Von einem der auszog um das Fremdgehen zu üben…

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dhm

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Eine kleine Anekdote aus einer Woche Fremdgehen und die Folgen...

Angefangen hat es mit dem zufälligem angrabbeln eine befreundeten Kollegen, auf einem Kunsthandwerkermarkt, wo dieser einen langvermissten Bekannten traf, der mit einer imagegeprägten Kamera rumlief und nach kurzem hin und her war man sich in etwa einig, das sollte doch zum gepflegten fotografieren reichen und vermittelt doch die eigentlichen Werte, auf die es ankommt. - Punktlandung!!
Das weckte natürlich meine Neugier und ach wäre das schön, wenig Equipment, keine Rille mehr in der Schulter und dann noch Topqualität, Bilder vom feinsten, was will man mehr.
Es folgten zahlreiche Youtuber, die sie in den Himmel lobten und genau wußten wei man und alles tickt, sich selber als jene Profis vorstellten die schon immer die Mängel der Vorläuferkamera an den Hersteller vermittelt haben und der sie nun erhört hat endlich und fast alles im aktuellen Modell umgesetzt hat. Gottseidank kann man hier ja auch zappen
Dann ging die Recherche an die Preise, die Abwägung, was ich ggf. wohl für meinen Nikonpark bekomme und ob das nicht eine gute Lösung für mein kreatives Rentendasein wäre. Und wenn schon, denn schon.
Die Auswertung meines Bild-Archives ergab, ich bewege mich fotografisch zu 85% im 28-120mm Bereich und gerne auch mal im Superweitwinkel und hin und wieder auch mal mit Tele 200-560mm - - - Na ja, das kann man Anfangs sicher verschmerzen… und hier kürzer treten. Und ein Zoom für geläufige 28mm bis ca. 75mm trifft doch sicher mein Alltagsbedürfnis…
Was nun? Calumet ist 140Km entfernt und was nutzt mir ein befingern? Haben sie sie überhaupt da?
Dumm, bei Nikon, mal eben den NPS kontaktiert und schon hätte man ein Testzeitraum bekommen.
Also müßte doch hier auch eine Lösung zu finden sein. Die Suchmaschinen sind Dein Freund...

Fortsetzung folgt…
 
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Eine kleine Anekdote aus einer Woche Fremdgehen und die Folgen...

Die Auswertung meines Bild-Archives ergab, ich bewege mich fotografisch zu 85% im 28-120mm Bereich ...
Klingt für mich ganz stark nach der Sony A7V, die in wenigen Wochen vorgestellt wird, zusammen mit dem neuen Sigma 28-105/2.8 ART - ja das wäre die ultimative Killer-Combi für Dich!



 
2 Kommentare
B
Brunke kommentierte
Stefan L. kommentierte
Da die Youtuber noch unter dem Embargo stehen, dürfte es eher weniger die A7 V sein.
 
Punktlandung.
Höhöhö.

Nimm das Vario Elmarit 24-70/2,8, auch wenn es unwesentlich mehr kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
volkerm kommentierte
Das ist ein Sigma mit Leica-Label, oder irre ich mich?
 
Moin
"imagegeprägte Kamera"
"Sony" ??? nee wirklich nicht
eigentlich gibt es da für mich nur die mit dem L oder dem H anfängt.
 
Frank2111 kommentierte
Ist natürlich nicht Sony, sondern Leica. Hasselblad scheidet aus - er bereitet sich ja aufs Rentendasein ohne Riefen in der Schulter vor.

Habe gerade mal so rein interessenhalber bei Leica SL gesehen. Hatte ich mir echt teurer vorgestellt. Tut sich mit Nikon nicht viel....

Wird aber - schätze ich - auf Leica M hinauslaufen....
 
dhm kommentierte
Tut mir leid aber Leica ist es nicht und bei Hassi ist zwar alles Metall aber trotzdem leichter als eine Z8 mit 24-70mm...
 
shovelhead kommentierte


Das Image der Marken sehe ich komplett anders:

Hasselblad - teuerste Spitzentechnik für einen sehr, sehr kleinen Kundenkreis
Leica - teures Designprodukt, grossartiges Marketing, aber technisch extrem uninteressant (blitzen mit der M-Serie ... Du liebe Zeit!)
Nikon - Mittlere Grösse - 100% optische Industrie. Immer kleiner als Canon, immer etwas professionelleres Image
Canon - Grossserie - traditionell und kompetent in vielen Gebieten (Optik bis Drucker)
Sony - das Massenprodukt - kurzlebige Technik ohne photographischen Bezug (keine eigene optische Fertigung)

Fuji und Olympus habe ich hier gar nicht drin. Wähernd Fuji im MF ebenfalls sehr gut und etwas günstiger ist, sehe ich so ungalublich wenige Olympus m43 oder Fuji DX Kameras, dass ich da bestenfalls "kurioser Aussenseiter" schreiben kann. Das betrifft sowohl "live gesehen" wie auch "was befreundete Photographen und solche, denen ich auf Flickr folge" so verwenden. Die beiden Marken finden überhaupt nicht statt.
 
Frank2111 kommentierte
dhm


Weniger als Z8, hmm, hätte ich jetzt nicht erwartet......
 
B
Brunke kommentierte
Du behauptest gerne von Dir, dass Du objektiv bist, beschreibst aber nur was bei Dir ankommt und das ist durch Deine Kaufentscheidung geprägt. Ein Canoniker sieht das sicher ganz anders und die Marketingabteilung einer der genannten Marken wird Dir auch widersprechen.
 
eigentlich ist es Nebensache wie wir "imagegeprägte Kamera" interprtieren
Bin aber gespannt wie die Geschichte von @dhm weiter geht.
Vor ein paar Tagen hatte ich ähnliche Gedanken....
Alle 7 Nikons puls ca 20 Objektive zu verkaufen und auf den Kameraherstellt mit dem H zuwechseln...
dann kam das Sigma 105mm f1.4 Art zu mir und schupps waren diese Gedanken weg und eine Z7II
ist in der Warteliste
 
2 Kommentare
dhm kommentierte
Jupp, so ist das mit dem GAS, wenn die mal endlich aufhören würden pausenlos neues zu produzieren
 
shovelhead kommentierte
Ich habe diese Gedanken seit dem Erscheinen der ersten Serie ...
 
