Welche Nachfolgekamera für eine in Jahre gekommene D200 ...

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mipo

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Hallo zusammen,

seit dem Jahr 2007 setze ich eine Nikon D200 ein. Zugegeben in den letzten Jahren mit deutlich nachlassender Tendenz, da die Kameras modernerer Mobilfunktelefone schon sehr brauchbare Fotos "für den Heimgebrauch" liefern. Aber wenn ein Nachfolgemodell, dann sollte es schon in Richtung Semiprofessionell gehen. D8xx oder in der Art ... Was könnt ihr empfehlen? Sollte eine echte Spiegelreflex sein ...

Gruß
Michael
 
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Hi Michael
Wenn du deine alten Gläser (DX Objektive ) weiter benutzen willst, dann eine D500 . Ansonsten D850 ,die bringt alles mit was man braucht .
 
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Hallo,
habe nur an DX'en nur eins ... also kein Problem ...
Danke Dir! Die schaue ich mir mal genauer an.

Gruß
Michael
 
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vielleicht sollte Michael @mipo mal mit etwas mehr Infos rüber kommen.

wie groß ist das Budget
was soll fotografiert werden
was ist alles bereits vorhanden

Würde eine Kaufempfehlung etwas konkreter machen. Ich kann mit nem Dacia an die Ostsee fahren oder aber mit einem Maybach. Mit beiden kommt man sicher an, nur eben anders
 
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Hallo zusammen,

ich danke euch für die Tips ... Aber ihr habt ja natürlich Recht, habe einige Fragen nicht beantwortet, die wichtig sind:

Das Budget liegt bei rund 2000-2500 Euro ... Ich möchte mir nicht alle paar Jahre eine neue Kamera kaufen, sondern die sollte schon wie die alte 15-20 Jahre den Hobby- und semiprofessionellen Bedürfnissen genügen und ausreichend Spielraum nach oben haben. Die D200 ist/war eine sehr wertige Kamera doch mit ihrem 10 Megapixel DX Sensor, war die vor 16 Jahren "Spitze", doch heutzutage ....

Ein Bekannter von mir hatte so um 2013 eine D700, da lagen wirklich Welten zwischen den Aufnahmen ...

Fotografiert soll: Familie, Landschaft, Städte ...

An Objektiven ist ein Nikkor 50mm 1.4 vorhanden. Ideal wäre natürlich, wenn die neue Kamera auch ältere Nikon Objektive (wie die D200) unterstützen würde. Ist aber kein Muss ...

Fehlt noch was an Infos?

Gruß
Michael
 
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Werfe eine D610 in den Ring.

Günstig, gut und für die meisten Aufgaben ausreichend. Für den Rest zum vorhandenen Budget mit der Familie in Urlaub fahren ;-)

Arbeite nach wie vor gerne damit - auch im Sportbereich.
 
5 Kommentare
N
Nikorino kommentierte
Ich hatte einen bonus über und hab sie mir kürzlich gebraucht erworben. mir gefällt sie sehr gut. Sogar erste Sport und wildlifetests hat sie bestanden. Eine sehr wertige Nikon FX für quasi einen Apfel und ein Ei.

Das volle Budget würde ich evtl. auch nicht ausschöpfen!
 
Zuletzt bearbeitet:
nikcook kommentierte

Sport habe ich auch mit der D50 und der D90 fotografiert.

Die D610 hat eine hervorragende Bildqualität und man kann im RAW Format noch einiges rausholen. Für Capture NX2 Fans: Ja, D610 NEFs kann man bearbeiten.

Der 39 Punkte AF ist Mittelmaß. Bei normalen Lichtverhältnissen und normalen Motiven wahrscheinlich kein Problem. Je kritischer die Lichtverhältnisse sind, desto mehr kackt der AF ab. Außerdem sind die AF Felder zu eng im Bildzentrum angeordnet. Deshalb würde ich die D750 empfehlen, kann alles etwas besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
shovelhead kommentierte
D810 plus 24-70 2.8 plus 70-200 2.8 VRII - das wird ziemlich genau zwischen 2000 und 2500 auf dem Gebrauchtmarkt kosten und ist eine umwerfende Kombination
 
