Tiefenschärfe-Rechner

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jochenfranz

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Warum nicht: Ein Tiefenschärfe-Rechner auf dem Display der DSLR?

Hilfreich fände ich es, wenn Nikon bei den Einsteiger DSLR´s über das Hilfemenü solch ein Tool auf dem Kameradisplay anbieten würde. Der Begriff Tiefenschärfe ist für Einsteiger und Umsteiger (von einfachen Digitalkameras) oft nicht auf Anhieb zu verstehen, weil auch der Sucher (DX) die Abschätzung nicht zulässt und auf dem Objektiv (im Gegensatz zu früher) meist keinerlei Hinweise oder Hilfestellung geboten wird, dies ist meine Einschätzung. Solch ein Tool würde sicher ein wenig von dem verloren Gegangenem (Abblendtaste, Anzeige auf dem Objektiv etc.) zurückgeben.

So könnte die Abbildung auf dem Display beispielsweise aussehen:


Die anzuzeigenden Parameter sind kameraseitig bekannt. Auch bei der Verwendung von Konvertern oder Zwischenringen könnte das alles noch schlüssig sein, sofern kompatible Hardware eingesetzt wird. Wie oder wann das Display diese Inhalte anzeigen sollte überlasse ich gerne den Experten, auch soll man über weiterführende Informationen auf dem Display (hyperfokale Distanz, etc.) nachdenken!

Gruß Jochen

PS: Vielleicht gibt es das alles aber schon? Hab´s aber bisher nicht gefunden!
 
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...nein, das ist natürlich eine Ameise .
Das hätte man mir aber sagen müssen!
Ein Ameisenbär heißt so, weil man ihn mal zu den bärenähnlichen Tieren zählen wollte, aber das hat sich biologisch als unkorrekt heraus gestellt.
Nachdem man den Irrtum bemerkt hat, hat man ihn aber nicht umgetauft auf 'Ameisen-und-Termitenfressendes-Säugetier-welches-in-Mittel-und-Südamerika-lebt-und-mit-seinen-vier-Arten-eine-eigene-Familie-bildet'. Das wäre dann die korrekte Bezeichnung, aber mal ehrlich? Möchten wir das? Eher nicht, oder?

Gruß
Dirk
 
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....
Was haltet Ihr davon?

Schauen wir was draus wird; mein Beitrag dazu - hier wird es zumindest so beschrieben wie ich die Begriffe seit Jahrzehnten gebrauche:

>>>Link<<<

Laut aktuellem Duden (der für mich mehr Aussagekraft hat als Wiki-Geschreibsel), ist "Schärfentiefe" der korrekte Begriff - "Tiefenschärfe" eine umgangssprachliche Verwendung davon. Im Synonymduden lässt er allerdings gleich beide Begriffe weg, der liebe Konrad.

 
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Gar nichts, dann kommt man nicht mehr zum Popkornessen :monster:


Ach, was seid Ihr witzig! Habt Ihr denn auch was sinnvolles zum Thema beizutragen? Wie nennt Ihr denn die Schärfe oder Unschärfe des entfernten Hintergrunds? Keine Idee? Nur mal zur Erinnerung: Gleiche Abbildungsmaßstäbe bei verschiedenen Brennweiten führen tatsächlich zu näherungsweise gleicher Schärfentiefe, aber zu unterschiedlicher.... Na? Etwa auch Schärfentiefe? Oder Tiefenschärfe? Oder wie sonst?

Und wenn's immer noch nicht dämmert: Ich behaupte wie gesagt nicht, dass diese beiden Begriffe grundsätzlich genau das bedeuten. Aber sie bedeuten unterschiedliches (eine Tiefe und eine Schärfe) und für mich bietet sich genau die Benutzung an, die ich genannt habe, innerhalb des Themas wohlgemerkt. Wenn Ihr diese beiden Dinge gar nicht benennen wollt, oder sogar gar keinen Unterschied darin erkennt, dann bleibt beim Popcorn. Mahlzeit.


Gruß, Matthias
 
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Schon fünf Jahre alt, aber schön!