Zwei super nette Telefonate später. Es ging um Vorlieben, Vorgehensweisen, Philosophie, Werdegang, Erfahrungen, Austausch und was man zukünftig erwartet.
Ja, nun stehe ich wenige Tage vor dem Besuch auf Ameland NL und hätte dort gut Zeit mal zu schauen, ob mir das/sie liegt und meine Erwartungen auch aufgehen.
Das Paket ist also unterwegs und meine Nikon ist gepackt, mit dem 24-70mm und dem 28mm als adäquate Auswahl zu dem Testpaket.
Da war leider nur das Vorgängermodell mit einer Festbrennweite gerade frei.
Einen Tag vor Abreise traf alles ein. Kurz ausgepackt und eben vor die Bürotür mal 3-5 Aufnahmen gemacht und ja, alles funktioniert und Akkus geladen und wie immer noch etliches gepackt, den auf der Insel betreiben wir eine Ferienfreizeitstätte für Kinder und Jugendliche mit hohem Verschleissfaktor. Da ist auch reparieren angesagt.
Begeistert von dem Werkzeug, der wertigen Verarbeitung der Kamera nebst Optik die das Handwerks- und Perfektionierungsherz höher schlagen lassen.
Mal eben die spezielle Software geladen und schnell die paar Bilder übertragen - - und wow, was ein Detailreichtum! Hat es sich dafür schon gelohnt?
Zwei spezielle Fototaschen gepackt und los geht es.

3 Tage auf der Insel und immer mal einige Stunden mit eigentlich belanglosen Motiven die Speicherkarten gefüllt.
Ich gehe nicht mit beiden Systemen gleichzeitig los. Die Begierde liegt sehr gut in der Hand, wiegt etwas weniger als die Nikon und es gibt noch Hindernisse in der Handhabung.
Plötzlich geht der AF nicht mehr… Tackere mich durch das übersichtliche Menü bis ich feststelle, dass der Entfernungsring sich verstellt hat und beim rausnehmen aus er Tasche eine Umschaltung von AF auf manuell verursacht hat…
Kleinigkeiten aber da komm mal drauf. Ansonsten macht es den gewohnten Spass und die elektronische Dioptrien Einstellung ist auch super.
Ich laufe durch Hollum und einiges muss herhalten, was ich sonst unbeachtet gelassen hätte. Doch noch einmal schnell zum Hafen, schon touristisch verlassen aber sicher interessanter.

Die Kamera liegt gut in der Hand, es gibt beim flanieren keine Ermüdungserscheinungen…

Fortsetzung folgt…

 
asaerdna kommentierte
Bremenfrosch kommentierte
Die exifs hat Dieter ja herausgenommen, um die Spannung hoch zu halten ...
VG Holger
 
Kurt Raabe kommentierte

Etwas weiter unten haben wir erfahren das es eine Hasselblad X2D II 100C mit dem Zoom Objektiv 35-100
war ......
soll jetzt keine Kritik oder lästern sein...
aber ich hätte da er auf Smartphone getippt
 
Bremenfrosch kommentierte
Ich glaube, dass eine 100 MP - Kamera für 900px-Fotos in einem Internetforum überdimensioniert ist. Ich habe hier schon sehr ansehnliche Fotos aus meiner 3,3 MP Coolpix 990 gepostet, die wahrlich kein Vergleich zu einem Hasselblad-Profiteil ist. Für solche Kameras gibt es bestimmt viele andere Einsatzgebiete.
Das ist, als würde man mit einem Ferrari um die Ecke zum Einkaufen fahren ...
VG Holger
 
Kurt Raabe kommentierte

Holger
natürlich hast du Recht nur für Internetfotos legt man sich keine 100MP Kamera zu.
Aber wenn ich mir hier im Forum Bilder die mit einer D800 , Z6II, Z7II gemacht wurden ansehe
finde ich das Beispielbild relativ schwach von der Bildqualität , so das ich das Gefühl habe das da was bein einstellen schiefgelaufen ist.
 
Meine Entscheidungsfindung ist geprägt davon, dass ich in meinem Leben bereits schon öfter mit mehreren System gearbeitet habe, was sich aber im Nachhinein als sehr unpraktisch erwiesen hat. 

Erstens vorab zu entscheiden mit was gehe ich los und vor Ort, hätte ich doch... Deswegen war für mich jetzt die Frage kann eine neue Begierde die Nikon Ära ablösen? 



Was ich ins Auge gefasst habe und was mich wahnsinnig gereizt hat, war ein Umstieg auf die Hasselblad X2D II 100C mit dem Zoom Objektiv 35-100 mm. 
Meine Vorstellung war damit eigentlich zu 90 % zurechtzukommen, wenig Schlepperei zu haben und super Ergebnisse mit einer Auflösung und einem differenziertem Detailreichtum, das wenig Wünsche offen lassen würde. 


Nun, nach den drei Tagen habe ich die Hasselblad wieder gut verpackt und zurückgeschickt. Mir meine Ergebnisse auf dem Rechner angeschaut und die Erfahrung mit meinen alten Erfahrungen, dem Nikon Equipment gegeneinander aufgewogen. 

Um es kurz und vorweg zu machen, bin ich zu dem Ergebnis gekommen bei Nikon zu bleiben. 



Was mich an der Hasselblad wahnsinnig gut gefallen hat, war einfach auch ein ja hochwertiges gefertigte und Detail verliebtes Werkzeug und das Erscheinungsbild, eine gewisses Minimalisieren der Bedienung auf das notwendigste und natürlich die sehr positiven Meinung über die neue Kamera.


Wenn ich aber im Nachhinein das für und Wider betrachte, komme ich zu dem Ergebnis, dass ich für den Rest meines fotografischen Schaffens doch mit meinen Nikons besser aufgestellt bleibe, zumal ich auch bei Nikon doch einige für die Praxis relevanten Dinge besser ausgearbeitet und als Produktpflege empfinde. Ganz zu schweigen von der Objektivauswahl, die zu meinem jetzigem Bestand gehört und was diese heute abdeckt. Und auch gerade jene Brennweiten, die zwar selten zum Einsatz kommen aber dann, wenn sie benötigt werden auch vorhanden sind.
Allein, wenn ich mir die nächste Nordlichterjagd vorstelle und hier kein gescheites Weitwinkel dabei zu haben...

