Von Ystad nach Öland - ein Kurzurlaub in Südostschweden

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Engagi

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Im August haben meine Frau und ich eine Woche in mit dem Wagen in Südostschweden verbracht.
Wir sind am Sonntag - dem letzten Ferientag der Schweden - bei uns losgefahren
und waren nach fünf Stunden Fahrt über die Großen Belt Brücke und Öresundbrücke in Schweden angekommen.
Unseren ersten Stopp haben wir am Smygehuker fyr (Leuchtturm) gemacht.



In dem gelben Häuschen vor dem Leuchtturm ist ein Hostel mit neun Zimmern untergebracht.





Der Leuchtturm lässt sich besteigen und bietet einen Blick über den Hafen Smygehamn.





An Schwedens südlichster Landzunge​
 
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Am nächsten Morgen haben wir bei schönstem Sonnenschein ein kleinen Spaziergang durch Wallanders Heimatstadt unternommen.
Ystad hat ca. 25.000 Einwohner und existiert seit dem 12. Jahrhundert.
Sehenswert sind die ca. 300 Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert, die verstreut zwischen modernen Häusern liegen.



In der Altstadt von Ystad





Statue am Franziskanerkloster





Fachwerkhäuschen am Franziskanerkloster





"Schiffshandel" am Bahnhof





Ystads Hafen​
 
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Wir verlassen Ystad und fahren weiter die Küste entlang.
Kurz vor Kåseberga liegt Ales Stenar, eine Schiffsetzung aus der Wikingerzeit.
Hier wurde auf einer über 30m hohen Steilküste der Umriss eines Schiffes mit 59 großen Steinen auf einer Länge von 67m nachgebildet.
Die beiden schwersten Steine wiegen jeweils 1,8 Tonnen.





Ein Fußweg führt hinunter in den Hafen von Kåseberga. Dort gibt es leckeren Räucherfisch.











Kleiner Imbiss an einem Plätzchen in der Sonne​
 
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Nach dieser kleinen Stärkung laufen wir zum Auto zurück
und fahren weiter zum Strand nach Sandhammaren,
wo ein ständiger Wind optimale Bedingungen für Surfer bietet.





Wahrzeichen des schönen Strandes ist der stählerne Leuchtturm Sandhammaren Fyr.

 
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Wir begeben uns zurück zum Auto und fahren weiter nach Åhus,
eine Kleinstadt mit ca. 10.000 Einwohnern, deren Zahl im Sommer durch die vielen Touristen bis auf das Dreifache ansteigt.



Blick auf den Marktplatz. Bei den diversen Eisständen bildet sich immer eine lange Schlange.
Im Hintergrund zu sehen ist das einstige Rathaus und jetzige Åhus-Museum.
Links daneben die im typischen dänischen Stil gebaute Sankt-Maria-Kirche.​
 
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Die wenigsten wissen wohl, dass in Åhus der Absolut-Wodka hergestellt wird.
Eine Besichtigung der Brennerei ist möglich, jedoch bietet sie keinen Verkauf an
(was bei den Alkoholpreisen in Schweden zumindest für uns Deutschen auch keinen Sinn macht.).



Willy Brand Gedächtnisfoto





Die Brennerei von der gegenüberliegenden Flussseite aus.





Hafen und Brennerei





Das Gebäude des Hafenmeisters​
 
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Wir fahren weiter nach Kristianstad, wo wir übernachten wollen.
Nach einem Abendessen nutzen wir das schöne Licht und machen noch einen kleinen Spaziergang.



Die Heliga Trefaldighetskyrkan (Dreifaltigkeitskirche) wurde zwischen 1618 und 1628 gebaut
und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele für den protestantischen Kirchbau.





First Hotel Christian IV





Über eine Holzbrücke gelangt man in zehn Minuten zu Fuß zum
Informationszentrum Naturum im Biosphärengebiet Vattenrike.
 
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Am nächsten Morgen geht es weiter nach Sölvesborg.
Dort gibt es die mit 760 Metern längste Fußgängerbrücke Europas.
Sie wurde 2012 eingeweiht und verbindet die Innenstadt mit dem Stadtteil Ljungaviken auf der Halbinsel Listerland.





 
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Moin Ihr Zwei !

Da bin ich mal gespannt auf die weiteren Fotos. Süd- / Südostschweden ist immer wieder eine Reise wert und wir waren im Sommer auch auf dem Rückweg mit dem Wohnmobil zumindest eben im Glasreich.
Und dank der Brücken ist man ja wirklich schnell in Skåne und Richtung Öland unterwegs.

Viele Örtlichkeiten habe ich schon wiedererkannt.

Viele Grüße
Marc
 
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Auf unserem Weg nach Kalmar - unserem heutigen Übernachtungsziel - sind wir auch durch Mörrum gefahren.
Die weiße Kirche steht mitten im Ort und wurde am 17. Oktober 1847 eingeweiht.
Sie hat nur einen Stundenzeiger als Erinnerung an eine Zeit, in der Minuten und Sekunden nicht so wichtig waren.









