tokina 12-24mm

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Stefan.P

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Ich wollte mir heute eigentlich das Tokina 12-24mm holen. War beim Fotohändler um die Ecke. Der Hatte leider keins da, wegen der Serienstreung.
Ich weiss nicht ob das der Grund war. Aber der Händler hat mir von diesem Objektiv abgeraten, sofern ich damit nur Landschaftsfotos mache. Der Brennweitenberreich sei zu niedrig. Mit dem Objektiv würde man den Vordergrund und Hintergrund nich gleichzeitig scharf bekommen. Weil bei Digitalkammeras ab Blende 11 wieder alles unschärfer wird (analog erst ab 22). Stattdessen hat er mir das Sigma 18-50 2.8 angeboten. Auch wegen der Lichtstärke

Jetzt meine Frage: Sollte ich für Landschaftsfotos ein anderes Objektiv wie z.B das Sigma nehmen oder gar eine Festbrennweite? Das Sigma wäre eigentlich unsinn, da ich das 18-70 Kit-Objektiv der D70 schon habe und nur was besseres für den Weitwinkelbereich suche.

Eigentlich hatte ich mich schon für das Tokina entschieden. Ich habe ja auch schon schöne Landschaftsfotos von dem Objektiv gesehen. Aber jetzt bin ich mir total unschlüssig.

Da hier viele Leute sich 100mal besser damit auskennen und die Objektive vielleicht auch selber besitzen hoffe ich dass man mir helfen kann.
 
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Retina schrieb:
Die Blende 22 für analog gilt dann offensichtlich für einen weniger gut auflösenden Film, da durch den Formatswechsel bei gleicher Gesamtauflösung (LW/PH) eigentlich nur etwa eine Blendenstufe herauskommen sollte...

klar, ich nehme dann einen alten Diafilm aus den 80er Jahren, damit der Verkäufer Recht hat
 
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Bei f/22 ist es an der D2X sichtbar weich, aber f/11 finde ich beim 12-24DX noch völlig problemlos.
 
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MichaelK schrieb:
klar, ich nehme dann einen alten Diafilm aus den 80er Jahren, damit der Verkäufer Recht hat
Brauchst Du nicht. Der Verkäufer hat prinzipiell trotzdem Recht mit seiner Aussage über die "Beugungsanfälligkeit".
 
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volkerm schrieb:
Bei f/22 ist es an der D2X sichtbar weich, aber f/11 finde ich beim 12-24DX noch völlig problemlos.
Als Praxiswert hätte ich nach obiger Überlegung auch f/16 als Obergrenze gewählt.
 
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Retina schrieb:
Brauchst Du nicht. Der Verkäufer hat prinziell trotzdem Recht mit seiner Aussage über die "Beugungsanfälligkeit".

Der Verkäufer hat aber ganz was anderes erzählt: wenn ich mit 12mm an DX auf kleiner 11 abblende, dann hab ich trotzdem von vorne bis hinten alles scharf, mit Beugungsverlusten.

So, das war's von mir dazu, eigentlich ist der Käse ja schon lange gegessen.

Gruß Erik
 
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Hallo, ich habe das 17-55 2,8 von Nikon und auch das Tokina 12-24, Bin von beiden Objektiven mehr als begeistert. Habe bisher keine Probleme oder schlechte Erfahrung weder bei Landschaftsbildern noch bei Städtebildern gemacht.
 
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Lordfubbes schrieb:
Der Verkäufer hat aber ganz was anderes erzählt: wenn ich mit 12mm an DX auf kleiner 11 abblende, dann hab ich trotzdem von vorne bis hinten alles scharf, mit Beugungsverlusten.
Der Verkäufer hat vor allem keine schlüssige Argumentation, denn schließlich hat das Tokina ja keine Offenblende von f/11. Meine Bemerkung bezog sich auf die Behauptung, dass eine Abhängigkeit der Tiefenschärfe vom Format gegeben sei, nicht aber der Beugungseffekte.
 
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MichaelK schrieb:
klar, ich nehme dann einen alten Diafilm aus den 80er Jahren, damit der Verkäufer Recht hat

Naja, selbst wenn ich 'nen aktuellen Velvia nehm, ist bei 8 oder 10 MP bei normalen Landschaftsmotiven Sense (Siemenssterne gehn feiner, die haben aber auch nur Strukturen mit EXTREM hohem Kontrast, das ist unrealistisch).
Also vergleichbar zu 'ner aktuellen Nikon DSLR. ABER: Auf der 2,25 fachen Fläche, d.h. die Beugungs Unschärfekreise fürfen 1,5-mal grösser sein bevor es weich wird. Der wird linear mit zunehmender Blendenzahl grösser.
Also: Wenn mit der APSc DSLR f/11 gut geht, dann mit dem KB Velvia ca. f/16.


Grüsse,
Sebastian
 
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Retina schrieb:
Meine Bemerkung bezog sich auf die Behauptung, dass eine Abhängigkeit der Tiefenschärfe vom Format gegeben sei, nicht aber der Beugungseffekte.

lass es doch einfach gut sein, Du hast auch recht. Mit der Ausgangsfrage hat das allerdings nichts mehr zu tun.
 
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Retina schrieb:
Als Praxiswert hätte ich nach obiger Überlegung auch f/16 als Obergrenze gewählt.

Ich lass es analog meist bei f/19 sein. Eigentlich wäre ja f/16 noch besser um einen Velvia auszureizen, aber der Unterschie von 1/2 Blende dürfte im Bild noch recht klein sein. Wenn es sein muss, geh ich auch auf f/22, ich hab meine Objektive auch danach ausgesucht, dass der Qualitätsverlust auf Film in der Praxis dann zwar vielleicht schon sichtbar wird, aber noch klein ist. Ich hatte Optiken, die von f/16 nach f/22 stark abfielen, die meisten hab ich verkauft, weil ich oft mit kleinen Blende arbeite. OK, das 50mm/1,4, geht nur bis f/16 und ist auch da nicht toll, aber das nutz ich dann, wenn's richtig dunkel wird, und dann mit grosser Blende.

Alles andere versuch ich zu vermeiden, hatte aber auch schon Situationen, wo mangels stärkerem Graufilter einfach f/32 nötig war, plus eine Blende überbelichten auf dem Negativfilm. Manchmal muss man halt zu unschönen Mittel greifen udn ein eher weiches Bild ist dann besser als gar keines...

Grüsse,
Sebastian
 
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Hallo,

Um mal wieder zur Ausgangsfrage zurückzukommen:

Stefan, alleine deine Bemerkung, dass du bereits im Besitz des Nikon 18-70 bist, erübrigt eigentlich jede Überlegung in Bezug auf das angebotene Sigma. Auf die bessere Lichtstärke kannst du bei 99 Prozent der Landschaftsfotos getrost verzichten. Ansonsten sehe ich im Sigma keine größeren Vorteile gegenüber dem Nikon. Du wirst damit, was Landschaften angeht, keine besseren Ergebnisse erzielen.


Gruß

Christoph
 
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