N
Nikorino kommentierte


Das war auch keine Empfehlung meinerseits. Ich habe ja erst einmal nur meine Erfahrungen dazu nieder geschrieben, weil ich mit der d610 als drittkamera begeistert bin. Für MICH wäre der Autofokus auch das Ausschlusskriterium. Wenn es sich denn um meine allereinzigste Kamera handelt, ich habe aber für verschiedene Zwecke verschiedene Kameras.
Da auch Familie und Städte fotografiert werden soll, geh ich davon aus, dass das auch mal bei mitunter schlechten Lichtverhältnissen geschehen wird. Hier ist, wie von dir geschrieben, die d610 (und auch meine d5500) eher schlecht aufgestellt. Wer damit umzugehen weiß...

Ich wusste das vorher und hatte mir die datenblätter verschiedener Kameras angeschaut..

Es waren wirklich nur meine eigenen Gedanken, kurz und anektdotisch formuliert. Die d610 bietet schon ein Hammer Paket, für ca. 500 Teuronen. Wer einen besseren Autofokus oder mehr Auflösung oder mehr Sicherheit für die nächsten Jahrzehnte der Nutzung wünscht, der hat hier auch schon sehr viele gute Tipps gekriegt (d7500, d500, d750, d8xx, z-system) denen kann ich mich dann auch nur anschließen.

Dem TO wünsche ich auf jeden Fall viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung, das ist mitunter keine einfache Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
nikcook kommentierte


Ich habe die D610 bei einer Veranstaltung mit dem SB 900 verwendet. Das AF-Hilfslicht des SB 900 war sehr wirksam. Man kann auch nur das Hilfslicht verwenden (und den Blitz abschalten), denke ich. Für mich war damals ein Kriterium, dass man die D610 NEFs mit CNX2 bearbeiten konnte. Die D700 hat aber bei Veranstaltungen in Räumen meist den Vorzug erhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei 2000-2500€ würde ich gleich auf eine Z setzen. Besonders wenn es eine längerfristige Investition sein soll. Bei 2500€ ist bis zur Z6II praktisch alles als Neugerät drin. Selbst eine gebrauchte Z7II ist da noch möglich, und für ein gutes Z-Objektiv sollte es, außer bei der 7II wo es dann eng wird, auch noch reichen. Das "alte" 50/1,4 könntest Du mit einem FTZ-Adapter erstmal an der Z weiter verwenden.
 
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Werfe eine D610 in den Ring.

Günstig, gut und für die meisten Aufgaben ausreichend. Für den Rest zum vorhandenen Budget mit der Familie in Urlaub fahren ;-)

Arbeite nach wie vor gerne damit - auch im Sportbereich.
Habe mir als FX Einstieg eine gebrauchte D610 gekauft.
Wieder verkauft und zum Super Auslaufpreis eine neue D750 gekauft (wegen dem Klappdisplay).
Für mich ein riesen Vorteil.
 
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Sollte eine echte Spiegelreflex sein ...
Eine echte Spiegelreflex ist eine unechte spiegellose Systemkamera.

Die Spiegelreflex-Ära hat mich mein Leben lang begleitet. Ist aber überholt.
 
Wuxi kommentierte
Wenn der Sensor mehr Linien kann als das Objektiv bringt das aber auch nicht viel. (Es schadet aber auch nicht)
 
Christoph Blümer kommentierte
Wenn der vorherige Sensor weniger Linie auflöste als das Objektiv, sieht man natürlich einen deutlichen Fortschritt, denn dann wird ja die Qualität jetzt durchs Objektiv limitiert und nicht mehr durch den Sensor.
 
T
Tom.S kommentierte


Nachdem ein Objektiv immer mehr Linien liefert als der Sensor verarbeiten kann, braucht man sich da keine Sorgen zu machen. Ein optisches System hat immer Verluste, weshalb die Gesamtaufösung niedriger ist als die Auflösung der einzelnen Komponenten. Das ist die schlechte Nachricht. Dafür nimmt die Aufflösung immer zu wenn auch nur eine Komponente im System in Bezug auf die Auflösung verbessert wird. Das ist die gute Nachricht. Ist aber nichts Neues.
 
Wuxi kommentierte
Da liegst Du falsch, geschätzter Thomas.
 
