mit ca. 1.700 € zu teuer.

Ein Flachbrettscanner wie der Epson 750 soll ja nach dem Testbericht der vorbenannten Seite nicht so empfehlenswert sein. Die Anwendermeinungen reflektieren jedoch einen anderen Eindruck. Klar ist natürlich die vordergründige Intension des Verkaufens.

Daher meine Fragen:

- wer hat mit dem Reflecta MF 5000 schon Erfahrungen gehabt,

- wäre alternativ auch ein Epson 750 Pro zu empfehlen?, in welchen Umfang (unter Berücksichtigung des Betrachtungsabstands usw.) könnte man dann die Bilder vergrößern und ausdrucken?

- oder ist es sinnvoll auf ein Angebot zB.: Heidelberg Linoscan Hires, Linoscan 1800, Umax Powerlook 3000 oder Microtek 2500 usw. auf Ebay zu warten? (einen alten Rechner mit SCSI und einem Windows 98 Betriebssystem hätte ich noch).

Ich hoffe, dass ich mein Anliegen halbwegs verständlich darlegen konnte und freue mich auf Eure Meinungen.
 
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Ausführliche Testberichte findest Du hier.

Ansonsten würde mir für kleines Geld das hier einfallen.
Alternativ auch als Linotype Saphir Ultra 2 Firewire – klick.


Alles andere geht richtig ins Geld …


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Ausführliche Testberichte findest Du hier.

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Vorab erstmal vielen Dank. Diese Seite meinte ich mit "Fachseite". Da wird der Epson Pro 750 nicht gerade empfohlen.

Bei den reinen Filmscannern käme für meine Preiskategorie nur der Reflecta MF 5000 in Frage.

APHOG-Forum hat jedoch der Reflecta schlechte Bewertungen bekommen. Daher meine Frage, ob auch der Epson 750 für meine Anwendungsanforderungen reichen würde. Ich wäre schon bereit einen gewissen Betrag zu investieren. Jedoch liegt meine persönliche Schmerzgrenze derzeit bei max. 1.500 €.

Ich dächte irgendwo vom Gott des künstlichen Lichts ... also GPOX ... gelesen zu haben, dass der Linoscan Hires ganz brauchbar wäre. Es gibt auch momentan ein Angebot in einer bekannten Verkaufsplattform für 1.000 €. Daher stellt sich die Frage, ob dieser wirklich 3.000 dpi auflöst oder ob es sinnvoller ist in einen modernen Epson 750 zu investieren.

Oder...sind meine Vorstellungen so verquer, dass ich das Projekt lieber vergessen sollte, wenn ich nicht bereit bin in einen Nikon Coolscan zu investieren.

Villeicht gibt es doch noch jemanden, welcher meine Zweifel über den Reflecta vertreiben könnte?
 
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Warum nicht den 8000er ED gebraucht schnappen? Ohne groß recherchiert zu haben - der müßte doch für 1300 - 1400,- zu bekommen sein. Ältere Imacon Scanner sind auch immer mal wieder für bezahlbare Beträge in der Bucht zu finden.

Gruß

Andreas
 
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...für die 1500 EUR würde ich mir einen gebrauchten IMACON kaufen.....die Geräte sind klasse, auch wenn sie 10-15 Jahre alt sind......wichtig ist die Software, die du dir laden mußt und die gibt es auch für die alten Geräte, aber leider sehr versteckt im Netz.....
Mein Imacon 343 arbeitet seit 12 Jahren und ist immer noch eine Klasse, die nur Trommelscanner oder Profi-Flachbrettscanner toppen können...

Grüße,
Jan
 
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In der Bucht gibt es einen Coolscan 8000 Firewire zu etwas mehr als 2/3 deines Budgets. Das ist allerdings keine Kaufempfehlung von mir. Ich habe selber einen 8000 und die können extrem zickig sein...
 
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Vorab erstmal vielen Dank. Diese Seite meinte ich mit "Fachseite". Da wird der Epson Pro 750 nicht gerade empfohlen.

