Das möchte ich gerne mal in den Sommermonaten mit Acqua Alta sehen…
Wir waren vor ein paar Jahren am Ostermontag in V… San Marco hat mich spontan ans Münchener Oktoberfest erinnert. Ich tat was ich auch bei der Wiesn mache: Ich hielt mich fern…
Aber bzgl. der ruhigen Ecken gebe ich Dir absolut recht!
In einigen Teilen von Dorsoduro, hinterm Arsenale und hinter dem jüdischen Viertel trifft man auch tagsüber tlw. kaum jemanden. Da kann man halt dann keine touristischen Hotspots abklappern, dafür hat man das nicht museale Venedig fast für sich…
Wie die Vorredner schon schrieben, Venedig kann zu den richtigen Zeiten
auch an den überlaufenen Plätzen leer sein.
Während der "rostender Altwagen fährt zu versinkenden Altbauten" Tour,
war ich an einem September-Sonntag 2012 in Venedig.
Selbst da findet man abseits des Trampelpfades Busbahnhof<->Rialto<->San Marco leere und ruhige Gassen.
Auch in meinen Bilder ist zwar an einigen Reglern gedreht worden, aber kein Mensch wurde entfernt.
Aber durch teilweise lange Belichtungszeiten sind nicht immer alle Personen zu sehen die durchs Bild gelaufen sind.
Maximal Mülltüten wurden weggestempelt.
Manchmal hätte ich mir sogar gewünscht, dass endlich jemand ins Bild läuft um etwas Spannung reinzukriegen.
Aber dann kommt nix...
dem muss ich mal energisch widersprechen, die Stadt ist am schönsten, wenn sie menschenleer ist, das ist von 22 Uhr bis 7 Uhr morgens, während der Dunkelheit.
Wenn man allerdings, wie alle Touris erst um 9 Uhr aus den Federn kommt, wird man sie voller Menschen erleben und ihren Zauber nicht verspüren.
Oh, spannend, zumindest was ich weiss haben Guardi und Vivaldi zeitliche Schnittstellen ... da bin ich ja gespannt Rainer, wie sich das auf deine Bilder auswirkt ... :up:
Apropo Schnittstellen:
Das finde ich schon auch witzig wie man sich an einem fremden Orten trifft,
und dann wieder Schnittstellen an verschiedenen Stellen der digitalen Welt hat.
Schön Euch teils wiedergesehen und teils kennengelernt zu haben.
Bei einigen geplant, bei anderen zufällig.
Gruß
Jürgen
das Bild ist toll, allerdings sieht es aus, als ob die Dame Arme wie ein Preisboxer hat. :tuer:
Mein Blick bleibt immer am rechten Oberarm hängen. An der Stelle ist der Kontrast zwischen Stoff und Haut einfach zu gering, so dass die beiden Grautöne miteinander verschwimmen. Vielleicht ließe sich das noch beheben. Kann aber auch sein, dass es an dem unkalibrierten Monitor liegt, an dem ich hier sitze...
Das fiese an solchen Aussagen ist, dass man es
danach nicht mehr aus dem Kopf kriegt.
Eigentlich bin ich bei dem Bild am Blick des Models und dem
Verlauf der Ringe hängeblieben.
Nach dem Beitrag von Peter sehe ich nur noch den angeblich dicken Arm,
obwohl ein, wenn auch dezenter, Übergang sichtbar ist.
Grmpf.