die Antwort auf Deine frage ist m.E. relativ einfach. Im Lr schärfe ich, um die Unzulänglichkeiten der Kamera / Objektive / etc. zu korrigieren, bzw. um den "künstlerischen" Teil durch eine selektive Schärfung abzudecken.
Bei der Ausgabe verwende ich die Schärfung von Lr, um die Unzulänglichkeiten des Exports selbst ( z.B. runterrechnen, Druck, etc.) zu kompensieren.
Im Lr schärfe ich, um die Unzulänglichkeiten der Kamera / Objektive / etc. zu korrigieren, bzw. um den "künstlerischen" Teil durch eine selektive Schärfung abzudecken.
Bei der Ausgabe verwende ich die Schärfung von Lr, um die Unzulänglichkeiten des Exports selbst ( z.B. runterrechnen, Druck, etc.) zu kompensieren.
Hallo Robby,
Gibt es denn bei LR 2.1 ein eigenes Schärfe-Modul innerhalb des Exportes, welches ich vielleicht übersehen habe?
Hallo Robby,
zweimal LR? (liegt hier ein "Tippfehler" vor?)
Irgendwie komme ich diesbzgl. mit dem Workflow noch nicht klar, oder liegt der Fehler bei mir. Gibt es denn bei LR 2.1 ein eigenes Schärfe-Modul innerhalb des Exportes, welches ich vielleicht übersehen habe?
Ich habe "nur" PS 7.0 - meinst Du ich sollte nach allen notwendigen Arbeiten in LR den Export in TIFF generieren, um das Runterrechnen und Schärfen in PS
vorzunehmen? (bessere Ergebnisse/bessere Qualität?)
Deine Meinung würde mich interessieren!
Das Schärfen sollte, nach meinem Kenntnisstand, immer am Schluß derBearbeitungskette stehen; also vor der Ausgabe/Abspeichern für das gedachte Medium.
Diese Empfehlung ist für "normale" Bildbearbeitungsprogramme auch richtig. Wenn nach einer Schärfung noch weitere Änderungen vorgenommen werden, z. B. am Kontrast oder den Farben, kann es zu unangenehmen Effekten an Kanten und Details kommen. LR arbeitet hier aber anders. Das Bild wird bei Änderungen immer wieder neu auf der Grundlage der RAW-Datei generiert, dabei erfolgen Korrekturen wie das Schärfen oder auch Vignettierung-Kompensation immer zu Schluss. Damit ist dann die grundsätzliche Forderung, entsprechende Eingriffe erst am Ende der Bearbeitung vorzunehmen automatisch erfüllt. Die alte Photoshop-Regel, erst alles andere zu machen und dann nachzuschärfen, gilt für LR also nicht. Auf den Sinn des Schärfens im Anpassungs-/ Bearbeitungsprozess und das Export-Schärfung wurde ja schon hingewiesen. LR bietet übrigens auch im Druckdialog eine besondere zusätzliche Schärfung. Im Prinzip ist das wie das Schärfen im Exportdialog zu sehen, nur das auf Papier exportiert wird.
Hallo Jens,
...das ist ja klasse - das habe ich so noch gar nicht gewußt und noch in keiner Fachliteratur lesen können?! Demnach ist ein stringentes Vorgehen in LR nicht zwingend notwendig und man könnte Schritte, die ansonsten immer am Schluß der eigentlichen Bearbeitung stehen sollten, "vorziehen". Ob das im Einzelfall Sinn macht sei einmal dahingestellt. Sehr interessant zu wissen...
... korrekt interpretiert werden und diesbzgl. Qualitätsverluste nicht zu erwarten sind. Habe ich das so richtig verstanden, Jens?!
Technisch-qualitativ gesehen schadet es aber auch nicht, wenn du erst an den Schärfereglern ziehst und hinterher die Tonwerte anpasst. Standardmäßig stehen die Schärferegler in LR ohnehin nicht auf null.
Diese Empfehlung ist für "normale" Bildbearbeitungsprogramme auch richtig. Wenn nach einer Schärfung noch weitere Änderungen vorgenommen werden, z. B. am Kontrast oder den Farben, kann es zu unangenehmen Effekten an Kanten und Details kommen. LR arbeitet hier aber anders. Das Bild wird bei Änderungen immer wieder neu auf der Grundlage der RAW-Datei generiert, dabei erfolgen Korrekturen wie das Schärfen oder auch Vignettierung-Kompensation immer zu Schluss. Damit ist dann die grundsätzliche Forderung, entsprechende Eingriffe erst am Ende der Bearbeitung vorzunehmen automatisch erfüllt. Die alte Photoshop-Regel, erst alles andere zu machen und dann nachzuschärfen, gilt für LR also nicht. Auf den Sinn des Schärfens im Anpassungs-/ Bearbeitungsprozess und das Export-Schärfung wurde ja schon hingewiesen. LR bietet übrigens auch im Druckdialog eine besondere zusätzliche Schärfung. Im Prinzip ist das wie das Schärfen im Exportdialog zu sehen, nur das auf Papier exportiert wird.
Das scheint mir sehr seltsam, und ungenau (von LR!).
Ich schärfe meine Bilder mit dem LR2/Mogrify Plug-In, das dem PS
USM Dialog sehr ähnelt.
@lensflare: soweit ich weiß kann man den Arbeitsfarbraum, in dem LR arbeitet nicht einstellen.
Deine Frage ist allerdings wirklich interessant, weil es ein wenig unklar ist, inwieweit sich das Arbeiten im größeren Farbraum später auf den Export in einen kleineren Farbraum auswirkt.
ich würde gerne hier nochmal anknüpfen dürfen - wie ist eure Einschätzung hinsichtl. der Bearbeitung im ProPhotoRGB (LR) und der spären Ausgabe in sRGB? Gerade der "Lehre" nach werden bei der Konverteirung in einen kleineren Farbraum die Farben (abge-)eschnitten und eben nicht mehr angezeigt. (so meine ich es verstanden zu haben)
Wen dem so ist, ist es dann nicht unsinnig mit einem in sRGB kalibrierten Monitor ProPhoto-Dateien ernsthaft korrigieren zu wollen?
Hier ist eine gute Erklärung: http://www.oreillynet.com/digitalmedia/blog/2007/08/lightroom_color_spaces_1.html (Achtung, Englisch!)
Ich denke, dass LR da noch eine Gammutwarnung fehlt, wie sie Photoshop und ACR besitzen.
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?