Zu den Punkten, die für und gegen irgendetwas in der Praxis sprechen. werde ich vielleicht heute Abend mal meine Gedanken dazu einstellen, wenn es noch interessiert. Es geht ja mal jede/r mal schwanger mit solchen Überlegungen.

Danke für das mitgehen bis hierhin und Fortsetzung folgt…
 
Kommentar
Warum "entweder" vs "oder"?

Entscheide Dich für ein "und".

Dann kannst Du zwischen den Systemen wechseln wie die Tageslaune es hergibt.

Deine Entscheidung wird nur von kurzfristiger Dauer sein.
 
5 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Vollumfänglich Zustimmung!

Ich bin ja auch gerade in einer "Selbstfindungsphase" und probiere einiges aus.

Gekauft habe ich bisher eine Mamiya C330 mit drei Objektiven für "indoor" und eine Mamiya 645 mit drei Objektiven für outdoor/Street, klar, alles Film/analog. Zudem habe ich eine Fuji GFX50s II probiert, auch nicht schlecht, als Ergänzung zu den analogem MF-Kameras. Der AF ist grottig, aber dafür könnte ich daran die drei M645 Objektive schrauben und vielleicht noch ein paar F-Mount manuelle Objektive. Vielleicht kommt die auch noch dazu, gebraucht ist der Kram recht günstig.

ABER - die MF-Spielereien können meine Sonys nicht ersetzen: die Flexibilität, Objektiv-Auswahl , fps und AF - natürlich bleiben die Sonys die Hauptkameras.
 
Frank2111 kommentierte
Sehe ich genauso, wenn mir Nikon mit Brennweiten zwischen 14mm bis 800mm irgendwann zu schwer wird, dann setze ich Sony APS-C ein. Die Qualität reicht locker für meine Anforderungen. Aber das Zeug wiegt einfach nichts.

Macht auch Spaß, wenn es einmal unbeschwert sein soll....
 
Oldie FM2 kommentierte
Und warum nicht Nikon DX oder Fuji?
 
HaDiDi kommentierte
Weil es z.B. eine vergleichbare Kombi aus A6700 und dem kleinen, aber sehr leistungsfähigen Sony 70-350/4.5-6.3 G OSS sonst nirgends gibt, mal abgesehen von der anderen großen Auswahl an APSC-Objektiven.
 
Frank2111 kommentierte


Genau das ist meine Kombi, dazu sony 10 -18mm und 18-135mm sowie Sigma 1,4 56mm

Brennweitenequivalent 15 bis 525 mm. Alles zusammen mit Kamera (!) unter 2 Kg...
 
Moin Dieter,
mich juckt es auch immer mal wieder in den Fingern, wenn die Werbung, Foren, oder auch Freunde überschwänglich von einer neuen Kamera schwärmen. Wenn dann der Wunsch nach einem neuen Spielzeug in die heiße Phase geht, mache ich mir wochenlang Gedanke, ob ich zuschlage oder nicht.

Meine innere Vernunft fragt mich, ob ich mit einer neuen Kamera denn andere oder bessere Fotos schießen würde und das viele Geld evtl. woanders besser investiert wäre. Diese verdammte Vernunft trifft mit der Frage genau meinen wunden Punkt.

Aber dann kommt die Unvernunft aus den Startlöchern: Hey mach doch. Da kannst du erst mal tagelang ausprobieren, die Kamera auf deine Bedürfnisse einstellen und neue Motive entdecken. Und dann das stärkste Argument: Dir ist doch deine Z7 vor ein paar Wochen aus der Hand gefallen und nun ist der Blitzschuh auf einer Seite etwas eingedrückt. Das ist doch auf Dauer kein Zustand.

Tja, was soll ich sagen, bei mir steht eine Z8 oder Z9 ober auf der Wunschliste, aber der innere Kampf geht wohl noch einige Zeit weiter.

Ich hoffe natürlich, dass die Vernunft die Oberhand behält, aber andererseits …

Beste Grüße
Heiner
 
1 Kommentar
Frank2111 kommentierte
Habe gestern eine nachdenklich stimende Vier- Episodenzeichnung gesehen.

Auf dem ersten Bild: Ein junger Mann, der von einem Motorrad träumt - darunter: nächstes Jahr.

Auf dem zweiten Bild: Ein Mann in mittleren Jahren, der von einem Motorrad träimt - darunter: nächstes Jahr.

Auf dem dritten Bild: Ein älterer Herr, der von einem Motorrad träumt - darunter: nächstes Jahr.

Auf dem vierten Bild: Ein Grabstein mit der Inschrift RIP. ...
 
Das Fremdgehen zu üben....ist die beste Taktik vor einer Entscheidung.
Allein ein Hasselbladsystem bringt Euphorie und an die Zielgerade mit absoluter Zufriedenheit in Bezug auf Qualität,
wenn man bereit ist sich zu beschränken.
Auch ich habe mich mit dem Gedanken befasst als die X2D II vor kurzem angekündigt wurde.
Was für die restlichen Tage, solang man noch gesundheitlich fähig ist das Hobby zu pflegen.
Doch dann kamen einige Zweifel als ich den ganzen Nikonkram und ältere Sachen vor mir sah.
Mir würde die Flexibilität fehlen. Objektive mit ihren grandiosen Eigenschaften. Blitztechnik. Ausflüge in alte Zeiten mit Gurke und Möhre.
Und....die Zeit und die Vernunft.
Du hast mit deiner Erfahrung meine Erkenntnis bestätigt.
Wenn, dann Beides. Nikon und Hasselblad.
Wer es kann und möchte den verstehe ich. Genauso die, welche Nikon und Leica parallel nutzen.
Übrig bleibt dann eine Entscheidung zu treffen welches System man heute nutzen möchte. Ist jetzt schon oft eine Zwickmühle.
Und!!!! wieder...die Zeit.