Gruß
Dirk
 
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Ach, was seid Ihr witzig! Habt Ihr denn auch was sinnvolles zum Thema beizutragen?
Zur Debatte hätte ich nur ein paar formale Einwände beizutragen. So zum Beispiel die Tatsache, dass sich ein Streit um Worte nicht lohnt. Aber mein Beitrag dazu würde Dich nicht interessieren - dazu streitest Du meiner Meinung nach viel zu gerne um Worte. Davon abgesehen schätze ich Deine kluge Argumentation im Forum und bedauere, dass Du das ganze Wissen so schlecht an den Mann bringen kannst, weil Du fast immer übel gelaunt in der Landschaft stehst.

Besten Gruss!
 
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Wie kommst Du darauf? Es geht mir nicht im geringsten um die Worte, nein um die Wörter, sondern um die Unterscheidung der beiden Phänomene, für die mir bislang immer noch keine besseren Wörter eingefallen sind.

Davon abgesehen schätze ich Deine kluge Argumentation im Forum und bedauere, dass Du das ganze Wissen so schlecht an den Mann bringen kannst, weil Du fast immer übel gelaunt in der Landschaft stehst.

Da täuschst Du Dich nun wirklich ganz massiv. Und im übrigen versuche nie, aus dem was ich schreibe auf mich zu schließen, das wird nichts. Ich versuche sachlich und korrekt zu argumentieren, ausdrücklich ohne irgendwen persönlich anzugreifen oder bloßzustellen. Dass fachlich/sachlicher Widerspruch von vielen trotzdem nicht begriffen und vertragen wird, bin ich gewohnt.


Gruß, Matthias
 
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[...] mit diesem Tiefenschärfe-/Schärfentiefe-Problem endlich mal final aufzuräumen [...]

Ach Herrje, darum geht es mir nun wirklich gar nicht, auch wenn Dirk es gern immer wieder so eindimensional aussehen lassen möchte. Wie Du selber weiter oben schon bemerkt hast, wird in diesem lächerlichen Disput um die angebliche umgangssprachliche Synonymität der Unterschied zwischen den beiden Phänomenen (die ich mir bis auf weiteres erlaube eben Schärfentiefe und Tiefenschärfe zu nennen) untergebuttert. Und all die ebenso eindimensionalen Schärfentieferechner tun ein übriges. Es gibt öffentlich verfügbar ein kleines Programm (nämlich cBlur), das beides ausrechnen und darstellen kann. Und noch dazu sind die Zusammenhänge nicht so kompliziert, dass man sie nicht in relativ kurzer Zeit verstehen kann. Dass ich in meinem Bemühen, diese Zusammenhänge zu vermitteln, immer wieder an diesem hirnlosen Einwand ("alles synonym!") abpralle und offenbar weder ein Nachdenken über die optischen, noch über die sprachlichen Feinheiten erreichen kann, frustriert mich immer mehr. Im DSLR-Forum, so merkwürdig das auch sonst sein mag, werden solche Sachen sehr viel offener und kompetenter diskutiert.

Der Grill ist kalt, der Wein ist leer, ich geh in's Bett. Gruß, Matthias
 
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Tja, Matthias, da gibt es wohl eine Diskrepanz zwischen Aussenwirkung und Selbsteinschätzung.

Ich muss Tim schon recht geben: Dein fachliches Wissen ist weit überdurchschnittlich und unbestritten. Aber leider kommst du durch die Art deiner Beiträge, nicht wegen deren Inhalt, als ziemlich humorloser und rechthaberischer Miesepeter rüber, ich hab schon kaum mehr Lust, sie zu lesen. Das ist schade, denn ich bin sicher, "in echt" bist du ein total netter Kerl, von dem man manches lernen kann.
 
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...auch wenn Dirk es gern immer wieder so eindimensional aussehen lassen möchte.

