Das 16-85mm ist, was ich so mitbekomm, viel im "Umlauf". Nur was haltet man wirklich mit dem VR? Wie lange Belichtungszeiten kann ich bei eingeschaltenem VR wählen?
Der VR arbeitet beim 16-85 wie auch bei den andern VR-Nikkoren sehr gut. Du kannst gut 3 Bendenstufen gewinnen, was einen 8- 16-fachen Zeitgewinn (Verwackelungsunschärfe) entspricht. Nach unten geht das aber nicht endlos, d. h. länger als 1/2s freihand kann auch das VR nicht mehr richtig ausgleichen. Die Grenze ist auch nach der persönlichen ruhigen Hand und Tagesform abhängig und muss man selbst herausfinden.
Auch wenn das hier im Forum schon mehrfach erklärt wurde, der Vollständigkeit halber: Das ganze gilt natürlich nur für Bewegungen Deiner (unruhigen? zittrigen?) Hand - Bewegungen des Motivs kann VR nicht ausgleichen. Der oft genannte "Gewinn" an Blendenstufen funktioniert also nur bei eher statischen Motiven.
Der VR ist bei längeren Brennweiten wirksamer.
Bei 16mm kann ich an guten Tagen 1/10s ohne VR halten, man kann jetzt aber nicht erwarten dass man dann mit VR 1s verwacklungsfrei hinbekommt.
Ich denke, dass eine VR bei diesem Brennweitenbereich nicht so viel ausmacht. Ich habe es bis jetzt noch nicht vermisst. Ganz anders sieht es bei Brennweiten ab 200 und mehr aus. Bei meinem 70-300 macht sich das doch sehr bemerkbar.
Im letzten c.t Sonderheft wurden auch einige VR Objektive gestestet - mit der Anmerkung das das beim 16-85mm nicht viel bringt. Ich kanns dir scannen und schicken wenn du es nicht kaufen willst!
Im letzten c.t Sonderheft wurden auch einige VR Objektive gestestet - mit der Anmerkung das das beim 16-85mm nicht viel bringt. Ich kanns dir scannen und schicken wenn du es nicht kaufen willst!