Die größte Erkenntnis, Nikon und Sony parallel, oder wie sie alle heißen.......ist völliger Quatsch.
Mit diesen Systemen arbeitet man ähnlich. Darum verstehe ich die ganzen Diskussionen und den Streit über die Marken nicht.
AF hin AF her. Egal was vorn draufsteht innerhalb eines Formates.
Fotografieren beginnt mit einem Gefühl. In der Hand.
 
1 Kommentar
dhm kommentierte
Wie wahr.
Mechanisch und wenn man wertige Werkzeuge liebt ist man bei Hasselblad sehr gut aufgehoben. Ach die Optiken sind so, wie man sich die Liebhaberei wünscht. Und ja, ich kam auch zum Ergebniss, wenn, dann beides. Im mittleren Bereich ist Hasselblad gut aufgestellt und die Opjektive sind von der Auflösung wesendlich besser als gleiches von Nikon.
Ich habe ein Fetthenne hier vor meiner Bürotür mit dem 38mm von Hasselblad und mit der gleichen Brennweite für 24mm Nikon fotografiert und die Detailauflösung war hier bei H.. besser als beim 24-70mm von N...
Das hebt sich aber auf, wenn man an der Nikon ein macro 50mm nimmt, dann tut sich das nur noch marginal unterscheiden. Somit sind die Auflösungen bei dem 38mm wohl durch die Bank besser. Es reicht mir was ich als Ergebniss sehe. Meßwerte interessieren mich nicht.
Und wenn man das Hasselblad System erweitert, WW und Telbereich ist man schon eine Stange Geld los.
Aber wer will schon der reichste auf dem Friedhof sein?¿
Auch kann man mit beiden Systemen alle Genre bedienen, was gut bebildert wird wenn man auf den Seiten von Hasselblad mal stöbert.
Ich selbst habe in analogen Zeiten mit Mamiya 645 und Hasselblad dem "Würfel" 500C.. gearbeitet und gerade auch das Arbeiten mit dem Lichschacht ist eine schöne nostalgische Erinnerung. Die Hasselbadausrüstung haben sie mir seinerzeit aus dem Auo an der Ostsee entwendet.

Aber es gibt für mich noch einige Punkte, die mich stören und für die ich den Wechsel und den Preis (auch der Nachberarbeitungsaufwand) dafür zu hoch finde. Und natürlich meine Vorgehensweise wenn ich Motive sehe... Doch dazu später mal zusammenfassend.
 
Jetzt kommen wir zur Zusammenfassung. 

Ich schrieb ja bereits, in welchen Brennweiten ich mich vorrangig bewege. Dazu müsste man vielleicht noch erläutern, meine Vorgehensweise ist eigentlich ziemlich spontan. Wenn ich etwas sehe, reagiere ich erst mal unmittelbar und mache dann halt mein Bild was letztendlich ein Ergebnis aus der spontanen Wahrnehmung ist. 
Zu meiner Arbeitsweise gehört es nie mich über irgendwelche Apps, über irgendwelche das musst du fotografieren und dokumentieren, noch über irgendwelche Trends oder Richtlinien auf meine Motive zu zu bewegen und ich habe nach über vier Jahrzehnten fotografischer Tätigkeit sicherlich auch mein eigenen Stil entwickelt. Wem der gefällt, ist mir auch egal. In erster Linie mache ich Bilder für mich, einfach aus Freude am tun.

Die Hasselblad lässt in dem Sinne nicht so spontanes fotografieren zu. Sie ist von ihrer technischen Ausstattung, sprich Software doch eher bedächtig ausgelegt. Der AF ist nicht so vielseitig ist sicherlich für Mittelformat schnell, aber doch eben bedächtiger. In der vorgänger Version der Kamera war es so, da ist da gab es noch kein AF Nachfürsystem, sondern man konnte scharf stellen. Es gab keine Simulation des fertigen Bildes, wie es dann hinterher aussieht, dass man das schon im Sucher voran sehen konnte und das soll jetzt alles bei der neuen Kamera besser geworden sein.
Aber es hängt doch eigentlich in der technischen Umsetzung und in der schnellen möglichen Präsenz der normalen Spiegellosen Kameras etwas hinterher. 
Der zweite Punkt ist natürlich die Einschränkung im Brennweitenbereich, die man hinnehmen müsste, wenn man damit unterwegs ist und wenn man sich genauso voll packt wie mit Nikon Equipment, dann kann man auch gleich dabei bleiben. 
Weiter ist ein wesentlicher Faktor, den ich inzwischen lieben gelernt habe der Schutz des Sensors bei den Z8/Z9 Kameras, das hat die Hasselblad gar nicht und ich habe dann im Gegenlicht Aufnahmen gemacht mit Bl 32, wo ich auf dem Sensor vorher wirklich nichts gesehen habe, dass da irgendwelcher Dreck sich drauf befindet. Aber im Resultat der Aufnahme strotzt des nur so voller Dreckfusseln und sonst was d.h. also man müsste sich viel intensiver mit einer ständigen Reinigung und Pflege des Sensors beschäftigen. Das ist auch nicht das, was mir fotografisch so wirklich am Herzen liegt.
Dazu kommt, dass ich bei der Hasselblad festgestellt hab, dass sie zu sehr dunklen Bildern neigt und dass sie auch ungleichmäßig die Belichtung interpretiert bei der Automatik, so dass damit verbunden ist, doch sehr viel mehr Zeit in die Nachbearbeitung zu investieren. Das läuft bei Nikon alles sehr viel geschmeidiger.
Der letzte Punkt Auflösung und Qualität. Ich bin der Meinung, das wird überbewertet und die Vergleichsaufnahmen zeigen, dass eine Nikon mit der halben Auflösungsmenge wie die Hasselblad sich da durchaus nicht verstecken braucht.
Und es ist die Frage wo und wann man das herausaussieht. Erfahrungsgemäß ist es ja so, dass viele der Aufnahmen, die man so macht im Archiv verschwinden und sie werden dann mal hervorgeholt in den Stunden der Nachbetrachtung vom Schottland Urlaub oder aber wenn man halt mal was raussucht, um sich ein neues Bild an die Wand zu hängen.
Und es ist die Frage ob man in der ganzen Erstellung diese Qualität anstreben will und sie pflegen muss um dann mal (ich weiß nicht in welchem Verhältnis eine wirkliche Bild Präsentationsnutzung steht) diese auch vorzuhalten und dafür zu arbeiten. 
Und was ich halt natürlich auch gemerkt habe, man ist über die Jahrzehnte mit dem Arbeiten seiner Kamera einfach mehr zu Hause. Die Handgriffe sitzen wie beim Autofahren. Man muss nicht darüber nachdenken, was man tut. Man macht das intuitiv.
Bei der Hasselblad muss man sich natürlich auch eingewöhnen. Man muss halt bedächtiger, sicher noch bewußter Vorgehen und man hat verschiedene Möglichkeiten eben nicht, die mittlerweile auch nutze im Nikon Bereich. Wie zum Beispiel Mehrfachbelichtung, mit denen ich rumspiele oder aber gezielte Langzeitbelichtung mache, dieim Streetbereich zum Tragen kommen. Also Bedienungen, die unterwegs halt eben schnell und spontan gelöst werden oder angewendet werden.
Also alles in allem kann ich sagen, dass mehr die Vorteile in der Gewichtung doch bei Nikon liegen und ich da eben von 17 mm bis 650 mm gut aufgestellt bin und dass die Verluste die ich hinnehmen müsste, wenn ich das alles verticke viel zu hoch wären und zwei Systeme hatte ich ja schon erwähnt sind nicht so meine Vorgehensweise. 
Und so hab ich dann beschlossen, statt jetzt irgendwie Geld im Höhe eines Kleinwagens in die Hand zu nehmen, um mein fotografisches Ego zu bedienen, das Geld lieber dazu investiere öfter mal irgendwohin zu fahren, wo es mir Spaß macht, neue Motive zu finden.
Weil für mich doch der Entstehungsprozess eines Bildes, also wenn ich meine Vorstellung umsetzen und verwirklichen kann, eigentlich der wichtigste Teil im ganzen kreativen Bereich des fotografieren ist. 
Dazu gehört noch ein wenig Nachbearbeitung Aber das hat eben damit zu tun, dass ich gern Bilder mache, die nicht die Realität wiedergeben müssen in dem Sinne, sondern eigentlich meine Vorstellung, die ich habe und meine Empfindung widerspiegeln sollen, denn die Realität in dem Sinne ist für mich nicht der Maßstab, sondern sie ist nur die Inspiration zu dem was ich dann für mich als Bilder mit nach Hause nehme...