Warum werde ich das Gefühl nicht los, das du dir in diesem Thread alle nur erdenkliche Mühe gibst, mir das Wort - oder hier eher: Die beiden Worte - im Munde rumzudrehen?!
Ich weise lediglich - ganz harmlos, aber beharrlich, ja - darauf hin, das im allgemeinen Sprachgebrauch die Begriffe Schärfentiefe und Tiefenschärfe gleichbedeutend verwendet werden. Was ich keinesfalls tue - und das ist es, was du mir implizit unterstellst - ist die Existenz des Phänomens zu leugnen, welches du gerne mit Tiefenschärfe bezeichnen möchtest.
Ich finde es nur absolut kontraproduktiv einen Begriff der bereits mit einer Bedeutung belegt ist zu nehmen und zu sagen 'So, ab heute bedeutet der Das-und-Das'. Und dieses Das-und-Das ist dann ein Tatbestand, der so nah an seiner tradierten Bedeutung ist, das Verwechselungen und Unklarheiten vorprogrammiert sind!
Nenn die zweifelsohne existierende 'Tiefenunschärfe' doch meinetwegen Dofa (depth of field ambience) oder sonstwie. Warum muß es ausgerechnet die Tiefenschärfe sein, die schon ihre Bedeutung hat? Wenn das alles für dich natürlich 'hirnlose Einwände' (btw: 'alles synonym' ist wohl kaum von mir) sind, dann solltest du dich vielleicht besser auf Zahlen und Diagramme beschränken!

Gruß nach down under
Dirk

PS: Würde die Bahre 'Totentrage' heißen, dann würden bestimmt viel weniger Fußballer auf ihr vom Feld getragen.
 
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[...] eine Diskrepanz zwischen Aussenwirkung und Selbsteinschätzung.
[...]

Ich verstehe überhaupt nicht, warum Ihr Euch darüber überhaupt Gedanken macht. Ich versuche gar nicht erst mich darzustellen, das wär an 'ner Handytastatur praktisch ohne Smileys auch vergeblich, sondern ich stelle meine Argumente dar, möglichst klar und präzise. Und nichts anderes könnt Ihr daraus lesen.

[...] Die beiden Worte - im Munde rumzudrehen?!
[...]

Deine gesammelten Ameisenbären ändern nichts daran, dass "Schärfentiefe" und "Tiefenschärfe" unterschiedlich konstruierte zusammengesetzte Wörter sind. Wenn beiden die übliche Systematik zugrundeliegt, bezeichnet das eine eine Tiefe, das andere eine Schärfe. Und wenn diese beiden Wörter nicht durch einen Silbendreher entstanden, sondern irgendwann von irgendwem bewusst geprägt wurden, dann würden sie perfekt auf die beiden Phänomene passen, von denen ich die ganze Zeit rede. Und deshalb besteht für mich ein begrifflicher Unterschied zwischen den beiden, der möglicherweise im Sprachgebrauch einfach verloren gegangen ist. Meine Mutter hat mir jedenfalls vor >40 Jahren genau diesen Unterschied erläutert, aber die war ja auch ausgebildete Deutschlehrerin und nebenher Hobbyfotografin. Dass der Unterschied so hartnäckig geleugnet wird, ist mir hier im Forum zum 1. Mal begegnet.

Dabei wäre es so elegant: Es wäre nicht einer falsch und einer richtig, sondern beide hätten eine sinnvolle Bedeutung, wären beide vollkommen korrekt nach dem selben System zusammengesetzt, und beschrieben unterschiedliche Phänomene aus dem selben Themengebiet. Ob man das Themengebiet als ganzes nun A oder B nennt, wäre dabei völlig unerheblich. Man kann aber auch weiter Ameisenbären bemühen.

Und noch dazu fällt mir bislang kein anderer passender Begriff ein, den ich stattdessen benutzen könnte. Wenn Du dann (innerhalb des Themas!) daran scheiterst, die beiden nicht auseinanderhalten zu können, obwohl ich zu Anfang geschrieben habe, was ich meine, dann tut's mir leid.


Gruß, Matthias
 
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Also ich sag´ mal so,
wenn ich einen möglichst unscharfen Hintergrund möchte, dann:

- wähle ich eine möglicht lange Brennweite
- stelle eine möglichtst große Blende ein
- verwende ich eine kurze Distanz zum Motiv und möglichst weite zum Hintergrund
- bevorzuge ich die FX Kamera weil ich eine größere nicht habe

Wenn das Bild dann so wird wie es mir wünsche, ist es mir egal wie man den Effekt nun nennt.


