Ich habe - ganz extremes Beispiel - die Zeitautomatik (A) eingestellt, Blende 4 gewählt, der ISO-Automatik freie Hand bis 6400 gegeben und hatte als längste Belichtungszeit 1/4000 Sek. eingestellt. Nun hätte die Kamera eigentlich, wenn Albert recht hätte, gnadenlos mit 1/4000 Sek. bei Blende 4 und ISO 6400 belichten müssen, was um 22:20 Uhr in meinem nur von einer Schreibtischleuchte erhellten Arbeitszimmer zu einem völlig verrauschten und stark unterbelichteten Foto hätte führen müssen. Statt dessen hat die Zeitautomatik bei Blende 4 die Empfindlichkeit gem. den Voreinstellungen auf ISO 6400 erhöht, um möglichst nah an die "Wunschzeit" 1/4000 Sek. heranzukommen und die Aufnahme dann mit 1/125 Sek. völlig korrekt belichtet. Genau dieses Verhalten der ISO-Automatik hatte ich auch in den beiden Beiträgen zuvor genau so beschrieben.
....die ich in Schweningen geschossen habe...
https://www.dropbox.com/s/g203j388uytkopq/DSC_2621.JPG?dl=0
https://www.dropbox.com/s/x16hxdsvesrg95t/DSC_2623.JPG?dl=0
Das sind meine allersten Bilder mit dem Sigma Objektiv 70 - 200mm F2,8 HSM
Ich weiß die Bilder sind noch etwas dunkel, aber ich probiere noch die verschiedenen Einstellungen aus. Die Bilder habe ich mit dem Programm "manuell"
gemacht. Ich hoffe das sie für einen Anfänger wie mich schon etwas sind
Das ist die Einstellung, die man bei der D7100 wie folgt erreicht:Und wo bringst Du da Deine Theorie mit dem Schutz vorm Verwackeln unter?
Ja, das wird z. B. in jedem einzelnen Beitrag von mir ganz genau so beschrieben. Weshalb mir hier einige Nicht-D7100-Besitzer diesbezüglich widersprechen, leuchtet mir zwar auch nicht ein, aber sei es drum, denn ich bin jetzt hier raus.Natürlich wird die Kamera im Modus A in einem zappendusteren Wohnzimmer nicht mit f/4, ISO 6400 und 1/4000s belichten, wenn dadurch ein unterbelichtetes Foto entsteht. Wenn die gesetzten ISO-Grenzen nicht mehr für die korrekte Belichtung ausreichen, wird eben die Verschlusszeit verlängert. Das wurde aber oben bereits mehrfach geschrieben.
AF-S (Single): Fokus wird beim Antippen des Auslösers fixiert und ändert sich dann nicht mehr bis du auslöst, was ich mir bei einem schnellen Spiel wie Eishockey suboptimal vorstelle. Das könnte ich mir in Zusammenspiel mit Blende 2,8 als wahrscheinlichste Ursache der unscharfen Fotos vorstellen - oder
AF-C (Continous): Fokus wird bis zum Auslösen nachgeführt - schnelles Objektiv vorausgesetzt.
[
@Candelumix: Serienbilder ( AF-C High ) waren immer eingestellt. Ich habe fast nie den Singlemodus an.
Ja, das wird z. B. in jedem einzelnen Beitrag von mir ganz genau so beschrieben. Weshalb mir hier einige Nicht-D7100-Besitzer diesbezüglich widersprechen, leuchtet mir zwar auch nicht ein, aber sei es drum, denn ich bin jetzt hier raus.
zur ISO-Automatik bei A: Die Kamera hält die Belichtungszeit von 1/500sec. solange sie kann. Sie geht also zuerst mit den ISOs bis 3200 hoch (die hast Du eingegeben), erst danach geht sie mit den Zeiten runter.
Anders in S: Da hält sie die Zeiten über die ISO3200 hinaus, die Bilder werden dann zu dunkel.
Nicht ganz, Albert. Bei A (= Zeitautomatik) wählt der Fotograf eine Blende vor. Die passende Verschlusszeit dazu wird von der Kamera automatisch in Abhängigkeit von der Motivhelligkeit und vom gewählten ISO-Wert gebildet, fertig. Hat der Fotograf die ISO-Automatik aktiviert, versucht die D7100 die Belichtungszeit so zu bilden, dass eine Zeit eingestellt wird, die im Bezug zur verwendeten Brennweite möglichst zu verwacklungsfreien Aufnahmen führt, ohne dabei den vom Fotografen eingestellten ISO-Höchstwert zu überschreiten.
Und dann mal testen was besser kommt, croppen und den Blendenvorteil mit weniger Zoom mitnehmen, oder voll zoomen und eben mehr ISO.
Sorry Jenny, wenn man die jeweilige Kamera nicht hat, sollte man etwas vorsichtiger mit Äusserungen hierzu sein@ Candelumix: bin schon etwas durcheinander hier nachdem ganzen lesen.der Schalter am linken Kameragehäuse ist auf AF eingestellt falls du den meintest. Gibt ja nur die Auswahl AF oder M wenn er der war?
Nun, Du kannst ja die ISO-Automatik auch auf max. 800 begrenzen, das ist kein Problem. NEF ist grundsätzlich ganz toll, was die Möglichkeiten der Nachbearbeitung angeht. Aber für schnelle Bildfolgen ist die D7100 dann nicht mehr die richtige Kamera. Meine Erfahrung bei NEF: max. fünf Bilder in einer stotterfreien Miniserie, danach mind. 6 Sekunden Pause, bevor man die nächste stotterfreie 5-Bilder-Miniserie schießen kann (und das bei Verwendung einer superschnellen SD-Karte mit 90 MB/Sek.). Und bei NEF arbeitet die Kamera auch innerhalb der stotterfreien Serie spürbar langsamer als bei JPG, sprich: die Bildfolge bei JPG ist schneller als bei NEF. Hier sind Profikameras wie D4 & Co. eindeutig im Vorteil, weil sie über größere interne Speicher verfügen und deshalb deutlich längere Bildfolgen gestatten, darüber hinaus bieten sie auch ein deutlich besseres Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten und einen schnelleren Autofokus. Es gilt eben immer: You get what you pay for.Da mir die Bilder aber irgendwie besser gefielen mit ISO 800 ( wegen Schärfe und Rauschen und kaum Ausschuss ) wäre meine Idee was mir hier ja auch schon netterweise vorgeschlagen wurde, im NEF Format zu speichern und nachhher die Belichtung anzupassen?
"Croppen" nennt man auf Neudeutsch das Beschneiden eines Bildes.@TRixxY: danke für deinen weiteren Tipp. Was ist denn schon wieder "croppen"
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