Sensordreck, kenne ich fast garnicht mehr



Bei Hasselblad läßt sich noch sehr viel aus den dunklen Bereichen sichtbarer machen.



Links Nikon, rechts Hasselblad Detailwiedergabe (Nikon Weißabgleich wirklicher, Hasselblad neigt zu warm)



Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr mit meiner Exkursion in die Mittelformatwelt gelangweilt.
 
dhm kommentierte
Sicher spricht nichts gegen die Hasselblad, das wollte ich auch nicht damit sagen.
Es ist ja meine persönlich Entscheidung und ich bin auch kein guter Konsument, da törnt mich fast nichts mehr an aber für wertige Dinge, wie funktional und zweckmäßig gestalltete Werkzeuge im Handwerksbereich und nicht den Billigkram aus sonstwo oder eben die Hassselblad, machen hier einfach Freude und schön, das sowas überhaupt heute noch hergestellt wird. Mit Liebe zum Detail.
Und ich spiele gern mit Möglichkeiten, die mit ungewöhnlichen Mitteln die Normen aufbrechen können. Da fotgrafiere ich schon mal mit einer gefundenen Sammellinse, eben in eine Papierrolle improvisiert, die vom Toilettenpapier übrigbleibt... Sowas von Unschärfe
 
Frank2111 kommentierte
Im Wesentlichen Übereinstimmung bis auf einen Punkt:

"Zu meiner Arbeitsweise gehört es nie mich über irgendwelche Apps, über irgendwelche das musst du fotografieren und dokumentieren, noch ........"

Ob es nun unbedingt Apps sein müssen, ist sicher fraglich. Aber ich habe bei meinen Roadtrips fast immer auf Erfahrungen und Berichte anderer Reiseenthusiasten zurückgegriffen. Reichlich Selbstdarsteller, aber auch viele Bodenständige, die ähnlich ticken wie ich. Habe durch sie einige extrem sehenswerte Dinge gesehen, die ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte, übrigens auch aufgrund von Aufnahmen einiger Foristen hier. So haben mich die Fotos von @Ralf_HH vor einiger Zeit zusätzlich ins Valley of fire verschlagen, kannte ich gar, aber es war einfach irre. Dafür bin ich heute noch dankbar.

Man muss ja nicht alles fotografieren, manchmal muss man einfach nur seine Sinne mit einer unwiderbringlichen Stimmung, Lichtstimmung oder whatever verwöhnen....
 
Wuxi kommentierte
Das linke Bild ist „wärmer“ das rechte „kühler“.
 
dhm kommentierte
Danke für Deine Unterstützung... Wenn es halt schnell gehen soll
 
B
Brunke kommentierte
Vielen Dank, dass Du uns an dem Experiment teilhaben lässt. Meine Z8 werde ich auch nicht so schnell ersetzen. Ich glaube, dass ein neues Objektiv hilfreicher ist, als ein anderes Kamerasystem.
 
Was für eine schreckliche Erzählung und Analyse ;o) Vom ersten Moment, vom ersten überlegen und raten war ich auf der richtigen Spur und hoffte auf einen begeisterten Erfahrungsbericht zur X2D II mit dem neuen 35 -100.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht hast Du geschrieben, aber er war nicht wirklich begeistert und - am allerschlimmsten - die von Dir gezeignetn Beispielbilder sagen wenig über die Kamera-Objektivkombination bei meiner Art der Photographie. Das ist vollokmmen in Ordnung, verschiedene Photographen spezialisieren sich auf verschiedene Gebiete, aber ich kann mir jetzt einreden, dass die von dir beschriebenen Kritikpunkte für mich gar nicht zutreffend wären. Dass alle Schwierigkeiten nur bei Landschafts- oder Naturphotographie zum Tragen kämen und mein Schwerpunkt liegt eben ganz woanders.