T
Tom.S kommentierte


Sicher nicht.
 
Das Budget liegt bei rund 2000-2500 Euro ...
Eine D850 bekommst Du bei mpb gebraucht in sehr gutem Zustand schon für knapp 2 kEUR mit einem Jahr Gewährleistung. Nur ist die eine Frage, ob dich eine gebrauchte Kamera reizt. Immerhin sind da noch sehr jungen Gebrauchte zu bekommen, die noch lange leben können. Das kann man bei der empfohlenen D610 nicht gerade sagen, die schon seit einigen Jahren nicht mehr produziert wird. Ähnliches gilt für die sehr ähnliche D750. Also bleiben sowieso nur noch die D780 und die D850 als letzte ihrer Serie. Bei DX wäre das entsprechend noch die D500, die es auch nicht mehr neu zu kaufen gibt, da die Produktion eingestellt wurde.

Die andere Frage ist, ob das Thema DSLR in deinem veranschlagten Zeitraum von 12 bis 15 Jahren noch eines ist. Die Hersteller haben sich davon verabschiedet, auch wenn Nikon und Canon das bisher noch nicht offiziell mitgeteilt haben. Seitens Nikon hieß es nur, daß bis auf weiteres keine DSLR mehr entwickelt wird. Der Subtext war aber nicht zu überhören. Zur Wahl stünden dann die Z6 II oder Z7 II, bei denen per FTZ-Adapter die F-Objektive angeschlossen werden können. Nur der AF funktioniert bei den Objektiven mit Stangenantrieb, AF und AF-D, nicht. Der AF von AF-S und AF-P funktioniert hingegen einwandfrei.
 
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Das Argument, dass die DSLR mit dem "Spiegelprinzip" veraltet ist, ist natürlich ein Grund näher darüber nachzudenken und doch die "Z" Serie genauer anzuschauen. Macht wirklich Sinn, denn so eine Kamera kauft man sich nicht alle 2-3 Jahre sondern die muss wirklich länger einsatzfähig bleiben. Mit den alten, analogen Kameras natürlich nicht zu vergleichen die funktionieren nahezu ewig

lG Michael
 
2 Kommentare
of51 kommentierte
denn so eine Kamera kauft man sich nicht alle 2-3 Jahre

Na ja manch einer schon
 
T
Tom.S kommentierte
Ich habe keine Sorge, dass meine neueren DSLR nicht noch 10-15 Jahre funktionieren sollten. Wir haben seit fast 15 Jahren eine D90 in Verwendung, die wie am ersten Tag arbeitet und in den letzten Jahren von den Kids genutzt wurde und da einiges aushalten musste. Und das war kein Profimodell. Eine D500 oder D850 sind da noch mal ein anderes Kaliber in Sachen Fertigungsqualität.
 
Meine D200 habe ich vom ersten Moment wirklich gemocht und nur nach fast 10 Jahren in Zahlung gegeben, weil die neuere bessere Bedienung und ein zeitgemäßes Akkumanagement mich überzeugt hatten. Die Bildqualität und Farbanmutung der D200 gehören für mich immer noch zum oberen Bereich. Zwischendurch über die D610 bin ich bei Fuji gelandet und jetzt bei der Z. Morgen gebe ich meine letzten beiden (guten) AF-S Objektive in Zahlung, weil die sichtbaren Unterschiede der originären Z-Objektive so deutlich sind im Vergleich, Vielleicht hilft das zur Entscheidungsfindung.
 
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In 10-15 Jahren ist jede Kamera überholt.

Beim angedachten Verwendungszweck würde ich nicht auf die typische Verkäuferfrage "Wieviel Budget steht denn zur Verfügung" hereinfallen sondern mir selbst die Frage stellen "Wieviel Geld muss ich denn ungefähr in die Hand nehmen um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden".

Eine D850 ist meiner Meinung nach zwar passend zum Budget, aber viel zu viel des Guten.

Ob jetzt eine D610 oder nicht - mehr als 500€ wäre Geldverschwendung.Über die optisch besseren Z-Objektive würde ich keinerlei Gedanken verschwenden - ebensowenig über die Frage Spiegelreflex oder Spiegellos.
 
