Nu, der Gaffee gommt später noch!
Aber noch was zu Dirk´s Anmerkung:
Da für eine funktionierende Festung auch die Wasserversorgung ein absolutes Muss war, ließ Kurfürst August in der Zeit von 1563 - 1569 einen Brunnen in das Felsgestein bohren.
Dieser wurde 152 m (!) tief und ist somit der tiefste Brunnen in Sachsen und der zweittiefste in Deutschland. (Der tiefste Brunnen der Welt ist am Kyffhäuser-Denkmal mit 172 m.)
Das Wasser wurde anfangs mittels Göpel (Drehung der senkrechten Welle durch Tiere), später Tretrad, ab 1871 mit Hilfe einer Dampfmaschine, welche 1912 ein Elektromotor ablöste, gefördert.
Ich gestatte mir mal Dirk´s beinahe „Worstcase“ zu beschreiben:
Ein ähnliches Bild von Dirk und meinem folgenden Bild wurde hier schon mal im Forum gezeigt. Zunächst hängt man sich erst mal über den Brunnenrand und versucht ein Foto aus der Hand zu machen, was natürlich nicht geht, weil es viel zu dunkel ist. Am Brunnen standen aber zwei Vorführer des Museums, die uns erklärten wie man ein vernünftiges Bild davon machen kann.
Zuerst „müssn Se dass schworze Dings davornedruff obmochen und dann gönnse de Gomera uff´s Obschegdiv und uff de digge Glosscheibe stell´n und mit´m Selbstooslöser en Foddo moch´n!“
Gesagt getan, Andreas und ich nutzten diese Technik und das Ergebnis sieht man hier.
Während wir so zwei bis drei Bilder machten, hörten wir ein entsetztes "Oh, Gott", oder so ähnlich und Dirk kam etwas blass von der anderen Seite des Brunnens und er erklärte, dass er die Kamera auch auf das Glas setzen wollte, aber plötzlich merkte er, dass da überhaupt kein Glas war.
:take0:
Nu gugge. Das Glück ist mit die Doofen!
Und hier noch das Brunnenhaus.