Es bereitet mir also keine Mühe, mich kein Bisschen schlauer zu fühlen und das GAS weiterhin wie einen grossen Mückenstich, wie einen Stein im Schuh zu bemerken: permanent und in jedem Moment. Überhaupt nicht wichtig oder dramatisch, aber man will jederzeit jetzt und sofort dagegen vorgehen, daran kratzen, bis es endlich weg ist. Blos: der Stein im Schuh verschwindet nicht von allein. Der bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
twinfighter kommentierte
ja, er wollte es etwas aufregender verpacken. Normal. War mir dann aber auch zu langweilig. Bei der Landschaftsfotografie ist es eigentlich gehopst wie gesprungen welche Kamera man nimmt. Da geht alles von MFT bis Mittelformat. Und es gibt auch Einige, die nehmen analoge Mittelformatkameras. Aber am Ende sieht der Betrachter nicht, ob es MFT oder Mittelformat war. Dazu muss man schon riesige Ausdrucke haben oder eben am Monitor derbe ran zoomen. Ja, da gewinnt immer die Mittelformat mit 102 MPx. War aber vorher schon klar. Hier im Forum mit den kleinen Bildgrößen und starken Komprimierungen erscheint das Mittelformatbild wieder in MFT bzw. 1" Sensor Qualität. Und wenn man jetzt nicht mit Freistellung arbeitet, dann kommt auch schnell der Eindruck auf es sei ein Handy gewesen. Liegt oft am Forum, aber auch oft an den Leuten selber. Einige haben ein Händchen dafür ein jedes Leica und Mittelformatbild deutlich schlechter aussehen zu lassen wie ein Handybild. Naja... Ich finde die Bilder hier im Thread interessant und schön. Aber es könnte 1:1 auch das neue iPhone 17 sein. So gesehen war der Spannungsbogen bis zuletzt offen. Und es ist ein Huawei.... ähhhh.... Hasselblad... ja... cool
 
Reaktionen: dhm
svantevit kommentierte

Ich stimme dir folgend zu.
Was macht man denn mit seinen Bildern?
Der größte Teil wird zur Präsentation im Netz verwendet.
Und hier im Forum herrschen ganz schlimme Bedingungen.
Ich sehe keinen Unterschied zwischen den Megapixeln. Ob 100 oder 12....das soll mal einer erkennen.
Im Gegenteil.
Ich hatte immer den Eindruck das die 12 Megapixel meiner D3 durch geringere Komprimierung auf Forumsgröße knackiger kamen als 45.
Natürlich auch eine Frage des eigenen Vermögens mit EBV umgehen zu können wenn man von groß auf klein extrem komprimieren muß und deren gekonnte Nachbearbeitung für diesen Zweck.

Die wenigsten benötigen extreme Ausdrucke. Und das Thema 12 24 45 100 und ausreichende Reserven für Vergrößerungen ist schon uralt
seit den 12er Zeiten.
Alles eine Frage des Betrachtungsabstandes.

Eine Entscheidung in Richtung Hasselblad begrenzt sich auf folgende Punkte....
Liebe und Einstellung zur Marke und deren Nutzungseigenschaften aufgrund ihrer bedachten Bedienung.
Begrenztes Objektivangebot und Möglichkeit mit dem Format zu spielen aufgrund der Reserven und Ausschnitts/Cropgestaltung.
Doch ein richtiges Tele und oder 1.2 Lichtstärke hat einen ganz anderen Bildeindruck und Perspektive als ein Crop.
Extrem WW...Plena....400er... 800er...
Genußvolle Betrachtung am Monitor mit Detailexkursionen. Davon hat aber ein ausstehender Betrachter nichts.

Eine Hasselblad ordne (ich selbs)t vorwiegend in der Landschaftsfotografie ein.
Dafür würde ich sie verwenden.

Und sind wir mal ehrlich zu uns selbst....
Immer mehr Rahmen werden hier im Forum verwendet. Meist ganz breite.
Das Bild wird nochmals!!! verkleinert und erhält einen konzentrierteren Blick.
Ist das Bild fotografisch sehr ausdrucksstark und gelungen fragt keiner nach der verwendeten Auflösung.
 
dhm kommentierte
Bilder hier im Netz einzustellen entbert sowieso jedem Anspruch an Qualität und ist m.M. nur ergänzend zu irgendwelchen Themen sinnvoll oder bei Berichten "da war ich" etc.. Wenn das ein Ziel wäre, hast Du recht.
Und wenn man ein Bild seiner Wahl hat und es präsentiert, an der Wand oder wo auch immer, ist der gehobene Detailreichtum schon sichtbar und kann hier mit dem runtergerechneten Bildchen eh nie gerecht werdem.
Meine Überlegung war, eine Reduzierung der Gerätschaften und ggf. Einschränkungen nach oben durch cropen mal aufzufangen.
Lieber hätte ich auch das aktuelle Model mit dem 35-100mm gehabt. Ist leider im Moment nicht zu bekommen und sie ist ja zu Ende Okt. angekündigt zur Auslieferung und ist bereits weit über Zahl vorbestellt.
Das was die aktuelle Ausrüstung dann kann, also die "Verbesserungen", kann ich mir auch so vorstellen. Das erfüllt die Nikon ja schon und manches auch differenzierter. Vom Händling ist sie sehr sympatisch und an das etwas trägere kann man sich gewöhnen wenn man entschleunigter vorgeht. Auch das war ein Argument zur Entscheidungsfindung.
Jetzt, wo ich keine Kunden mehr bedienen muss eine durchaus in Erwägung zu ziehende Überlegung.
Aber für mich wären es beide Systeme, je nach Anwendung ausgerichtet vorzuhalten. Zwei Systeme will ich aber nicht wirklich und der wirtschaftliche Aspekt, hier ca. 22.000,- € auszugeben und gleichzeitig der Verlust von 30-35% bei Teilen der Nikonausrüstung, die dann ggf. hehen könnten...
Und der Qualitätsanspruch ist letzlich mein eigenes persönliches Vergnügen.
Vielleicht oder ganz sicher spielte auch die nostalgische Mittelformaterfahrung mit hinein und nein, die findet man nicht wieder. Es ist eigentlich gleichzusetzen mit den normalen Kameras, gleich welcher Hersteller und der einziege Zugewinn ist mehr Auflösung und eine Superschärfe.
Will ich denn beim Portrait wirklich den Poregrund sehen? Ich jedenfalls nicht wirklich. Leica sprach mal bei seinen Objektivrechnungen von natürlicher Unschärfe, dem sie gerecht werden wollten.
Oft empfide ich heutige Darstellungsmöglichkeiten als unangenehm scharf und sie wirken als hätte sie eine KI produziert und wirken für mich oft künstlich.
Hier muss halt jeder seinen eigenen Weg finden und das ist ja auch gut so. Es soll ja Freude machen, das erstellen von Bildern.
 