Moin

das Problem mit Empfehlungen ist...wer äußert sich da
sind das Leute aus der Druckvorstufe die sich auskennen...
oder Fotoamateure mit mehr oder weniger Einsichten...

um richtig gut was aus Negativen oder Dias zu bekommen...muss>

erstens das passende Gerät verfügbar sein...
zweitens die passende Software die zumindest 50% an guten Ergebnissen verantwortlich ist :up:

genannter Epson hat NICHT die verprochene hohe Auflösung( so um die 6000)
sondern er zaubert aus einer Doppel-CCD Zelle ein interpoliertes Scann...
gemessen von http://www.filmscanner.info/
kommt dann irgendwas um 2.000 bis 2.200 raus....der Rest ist nur große Datei
(und könnte für den Canon auch gelten.... )

ich scanne mit dem Saphir UII und nutze die Linosoftware NewColor 4000 am PC...
bekomme damit "nur 1200x2400" hin...was aber rattenscharf ist...
nur läuft der bei mir unter altem SCSI Rechner.

den Reflekta5000 kenne ich nicht....
Mfg gpo
 
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Das trifft leider ja auch auf die Nikon Cooolscans zu...die Angaben wurden in der "Druckpresse" deutlich reduziert...die hatten mal die ganzen "Top" Geräte gegen ihre Flachbrett und Trommelkisten aus der Druckvorstufe durchgemessen........oooha...da waren einige Angaben zu korrigieren....

Grüße,
Jan
 
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....Ich habe selber einen 8000 und die können extrem zickig sein...

Das hatte ich auch schon gelesen. Daher traue ich mich an den 8000 nicht so richtig ran. Zumal irgendwo erwähnt wurde, dass der 8000, im Gegensatz zum 9000, vom Nikon Service nicht mehr repariert wird.
 
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[MENTION=64045]gpox[/MENTION]
"... ich scanne mit dem Saphir UII und nutze die Linosoftware NewColor 4000 am PC...
bekomme damit "nur 1200x2400" hin...was aber rattenscharf ist...
nur läuft der bei mir unter altem SCSI Rechner."

Dann wäre somit ein Linoscan Hires dem Epson (auch unter dem Aspekt eines vergleichbaren Preises) vozuziehen? Wie schon erwähnt...einen entsprechenden Rechner hätte ich noch.
 
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Bitte übersieh nicht was gerd unter "zweitens" geschrieben hat.

50% macht die Software aus und die musst du zu 100% bescherrschen wenn du aus 1200x2400 dpi am Ende gute A1 Prints machen willst. Das ist tlw. mühsame Kleinarbeit mit vielen Rückschlägen.

Mein Tipp für den Einstieg in die Hybridverarbeitung wäre ja, sich so aufzustellen, dass man in den eigenen vier Wänden über kurz oder lang ggf. den gesamten Prozeß selbst in der Hand hat (entwickeln-scannen-printen z.B. bis A3+) und sich für Spezialaufgaben (A1-prints sind je bei den meisten Hobbyfotografen eher selten) einen professionellen Partner zu suchen.
 
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Dann wäre somit ein Linoscan Hires dem Epson (auch unter dem Aspekt eines vergleichbaren Preises) vozuziehen? Wie schon erwähnt...einen entsprechenden Rechner hätte ich noch.

Moin

ich habe auch einen HiRes...nur bin über die Testphase noch nicht hinausgekommen...
der der lief nur mit Silverfast...und das hasse ich wie die Pest (hochgradigt unergonomisch)

der HiRes kann aber bis 8x10" hat aber einen "Rollfilm Kanal"...
wo der sein Objektiv umschalten kann..dann über +3000 nativ kommt :up:

es gibt diesen Scanner baugleich von UMAX, genauso wie den Saphir UII...
nur deren Software kenne ich nicht

die Software von Linotype/Heidelberg...ist die Granate :up::up::up:
damals mitte/ende der 90er hatten mir alle "DTP-Experten" davon abgeraten...
und logo waren das alles Agentur+Mac Leute die mit anderen Sachen arbeiteten...

und damit auch nie die NewColor4000 je auf einem Windows Rechner gesehen hatten....
der Witz aber nun...diese Software ersetzt komplett Photoshop...ist einfach udn ergonomisch,
man kann wirklich ALLES damit machen...dazu mit perfekten Vorschauen,
auch halbwegs flott :up: (alle meine GF Bilder hatte ich damit gemacht)