1 Kommentar
Christoph Blümer kommentierte
Die Frage "wieviel Budget steht zur Verfügung?" ist eine ganz zentrale, denn nur was an Geld da ist, kann ausgegeben werden. Wenn sich für den Zweck die Z9 als ideal herausstellt, aber keine 6000€ ausgegeben werden können, dann ist die Z9 einfach aus dem Rennen, und genauso sieht es bei niedrigeren Summen aus. Es hat nicht jeder aufgrund hohen Einkommens oder Vermögens im hier im Raum stehenden Rahmen beliebige Finanzmittel zur Verfügung, bitte das bei solchen Fragen immer im Hinterkopf behalten!
 
Moin Michael,

weiß nicht, wie alt/jung und fit Du bist.

Als ich noch etwas "kerniger" unterwegs war, durften die Fotoutensilien gern klobig sein, das gefiel mir.
In der letzten Zeit fühle ich mich mit leichten Kameras wohler und "groß & schwer" kommt nur noch ins Auto, oder bleibt zu hause.
In 10-20 Jahren kann sich einiges ändern: an dem Technischen Fortschritt - aber auch an der eigenen Befindlichkeit!
 
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Fotografiert soll: Familie, Landschaft, Städte ...

An Objektiven ist ein Nikkor 50mm 1.4 vorhanden. Ideal wäre natürlich, wenn die neue Kamera auch ältere Nikon Objektive (wie die D200) unterstützen würde. Ist aber kein Muss ...
Nahtlos anknüpfen kannst Du am besten mit der Nach-Nachfolgerin D500, deren Sensor- und AF-Qualität ganze Zeitalter über der D200 liegen. Vorteil: die leichte Portraittelewirkung des 50ers bleibt erhalten, und alte Objektive sind genau wie an der D200 verwendbar. Die Haptik ist quasi identisch.

"Familie, Landschaft, Städte" ist eine technisch weniger anspruchsvolle Motivreihung; die extrem viel besseren High ISO-Fähigkeiten der D500 sind da natürlich ein Vorteil (ISO 6400 ist kein echtes Problem und da geht noch mehr!). Du würdest mit einer D850 dafür keine Vorteile sammeln, müsstest Dich aber bzgl. des Blickwinkels des 50ers umstellen, da es an der Vollformat ein Normalobjektiv ist, kein schwaches Tele.

Der Umstieg nach Spiegellos Z ist natürlich der zukunftssicherere Weg, aber auch mit mehr Investition verbunden. Das 50er kann per Adapter an den Z verwendet werden, sofern es ein AF-S ist - alte Objektive ohne AF-Motor sind an Z nur als MF betreibbar.
 
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Ich habe eine jetzt "uralte "Z6, die ich mir als Nachfolgerin für eine D7100 gekauft habe. Zuvor hatte ich auch eine D200. Auch ich hatte nur ein DX-Objektiv ( 17-70) und habe eigentlich schon früh mit dem Vollformat geliebäugelt. An der Z6 liebe ich die Anschlussfähigkeit über die FTZ Adaüter aber auch die Möglichkeit alte Schätze über einen rein mechanischen Adapter anschliessen zu können ; das geht bei den SLR wegen des Auflagemasses nicht. Objektive mit Stangen-Af funktionieren an einem Z-Modellnatürlich nicht
 
Christoph Blümer kommentierte
Der Markt "alter Schätzchen" geht weit über das F-Bajonett hinaus. Allein im Bereich M42 und Pentax K ist das Angebot riesig, aber für Adaptierung an Nikon F nicht so wirklich gut geeignet. Z löst diese Frage sehr zufriedenstellend.
 
Bertho kommentierte
Christoph Blümer kommentierte
Er hatte explizit nach "ältere Nikon-Objektive" gefragt, aber im Laufe einer Diskussion können sich davon ausgehend ja zusätzliche Gedanken hinzugesellen, oder?
 
dembi64 kommentierte


die Frage ist nur was unter "alte Schätze" zu verstehen ist. Da dürften die Senioren in der Runde sicherlich andere Vorstellungen haben wie die Youngster der Fotoszene
 
Kay kommentierte

Wenn ich hier um die Ecke zum Bäcker gehe, sehe ich im Freigehege ständig ältere Schätzchen!
 
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