In Ronneby ist der Brunnspark sehenswert. Es handelt sich dabei um weitläufiges Areal
mit Wasserfall, Seenlandschaft und einer Menge Rhododendren.
Am Park schließen sich eine Jugendherberge und ein Schwimmbad an.
Die hübschen alten Holzhäuser im Park sind renoviert worden und stehen unter Denkmalschutz.​
 
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Wieder zurück auf der E22 biegen wir nach einer Weile zum kleinen Hafenort Kristianopel ab.
Der Ort war früher eine dänische Grenzfestung und ist heute immer noch von einer dicken Mauer umgeben.
Dieser schöne Oldtimer stand vor einem kleinen Laden.





Abends in Kalmar angekommen, machen wir uns auf die Suche nach einem netten Restaurant.
Dabei begegnen wir immer wieder einem Motorradfahrer auf einer alten Indian.
Am Hafen bietet sich mir schließlich die Gelegenheit, ein Foto zu schießen.​
 
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Am nächsten Morgen haben wir den einzigen Nieselregen auf unserer Reise.
In der Straße unseres Hotels liegen Tripp Trapp Trull, drei orgelpfeifenartige Holzhäuser.





Wir laufen weiter zum Kalmar Slott, welches als das am besten erhaltene Renaissanceschloss Nordeuropas gilt.
Es steht auf einer kleinen Halbinsel und ist von einem Burggraben vom Festland getrennt.
Mehr unter http://kalmarslott.se/deutsch



Das Schloss vom Festland aus





Kanonen oben auf der Burg





Die Gartenanlage außerhalb des Schlosses





Am Rande der Altstadt steht ein alter Wasserturm, in dem heute Wohnungen eingerichtet sind.​
 
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Wir gehen zurück zum Auto und machen uns über eine der längsten Brücken Europas (6km) auf den Weg nach Öland,
welches als das Sonnen- und Vogelparadies Schwedens gilt.
Auf der Insel angekommen, beschließen wir, erst einmal in Richtung Süden zu fahren.
Schließlich liegt bei Ottenby ein Naturreservat, wo sich Vögel beobachten lassen sollen.
Doch zunächst gilt es, die Übernachtung zu klären. Da die Möglichkeiten an der Südspitze überschaubar sind,
versuchen wir unser Glück bei einem Golfclub und haben Glück.
Die Nebensaison hat gerade begonnen, wir bekommen 50% Rabatt.

Anschließend brechen wir für eine erste Erkundung auf ins Naturreservat.
Die Vogelbilder hatte ich anderer Stelle schon einmal gezeigt, daher verweise ich auf den entsprechenden Thread:
https://www.nikon-fotografie.de/vbu...23-ein-streifzug-durch-oelands-vogelwelt.html

Am Abend nach dem Essen machen wir noch einen kleinen Spaziergang zum Hafen von Grönhögen
und gehen anschließend in unserer Golfcabin zu Bett.





 
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Der Lange Jan an der Südspitze des Naturreservats. Der Leuchtturm ist 42 Meter hoch
und bietet gegen Eintritt einen Rundblick über die Insel und den viel befahrenen Sund nach Kalmar.





Das (einzige?) Restaurant in Grönhögen ist empfehlenswert.
Fisch und Pizza waren sehr lecker.​
 
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Wir bleiben zwei Tage im Süden der Insel und machen uns dann auf den Weg in Richtung Norden.
Dabei kommen wir an zahlreichen hölzernen sog. Bockwindmühlen vorbei.
Sie wurden von Privatleuten zum Mahlen von Getreide benutzt. Die lange Stange hinten am Häuschen diente dazu,
die Mühle in den Wind zu drehen. Das Windrad war früher mit Segeltuch bespannt.





Kurz vor Stora Rör machen wir einen kleinen Abstecher zum Ispeudde Fyr, der
sich in privatem Besitz befindet und seit 1940 rein elektrisch betrieben wird.





Beim angrenzenden Yachtclub lassen sich nette Details fotografieren.

 
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Bei Borgholm steht eine der größten Burgen Nordeuropas, das Borgholms Slott.
Es ist im zwölften Jahrhundert aus einem Wehrturm entstanden, seit einem Brand im 19. Jahrhundert aber nur noch als Ruine erhalten.
Dennoch ist es eine der bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten Schwedens.





Die Kirche von Borgholm wurde ab 1842 erbaut und zunächst als Schulgebäude errichtet.​
 
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Wir haben uns für zwei Nächte in einem Hotel in Byxelkrok einquartiert
und machen uns am nächsten Morgen auf nach Ölands Norra Udde, um den dortigen Långe Erik zu besichtigen.



Der Lange Erik ist ein 32m hoher aus Kalkstein erbauter Leuchtturm, dessen Fertigstellung 1845 war.
Er steht auf einer kleinen Landzunge und lässt sich gegen eine Gebühr besichtigen.





Blick auf den kleinen Hafen beim Leuchtturm​
 
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Wir kämpfen uns auf dem Rückweg wieder durch den einen oder anderen Mückenschwarm
(ansonsten hatten wir so gut wie keine Mücken )
und fahren zum Naturschutzgebiet Trollskogen, um dort ein wenig zu wandern.



Der schöne 4,5km lange Rundweg verläuft durch einen (Troll-)Wald mit knorrigen Waldkiefern und alten Eichen.
Die ältesten Bäume sind ca. 200 Jahre alt.





Der Weg führt auch an diesem am Strand liegenden Schiffswrack von 1910 vorbei.

 
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