unerwartete Unterschiede

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RolandOeser

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Habe heute mein 80-200 1:2,8 bekommen und vom Stativ das gegen
das 70-210 1:4-5,6 und das Sigma 70-210 1:4-5,6 antreten lassen.

Das Ergebnis hat mich doch ein wenig überrascht. Jeweils 1. Aufnahme
mit Blende 8, die 2. Aufnahme mit größtmöglicher Blendenöffnung (bei
den 210ern bei 210 mm dann 5,6):

AF 80-200 1:2,8 ED





AF 70-210 1:4-5,6





Sigma 70-210 1:4-5,6





Hatte eigentlich erwartet, dass das 80-200 in Schärfe und Brillianz
gewinnt (gerade bei Blende 8), aber der Sieger ist wohl das Nikon
70-210 .... Denke ich da falsch?

Roland
 
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Hallo Roland,

bei den ersten beiden 80-200 Bildern sind lt. EXIF beide Bilder bei f/2,8 aufgenommen.
 
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Hallo Roland,

schon etwas komisch, dass das 80-200 bei f/2,8 einen Tick besser ist als bei f/8, somal hier weitgehend alle Linsen zur Hochform auflaufen. Ein solches Verhalten kannte ich weder beim meinem 80-200 f/2,8 D (Drehzoom) noch von meinem aktuellen 70-200 VR. Die Stärke der Optiken ist, dass sie schon bei Offenblende eine sehr gute Leistung zeigen .

Das Nikon AF 70-210 1:4-5,6 war noch nie eine schlechte Linse und das es bei f/8 eine wunderbare Performance zeigt, ist eigentlich nicht verwunderlich.

Ich nehme an Du wirst das Sigma zukünftig nur noch als Briefbeschwerer verwenden.
 
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Hallo Roland,

sind das 100% Ausschnitte?
Wenn ja, aus welchem Bildbereich?

MfG, Jürgen
 
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Das sind die Bilder, wie sie aus der Kamera kommen, nur auf 21 %
verkleinert und in JPG umgewandelt (fotogrfiere nur in NEF).

Roland
 
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Hallo Roland,

dann sind die Unterschiede aber deutlich, wenn man sie schon
in dieser Verkleinerung sieht (ahnen kann). Richtig beurteilen
kann man aber nur bei 100% Ausschnitten (vom Bereich auf den
Du fokussiert hast), kannst Du diese bitte noch nachliefern?

MfG, Jürgen
 
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Jetzt weiss ich zwar immer noch nicht, ob die gezeigten Ausschnitte unverkleinert sind. Trotzdem ist einigermaßen klar, daß Du Dein Stativ getestet hast. 1/25 Belichtungszeit bei 200mm sagt weniger über die Optik als die Aufhängung.
Da Du es nicht erwähnst: Spiegelvorauslösung? Fernbedienung? Stativschelle? Alles nötig, um bei dieser Belichtungszeit die Optik auszunutzen.


Viele Grüße

Carlsson
 
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Zusammenfassung:
1. Bilder sind aus der Cam, auf 21 % verkleinert und sonst nicht
nachbearbeitet
2. Meine Stative vertragen beide selbst das Bigma ohne Mucken,
siehe Fischotter oder Wolfsbilder von der Sababurg
http://www.roland-oeser.de/images/Sababurg/index.html
3. das 70-210 wurde unter exakt den gleichen Bedingungen
benutzt. Die bessere Schärfe bei Blende 2,8 statt 8 kann mir
bisher niemand erklären, deshalb hier noch mal dasselbe unter
anderen Lichtverhältnissen:

80-200 Blende 8



80-200 Blende 2,8



70-210 Blende 8



70-210 Blende 5,6



Roland
 
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Jetzt schaut doch alles ganz normal aus: Blende 8 ist schärfer als Blende 2,8 (freue Dich, daß Dein Exemplar bei 2,8 soviel hermacht!) und wegen Blende 8 braucht man kein 80-200 zu kaufen weil das 70-210 das genausogut kann.

,
Thomas
 
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Zusammenfassung:
Die bessere Schärfe bei Blende 2,8 statt 8 kann mir
bisher niemand erklären, deshalb hier noch mal dasselbe unter
anderen Lichtverhältnissen:
Bei deiner ersten Testreihe war das Licht günstiger für das 2.8er. Bei der zweiten Testreihe liegt möglicherweise ein leichter Lichtschleier durch die große Blendenöffnung drüber. Bei Blende 8 schlägt bei diesem Objektiv in der Bildmitte die Beugung schon zu. Meines ist zwischen Blende 4 und 5.6 in der Bildmitte am schärfsten. Blende 8 ist ungefähr gleichauf mit 2.8 - du hast scheinbar ein besseres Exemplar als ich erwischt.
 
