Oft liege ich im Dreck. Das interessiert mit Wanderklamotten doch niemanden. Schon garnicht dort, wo ich rumkrieche.
Außerdem tut mir es mal gut, im Gegensatz zum sterilen Berufsalltag.
Oft nutze ich das Klappdisplay. Wobei ich sagen muß, die Variante der Zf ist viel flexibler als das der Z9.
Sie huschte am Rande des Flussbettes zwischen meinen Wanderschuhen hervor.
Wäre beinahe schiefgegangen.
Mit langsamen Bewegungen kann man sich ihnen immer nähern und sie halten dann still.
Unter 10cm Abstand.
Wer genau ins Auge blickt, kann das Objektiv erkennen.
Damals gab es noch keine Zf.
Schön sieht aber anders aus.
Gut, am Ende zählen die Ergebnisse.
Doch wenn man Beides optimal verbinden kann, umso besser.
Heute passt die Zf exzellent zu alten experimentierfreudigen Objektiven.
Die Zf ist für mich eine hervorragende Kamera.
Mit dem heutigen Update hat Nikon ein weiteres Mal bewiesen, das sie den Anspruch diese Nutzer verstanden haben.
Mir gefällt es auch sehr.
Da sieht man mal wieder, knackscharf ist zwar oft gut, und wird bis zum "geht nicht mehr" diskutiert und auseinandergepflückt,
aber ist eben nicht immer Alles.
Passt eine insgesamte Unschärfe/Randunschärfe zum Motiv, kann man durchaus den malerischen Eindruck unterstützen.
Du meinst bestimmt den leichten Swirleffekt der hier dezent in Erscheinung tritt wie deutlicher im Beitrag #28 Bild 4. Das ist eine Eigenschaft manch alter gerechneter Objektive.
meintest Du nicht eher die Unschärfe, die sich durch den Buckel im Vordergrund des Wegs ergibt? Die abfallende Flanke, wo die Unschärfe zur Schärfe übergehen würde, sieht man ja nicht.
Du kennst natürlich diese Burg Sicherlich auch einige Bilder.
Ich sortiere hier neu ein bis neue aktuelle Beiträge folgen.
Hasištejn habe ich das erste Mal 1978 besucht und hat mich immerwieder fasziniert.
Fotos von Hassenstein hab ich einige, ist einige Jahre her, dass ich dort war. 2017. Es sind keine Top-Fotos. Vielleicht such ich die aber doch mal raus. Die Burg ist schwieriger zu fotografieren als manch andere.
Dieses Objektiv hat eine beeindruckende Abbildungsleistung und einen sehr schönen Charakter, Hut ab !
Auch dein Meyer Primagon 4,5/35 gefällt mir wirklich gut. Ich finde es sehr schön, dass die alten Schätze so noch zeigen können, was in ihnen steckt. Was schöne Bildwiedergabe ergibt, entscheidet sich nicht in Testcharts und ist nicht messbar in Linien pro Millimeter.
Es gibt schon einige Objektive, die durchaus heutigen Anforderungen "annähernd" mithalten können.
Natürlich nicht ersetzen aber sehr zufriedenstellend.
Manchmal beschäftige ich mich mit dem Gedanken, da gibt man einen Haufen Kohle aus, obwohl man es viel günstiger hätte haben können.
5 6 auserwählte Bonbons und fertig.
Zumindestens für meine vorwiegenden Motive.
Aber auch schlechtere Abbildungsqualitäten lassen sich bewußt nutzen.
Nur was ist schon schlecht..... Ein Foto bleibt ein Foto. Wenn man nicht nur nach Schärfe bis zum Rand usw. schaut und letztendlich den Bildinhalt total vergisst.
haust Du Dich da jedesmal in den Matsch oder in das nasse Gras oder kommst Du mit Bücken und dem Klappdisplay ans Ziel?