dhm kommentierte
Hallo svantevit da gebe ich Dir recht.
Schau mal auf die Anwendungsseiten in der Haselbladseite, da wist Du einges entdecken und Gebiete finden, die weit entfernt sind von der Landschaftsfotografie und sehr spannend finde ich.
 
Was für eine schreckliche Erzählung und Analyse. ....

Persönlicher Erfahrungsbericht trifft es besser und der ist völlig in Ordnung.

Habe mir die technischen Daten angesehen. Die Kamera ist nur sehr eingeschränkt nutzbar. Für people und landscape top. Aber 3 Bilder/ sec Seriengeschwindigkeit.

Damit wird sofort klar, für wen bzw für wen sie sich nicht eignet.

7 k für eine nur sehr beschränkt nutzbare Kamera - muss man mögen.

Für Dein Genre könnte sie natürlich das Optimum sein.
Also, ausleihen, testen und hier darüber berichten....
 
twinfighter kommentierte
nicht die Sichtweise, sondern die Entwicklung. Damals hat man sich auch mit ausgebrannten Himmel und farblosen Schatten begnügt. Diese Aspekte verdrängt das Gehirn und es spielt sich schnell ein: Früher war alles besser
 
Lichtschachtsucher kommentierte
Eher 30 Jahre ohne Motordrive. Eine D3 oder D700 mit BG waren da schon flotter.
Mir gefällt Mittelformat schon, es ist nur für den Hobbybereich etwas kostenintensiv, bei Fashion, People oder Landschaft wo Auflösung gefragt ist, der Berufsfotograf oder die Agentur den Vorteil gut ausspielen können lohnt sich das eher, aber im Forumsgeknipse ist das eigentlich unnötig. Es wird ja oft nur die Freude am neuen Gerät den anderen mitgeteilt.
Ich wollte mir eigentlich eine gute Kompaktkamera für das leichte Unterwegs kaufen, letztendlich habe ich mich dann doch für ein gebrauchtes Z24-50 4.0-6.3 entschieden das an der Z6II eine super leichte Figur macht, das traute ich mich dann eigentlich doch nicht im Forum zu erwähnen, Kommentare wie unbrauchbar weil Kunstoff oder Dunkelzoom wollte ich mir nicht geben.
Beim Oberklasse Segment sieht das aber anders aus, da spricht dann oft der Neid wenn einer freudenerfüllt seine zigtausende schwere Anschaffung wie auch immer und mit Beispielbilder präsentiert.
Wo Menschen sind da menschelts.
 
Frank2111 kommentierte


??? Für die auf Amateure zugeschnittenen Knipsen vielleicht.....

1976 (!) kam der Nikon MD-2 für die F2 mit 5 Bilder / sec.

War im Übrigen Anfang der 80er für mich der Grund, zu Nikon zu wechseln.

Gab für studiogestählte auch noch den MD-100 für 10 Bilder/sec.

2003 (!) kam meine erste ernstzunehmende DSLR, die Nikon D2H - mit 8 Bilder/sec.

Da ging auch damals schon mehr, wenn man es haben wollte.
 
asaerdna kommentierte
im Highend-Sektor, ja. Aber bis zur gehobenen Mittelklasse waren 2-3 Bilder/Sekunde absolut gängigen und normal.
 
shovelhead kommentierte
@Frank2111 Gab für studiogestählte auch noch den MD-100 für 10 Bilder/sec.

Der funktionierte aber nur mit der F2H, die hatte einen festen, teildurchhlässigen Spiegel (1/3 Sucher, 2/3 Film), schluckte entsprechend Licht und konnte nicht mit einem Photomic-Sucher aufgerüstet werden - das kleine Prisma war fix. Belichtungsmessung nur extern per Handbelichtungsmesser.

Ansonsten musste - wenn ich mich recht erinnere - auch für 5 B/s der Spiegel hochgeklappt werden. Man sah also schwarz und hielt die Kamera irgendwie in eine grobe Richtung, auf das Beste hoffend.

2003 (!) kam meine erste ernstzunehmende DSLR, die Nikon D2H - mit 8 Bilder/sec.

Da ging auch damals schon mehr, wenn man es haben wollte.

meine D810 schafft bei hoher Qualität und voller Farbtiefe ungefähr 3 B/s - mehr brauche ich tatsächlich nie.
 
Liebe und Einstellung zur Marke und deren Nutzungseigenschaften aufgrund ihrer bedachten Bedienung.

Yep. Und da liegt bei mir der wunde Punkt. Ich war in September 1980 auf der Photokina in Köln und habe meine Zeit zwischen den Ständen von Nikon, Hasselblad und Linhof verbracht. Seit rund 45 Jahren hätte ich SEHR gern eine Hasselblad und so zwischen 2005 und 2015 war ich ein paar Mal kurz davor mir eine 500 oder 503 C/M aus der Bucht zu fischen. Damals waren die Preise unten und von einem "Analog Revival" war noch nix zu spüren. Inzwischen kosten gebrauchte 503 mit 2.8-80 Zeiss etwa doppelt so viel, wie man damals neu bezahlt hat.