PS: wenn wir grade dabei sind, Olympus bewirbt die PEN mit "Hintergrundunschärfe" ist das auch so was??
 
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wer schon nicht überzeugen kann, der sollte zumindest für Verwirrung sorgen
 
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Hallo,

Und wenn diese beiden Wörter nicht durch einen Silbendreher entstanden, sondern irgendwann von irgendwem bewusst geprägt wurden [...]
In einer kurzen Internet-Recherche (für eine lange Recherche ist mir das Thema inzwischen zu negativ-emotional belastet) hat sich ergeben, dass wohl auch in den Fotografenkreisen durchaus völlige Uneinigkeit herrscht. Von "hat sich so eingebürgert" kann eigentlich keine Rede sein. Bei etwa einem Drittel der Webseiten, die diese sprachliche Unschärfe zum Thema haben ist das wohl so. Ein zweiter großer Teil lehnt den Begriff Tiefenschärfe als fehlerhaft kategorisch ab und lässt nur Schärfentiefe gelten und ein dritter Teil hat ganz eigene Vorstellungen, worin der Unterschied besteht.

Die interessanteste der bislang hier noch nicht besprochenen Definitionen habe ich erstmalig von meinem Vater vor 40 Jahren gehört (scheint sich also zielich lange gehalten zu haben ) und diese finde ich jetzt in einem Dokument unserer Canon-Freunde zur Optischen Terminologie wieder, die AndyE neulich hier als empfehlenswert gepostet hat. Hier heißt es verkürzt, die Schärfentiefe wäre die Strecke entlang der optischen Achse, die vor und hinter dem Motiv scharf abgebildet wird (so wie wir das bislang immer angenommen haben), die Tiefenschärfe (oder auch "Fokustiefe" genannt) dagegen wäre ebenfalls eine Strecke entlang der optischen Achse, allerdings am Ort der Film/Sensorebene und benennt die Strecke, die hier scharf abgebildet wird, weil die Unschärfe kleiner als der Zerstreuungskreis ist. Neben dem unterschiedlichen Ort (Motiv vs. Sensor) ist vor allem auch die Geometrie nach dieser Definition unterschiedlich. Während die Schärfentiefe unsymmetrisch ist vor und hinter der Motivebene, teilt sich die Tiefenschärfe symmetrisch um die Sensorebene auf. Außerdem ist die Tiefenschärfe (im Gegensatz zur Schärfentiefe) unabhängig von der Brennweite und ist weniger für gestalterische Zwecke, sondern mehr für das AF-System der Kamera interessant.

Ist doch auch nicht schlecht, oder?

Ciao
HaPe
 
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[...] Ist doch auch nicht schlecht, oder?

Die Unterscheidung gibt's auch, z.B. (glaube ich) bei Hr. Hasse/Zeiss und anderen, und üblicherweise spricht man von gegenstandsseitiger und bildseitiger Schärfentiefe. Wovon wir hier reden ist die gegenstandsseitige ST, den Begriff wirst Du in einigen meiner früheren Beiträge finden.

Im übrigen finde ich all dies hier immer absurder. Mein Sprachgefühl sagt mir nun mal einen sehr eindeutigen Unterschied zwischen den beiden Wörtern. Bei Stieltopf und Topfstiel würde doch auch niemand in Frage stellen, dass das erste den Topf (mit der Eigenschaft einen Stiel zu haben) bezeichnet, das zweite eben diesen Stiel. Und so finde ich es vollkommen normal, dass eine Schärfentiefe eine Tiefe (also eine Strecke) bezeichnet. Ich würde dieses Wort nie benutzen, wenn ich von der (Un-)Schärfe im Hintergrund rede. Und erst recht nicht würde ich Tiefenschärfe sagen, wenn ich eine solche Strecke meine. Und ich bin mir verdammt sicher, dass ganz vielen von Euch das Sprachgefühl etwas ähnliches sagt. Also lasst Euch nicht von Ameisenbären verunsichern.