SW /RF 6x7 Ilford Beispiel...und ein crop dazu




dazu muss gesagt sein....das ich die Orignal Scanns nicht mehr habe(Plattencrash)
und diese 6x7 RFs wahrscheinlich nur mit 900 DPi für Webgrößen gemacht hatte....
es muste praktisch nix großartiges korrigiert werden

gleiches Planfim Crop in Farbe(Kodak Dias)


[MENTION=62181]Telewatt[/MENTION]...
Jan ich kenne nicht alle Scanner....
einen alten Nikon LS2000 habe ich auch immer noch...einen Refelkta7500 ebenso...
leider sind mir beim Gebrauchtkauf ein Gerät mit einem kleinem Defekt ein anderes
mit nicht vorhandenene Linzenzen gekommen...

dann nutze ich einen ollen Dell mit W98SE und der Heidelberg Software...
am ebenso ollem G4 habe ich die Kisten noch nicht hinbekommen...
denn dort brauchen sie das alte 9er System....
macht also alles viel Arbeit und stellt mir die Bude voll

sicher ist aber...das einige Filmnscanner mit LED Beleuchtung arbeiten(Nikon?)
damit auch kontrastreiches Licht machen....aber auch Korn rausbringen

die Flachbetter haben Leuchtstäbe(wie Neon) und behandeln Filmkorn smarter
denn das hat mich am obigen Bild nie gestört...es must aber auch nicht geschärft werden!

und was ich bisher nicht gemacht hatte....oberhalb der nativen Auflösung zu scannen...
denn wenn das nativ sooo gut aussieht...geht mit smarter Skalierung auch noch was

was aber schon immer ging...
die besagten GF Bilder hatte ich früher mal auf einem Epson 1520 bei nur 1440 auf A3+ ausgedruckt...
und da mixten sich Scannerauflösung+Korn+Tintenmatrix sooo gut,
das bei richtigem Betrachtungsabstand ein schönes scharfes Bild rauskam....
den HH-Stammtischlern hatte ich sowas mal gezeigt
Mfg gpo
 
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Bitte übersieh nicht was gerd unter "zweitens" geschrieben hat.

Danke nochmal für den Hinweis. Meine Fragen zielen, so hoffe ich zumindest, darauf ab, den hybriden Prozeß auf mein vorhandenes Umfeld abzustimmen. Ich drucke seit ca. einem Jahr regelmäßig auf A1. Aus diesem Grund möchte ich schon gute Voraussetzungen für diesen Prozess schaffen. Das diese nicht perfekt sind, aufgrund meiner magelnden Bereitschaft zu einer hochpreisigen Investition ist mir klar.

Weiterhin ist mir bewusst, dass der hybride Vorgang kein drivialer Prozess ist und bestimmt mit vielen Rückschlägen verbunden ist. Jedoch sehe ich diesem Sachverhalt sehr gelassen entgegen, weil ich mit der Fotografie kein Geld verdienen muss und somit die Zeit nicht drängt.
 
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Das hatte ich auch schon gelesen. Daher traue ich mich an den 8000 nicht so richtig ran. Zumal irgendwo erwähnt wurde, dass der 8000, im Gegensatz zum 9000, vom Nikon Service nicht mehr repariert wird.

Der 8000 ist kein Hexenwerk. Er ist halt a bisserl langsam. Das Ergebnis ist dann mM keine Lichtjahre vom 9000er entfernt. Was ich mit zickig meinte ist die Anfälligkeit bei Stößen und Transportschäden, die zu Dezentrierungen von Schlitten oder Optik führen kann. Beim aktuellen Gerät in der Bucht wird zB von leichten Dellen an der Gehäuseseite gesprochen, wäre ich vorsichtig. Bei Nikon Düsseldorf wird der 8000 gewartet und repariert, Ersatzteile gibt es allerdings nicht mehr alle.
 
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Moin

ich muss nochmal was nachlegen...

wenns sich nur um 6x6 dreht, dann würde ich auch nicht zu Flachbettern greifen,
denn auf Grund des Alters, gibt es reichlich Probleme mit Treibern usw...

die besseren Scanner wären die bis Mittelformat können...
da käme auch ein Minolta MultiPro in Frage
Mfg gpo
 
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