Natürlich könnte man mit einer 503 C/M und 907 dahinter heute ganz phantastisch und klassisch arbeiten - und deutlich günstiger, als mit der X2D II plus 35-100 (unter dem halben Preis), aber das ist ja nur Markenfetischismus ohne Sinn und Verstand.

Für mich war Hasselblad immer der Nordstern, an dem sich der Rest orientiert; selbst Rollei aus Braunschweig konnte mit der SL66 oder später dem 6006 System nie irgendwie daran kratzen (und ich bin in Braunschweig geboren!). Das Nikon Z System ist technisch ausgezeichnet, die Kameras sind aber potthässlich (mal abgesehen von der Zf und Zfc) und ein Umstieg wird so teuer für mich, dass eine X2D II plus 35-100 und 1.9-80 auch nicht mehr soooo weit weg sind. Der Gebrauchtwert meiner Ausrüstung ist inzwischen so weit gesunken, dass ein Verkauf kaum Sinn macht (realistisch: vielleicht 3k bei Inzahlungnahme).

Ich kann mit dem DSLR System alle Aufnahmen machen, die ich will - ich bin also eigentlich noch ganz zufrieden. Eigentlich. Noch ....
 
twinfighter kommentierte
twinfighter kommentierte
Für deinen Bereich der Porträtfotografie...
PS: Bin derzeit im Bereich Minimalismus, experimentelle Fotografie, Industrie, Lostplaces, Street, Transitarchitektur und B2W zu Hause. Da zählen Sachen wie Tracking, IBIS, Portabilität, Flexibilität und ggf. ein Mix aus lichtstarken, aber kleinen, Zooms und Festbrennweiten. Landschaft mache ist selten und auch nur, wenn diese mit dem Ziel Minimalismus sich verbinden lässt. Generell versuche ich alles damit zu verbinden. War aber auch mal 12 Jahre lang professioneller Eventfotograf. Dazu kamen Volleyballspiele, Kinder und Hunde. Aber die Zeiten sind vorbei.

Die X2D II punktet massiv mit dem 10 Stufen IBIS und dem minimalistischen Konzept. Nervt aber durch Größe, Gewicht, Trägheit, Objektivauswahl und ganz fürchterlich: 102 MPx ohne wenn und aber.
 
svantevit kommentierte

Weil ich alles habe was mich glücklich macht und mit dem unzähligen Kram meine Ansprüche befriedigen kann.
Mehr nicht.
 
twinfighter kommentierte
ja, das stimmt. Und seien wir ehrlich: Man hat eigentlich stets viel zu viel
 
asaerdna kommentierte
Das stimmt wohl ... und je mehr man hat, über desto mehr kann man sich ärgernfreuen...
 
Die Kamera ist nur sehr eingeschränkt nutzbar.
Sie hat auch ihre Highlights. Zentralverschluß im Objektiv für Highspeed-Blitzen. Spürbar höherer Dynamikumfang als Nikon Z8 und 16 bit RAW, das sind doch wirklich nützliche Eigenschaften.
 
HaDiDi kommentierte
Mag sein, dass eine GFX100S bei Portraits im Studio optisch etwas besser abliefert, als eine Sony A7RV - aber bei den meisten Motiven wird es kaum deutlich sichtbare Vorteile geben.

Trotzdem kann so eine Kamera in Ergänzung zur spiegellosen Kleinbildausrüstung ihren Reiz haben und sorgt vielleicht für ein paar neue Bildideen, weil man mit so einer Kamera einfach anders fotografiert. Letztendlich wird es für viele ein zusätzliches "Spielzeug" sein, wenn man es sich leisten kann, ohne dann am Essen sparen zu müssen, spricht ja auch nichts gegen ein zusätzliches Spielzeug.
 
volkerm kommentierte
@twinfighter Deine Praxis ist deine Praxis, ich würde und werde so nicht arbeiten. Für mich wäre das Mehr an Dynamikumfang ein Mehrwert, den eine Belichtunsgsreihe aus der Hand nicht ersetzt. Ich habe allerdings auch keine Stativallergie, unsere Arbeitsweise unterscheidet sich offenbar grundlegend.
 
twinfighter kommentierte
so hat nun mal ein Jeder seine Allergien
 
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1bildermacher1 kommentierte
Ich habe noch nie Belichtungsreihen gemacht ….. und was eine MF nicht alles kann, was hier behauptet wird, da kann man nur noch den Kopf schütteln …..
 
Zuletzt bearbeitet:
shovelhead kommentierte
Belichtungsreihen kommen in meiner Photographie nicht vor. Die habe ich - wie auch Aufnahmen von Ziegelmauern - noch nie gemacht. Und wenn mein Leben nicht komplett aus dem Ruder läuft, bleibt das auch so.
 
siehe bitte Beitrag #718

Alle Bilder mit Hasselblad X1D II 50C mit Hasselblad XCD 45mm 3.5 und Hasselblad XCD 30mm 3.5. Ich kann die Erfahrung von @dhm gut nachvollziehen und weitestgehend bestätigen. Mir allerdings macht die Arbeit mit der Hasselblad X1D II 50C große Freude und ich bin dabei mich auf deren Eigenheiten einzulassen. Auch stelle ich fest, dass ich lieber mit festen Brennweiten, als mit dem neuen Zoom unterwegs bin, es verändert meine Herangehensweise und beeinflußt die Art, wie ich fotografiere. Ich möchte niemanden überzeugen. Für mich passt es so.​
 
1 Kommentar
HaDiDi kommentierte
"Auch stelle ich fest, dass ich lieber mit festen Brennweiten, als mit dem neuen Zoom unterwegs bin, es verändert meine Herangehensweise und beeinflußt die Art, wie ich fotografiere."

Das sehe ich auch als den wesentlich Grund für meinen Mittelformat-Ausflug. Habe mir jetzt noch eine Pentax 67 mit dem 45/4 zugelegt. Damit nutze ich allerdings nur SW Kleinbildfilme, horizontal für Panorama-Aufnahmen mit Perforation, ob die Sprokets bleiben, entscheide ich hinterher. - Natürlich werden dafür ganz andere Motive ausgewählt und es ergibt sich eine völlig andere Herangehensweise.
 
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