Im übrigen sind mir diese beiden Wörter völlig egal (nicht aber die für mich damit verbundenen Begriffe). Wer gerne andere benutzen möchte, soll das tun, solange er eindeutig definiert, was er wie meint. Ich werde genau diese benutzen, und wenn es wichtig ist zwischen beiden zu unterscheiden, werde ich dazu schreiben, wie ich's meine. Ganz einfach und kein Grund für Aufregung oder Ameisenbären.
:frech:

Gruß, Matthias
 
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...darf ich jetzt weiterhin beim Fotografieren die Schärfentiefe benutzen, oder ist das jetzt nicht mehr angebracht?

Was soll ich jetzt benutzen?

Gruß

Peter
 
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...darf ich jetzt weiterhin beim Fotografieren die Schärfentiefe benutzen, oder ist das jetzt nicht mehr angebracht?

Wenn Du selber weißt was Du meinst und was Du erreichen willst, kannst Du benutzen wozu Du Lust hast. Wenn Du freistellen willst, wird das wohl eine geringe Schärfentiefe und, viel wichtiger, eine hohe Unschärfe des Hintergrunds sein, also wenig "Tiefenschärfe". Bei Landschaften willst Du vielleicht auch den Hintergrund scharf haben (viel "Tiefenschärfe"), und das könntest Du über eine ausgedehnte Schärfentiefe (->hyperfokale Distanz) erreichen. Wie Du magst. :hallo:


Gruß, Matthias
 
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Mein Sprachgefühl...

Basiert auf einer rein technischen Definition der beiden Begriffe und einer ebenso technischen Logik. Die gesprochene Realität ist aber eine andere.
Die Frage 'Weißt du, wie spät es ist?' kann man zwar mit 'Ja.' beantworten, wenn man einen flachen Witz reißen will. IdR wird man sie aber mit 'Viertel nach zehn' beantworten. Unlogisch, denn 'Ja' war die technisch korrekte Antwort. Aber nicht das, was der Fragesteller wissen wollte.
Das der Versuch unsere Sprache in ein 'logisches Korsett' zwängen zu wollen nicht das gelbe vom Ei ist, das hat uns doch die Debatte über die unseelige Rechtschreibreform eigentlich sehr deutlich vor Augen geführt. Sprache ist nicht mit mit der Ingenieursmeßlatte zu erfassen. Für den ein oder anderen vielleicht eine bittere Erkenntnis, aber so ist das nun mal. Sprache ist ein lebender Organismus, sie hält sich manchmal an ihre Regeln, manchmal ist sie wild, kreativ und dynamisch, manchmal macht sie einfach nicht das was sie soll, sondern schlicht das was sie will!

Gruß
Dirk
 
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Hi Matthias,

Danke!

Das beruhigt mich, daß alles beim "Altem" bleibt.

Also, ein Neukauf des Equipments ist nicht notwendig, puh...Schwein gehabt.


Gruß

Peter
 
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Wenn Du selber weißt was Du meinst und was Du erreichen willst, kannst Du benutzen wozu Du Lust hast.

Sprache ist nicht mit mit der Ingenieursmeßlatte zu erfassen.

Sprache ist "unschärfer" als wir vermuten oder voraussetzen. Worte werden nicht selten erst im Zusammenhang deutlich und vermutlich lohnt sich deshalb auch kein Streit um Worte. Jemand, der den Begriff Tiefenschärfe mit gleichem Bedeutungsinhalt wie den Begriff Schärfentiefe gebraucht, liegt nicht verkehrt, so wenig wie der, für den die Begriffe unterschiedliche Bedeutungsinhalte haben. Die unterschiedliche Verwendung der Begriffe im sprachlichen Zusammenhang ist ok, wenn die durch den Satz gebildete Aussage über einen Sachverhalt korrekt ist. Das heisst natürlich nicht, dass man in der Praxis jeden Begriff mit neuen Inhalten füllen sollte. Natürlich macht Sprache mehr Spass, wenn man die Begriffe so verwendet wie es die meisten Adressaten des gesprochenen Wortes tun - nur ist eben in einer lebendigen Sprache nicht jeder Begriff klar definiert.
 
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