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Roland,

sollte das 80-200 2.8 auf dem "Stativ" gesessen haben, das Du in der Tropfsteinhöhle Warburg dabei hattest wundern mich die Ergebnisse nicht.

Auch die Sababurg-Bilder zeigen nichtmal ansatzweise das Vermögen des Bigmas.

Um mit einem 80-200 2.8 Brocken bei 1/25s scharfe Aufnahmen hinzubekommen bedarf es schon min. eines 055ers mit gescheitem Kopf und SVA.
 
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Hier mal der Photozone-Test des AF 80-200 f2,8 D ED Drehzoom. Die optischen Eigenschaften der 80-200 F/2.8 Modelle sind im Fernbereich weitgehend identisch. Der Test zeigt, dass das Objektiv im Zentrum bei allen Blenden eine weitgehnd gelichmäßige Leistung zeigt. Am langen Ende fällt es (wie alle Telezooms) etwas ab, hat aber bei 200mm f/8 noch eine bessere Leistung als bei f/2,8.

http://www.photozone.de/Reviews/46-...-80-200mm-f28d-ed-review--test-report?start=1
 
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Meine Stative vertragen beide selbst das Bigma ohne Mucken,
http://www.roland-oeser.de/images/Sababurg/index.html
Stative mucken nicht. Die stehlen einfach ganz leise die Bildschärfe.


Die bessere Schärfe bei Blende 2,8 statt 8 kann mir
bisher niemand erklären, deshalb hier noch mal dasselbe unter
anderen Lichtverhältnissen:
Die Erklärung habe ich doch oben gegeben, das bestätigt Deine eigene zweite Bildserie. Aber Erfahrungen muß eben jeder selbst machen.


Viele Grüße

Carlsson
 
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sollte das 80-200 2.8 auf dem "Stativ" gesessen haben, das Du in der Tropfsteinhöhle Warburg dabei hattest wundern mich die Ergebnisse nicht.

Auch die Sababurg-Bilder zeigen nichtmal ansatzweise das Vermögen des Bigmas.

Hallo Stefan,

alle Bilder vom Dachfirst wurden mit vom Stativ Hama Omega Premium I
mit Manfrotto 484 gemacht, die Sababurg-Bilder mit dem Stativ
Walimex WAL 6702 Pro mit Manfrotto 486 RC2. SVA stand auf ein.

Der Fehler, den ich selber verursacht habe, ist, das ich nicht
mit Fernauslösung gearbeitet habe.

Gerade, was das Bigma betrifft, mußte ich feststellen, bei Aufnahmen
aus dem Schatten ins Licht ist unter Blende 8 nichts drin. Bin gar nicht
mehr so begeistert von dem Teil. Die Aufnahmen von den Wölfen waren
bei sehr schlechten Lichtverhältnissen, es regnete gerade oder hatte
im Moment eine kurze Pause. Ebenso das Bild vom Otter.

Vielleicht habe ich auch zu hohe Erwartungen, wenn man seit über
40 Jahren analog nur mit Brennweiten bis max. 100 mm fotografiert
hat, und damals auch mit ganz anderen Ansprüchen, dann muß man
heute mit den Möglichkeiten, die sich neu auftun, erst mal ein bischen
rumspielen, um das Beste draus machen zu können. Bilder sind nur auf
21 % verkleinert, keine weitere Bearbeitung.

Beispiele für Blende 5,6 und Blende 11 mit Bigma:






Roland
 
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Roland, Deine letzten Beispiele sind aber nicht fair.

Wenn Du bei beiden Bilder manuell belichtest und nur die Blende änderst,
ist eine unterschiedliche Belichtung doch kein Wunder, oder ?
 
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Roland, Deine letzten Beispiele sind aber nicht fair.

Wenn Du bei beiden Bilder manuell belichtest und nur die Blende änderst,
ist eine unterschiedliche Belichtung doch kein Wunder, oder ?

Hallo Werner,

manchmal (oder immer) bin ich wirklich ein Trollo. Ich schaue jetzt
gleich mal meine total überbelichteten Rehbilder an, da ist es
dann wohl genauso.

Als ich irgendwann wieder auf das Programmwahlrad geschaut hatte,
hatte ich mich schon gewundert, warum es auf M stand. Dachte,
wäre versehentlich drangekommen. Bin ich auch mit Sicherheit,
verwende standardmäßig A!!!! Dachte nur nicht, daß das ggf.
schon seit einigen Aufnahmen war. Danke für den Hinweis!

Roland

Mist, selbst die Wölfe sind mit "M" aufgenommen, und ohne guten
Handbelichtungsmesser oder Messung über Programm durch die
Kamera kann man kaum Ansatzwerte finden - also bei mir alles nur
Zufall im Bezug auf viele Sababurgaufnahmen.
Und ich war am Fluchen, kann Maria bezeugen ....
 
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