Temperatur (Winter) und DSLR

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PeMax

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
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Hallo,

ich hab schon mal gesucht, aber nichts gefunden - meine Frage dreht sich darum: bei meiner D40x ist (wohl ähnlich wie bei anderen DSLRs) ein Temperaturbereich von 0-40° angegeben. Was macht man im Winter? nur Analog oder was? Und kann bei Frost etwas in der Kamera kaputtgehen (irgendwo hab ich mal gelesen, dass manche Display-Arten frostempfindlich seien, was ich mir aber auch nicht vorstellen kann, sowas gibts ja z.B. auch im Auto) oder betreibt man sie halt ausserhalb der Spezifikationen?
 
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die displays werden bei minusgraden möglicherweise dunkler und die akkus verlieren an kapazität, sobald es wieder wärmer wird normalisiert sich das ganze... ausserdem solltest du darauf achten die kamera nicht direkt aus -20° in einen warmen raum zu nehmen (kondenswasser). sonst wüsste ich von keinen problemen. ich habe auch schon bei -5° vom motorboot aus im fahrtwind (gefühlt also noch kälter) fotografiert und die kamera hats überstanden.
 
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Hallo Peter,
größter Nachteil ist, dass die Akkuleistung nachlässt. Der große Vorteil: durch die tiefen Temperaturen nehmen die Dunkelströme und damit auch das Rauschen des Sensors ab. Besonders für Langzeitaufnahmen ist das also die optimale Zeit.
 
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Ich habe auf der Zugspitze bei über -20 Grad die D70 gequält. Der Akku ging richtig schnell zur Neige aber die Kamera hatte keine Ausfallerscheinungen. Ich hab die Kamera gelegentlich unter die Jacke genommen und den Ersatzakku in der Hosentasche aufbewart, das klappte ganz wunderbar.
 
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Diesbzgl. auch ein Kommentar von Stefan Nimmesgern, der eine Expedition zum Nanga Parbat begleitet hatte:

"Ich hatte die FinePix S 2 Pro, wie auch die S 3 Pro mit dabei und bin absolut zufrieden. Die Kamera hat Temperaturen ausgehalten von Minus 20 Grad bis plus 40 Grad."
 
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Hallo,

ich habe die D200 bei Außentemperaturen zwischen -20°C und +47°C eingesetze. Die Kamera selbst hat dabei nicht das geringste Probleme gemacht und scheint auch weit außerhalb ihrer Spezifikation zu funktionieren (bei den +47°C Lufttemperatur hatte sich der Body wahrscheinlich auf rund 60°C aufgeheizt). Anders sieht das aber unter Umständen mit Zubehörteilen aus, die nominal ebenfalls auf den Consumer-Temperaturbereich spezifiziert sind, leider aber auch nur diesen einhalten.

Über das Kondensationsproblem wurde ja schon einiges gesagt. Das sollte nicht unterschätzt werden.



Ciao
HaPe
 
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Wie ist das eigentlich: Benutzt man eine Kamera außerhalb der in der Bedienungsanleitung spezifizierten Temperaturen und sie geht dabei kaputt - was sagt dann die Garantie/Gewährleistung dazu?

Grüße - Bernhard
 
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BernhardJ schrieb:
Wie ist das eigentlich: Benutzt man eine Kamera außerhalb der in der Bedienungsanleitung spezifizierten Temperaturen und sie geht dabei kaputt - was sagt dann die Garantie/Gewährleistung dazu?

Grüße - Bernhard


"nein" wird sie sagen.
würdest du dich als ehrlichen menschen bezeichnen?
 
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Hallo,

bk.968 schrieb:
"nein" wird sie sagen.
ich denke, ganz so einfach ist das nicht. Der spezifizierte Temperaturbereich sagt nur aus, unter welchen Bedingungen der Hersteller die Funktionen lt. Datenblatt garantiert. Betreibt kam die Kamera außerhalb der spezifizierten Temperaturen muss nicht automatisch mit einem sofortigen Ableben der Kamera gerechnet werden.

Wenn ein Defekt an der Kamera auftritt muß man sich (und wird sich auch der "Gewährleister") natürlich fragen, wie dieser zustande kommt. Hat der Besitzer fahrlässig gehandelt, hat er ein Problem.

Ciao
HaPe
 
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bk.968 schrieb:
würdest du dich als ehrlichen menschen bezeichnen?
Nein, ich lüge immer! :winkgrin:

Meine D50 hatte ich auch zwischen -28°C und +49°C im Einsatz, ohne dass ich irgendwelche permanenten Degenerationserscheinungen bemerkt hätte.

Gruß,
Burkhard
 
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Danke für die Antworten, jetzt bin ich schon beruhigt ...

Das mit dem Kondensieren ist mir als Brillenträger eh klar (vor allem wenn man schon mal im Winter die Milch im Kuhstall geholt hat...
 
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PeMax schrieb:
Danke für die Antworten, jetzt bin ich schon beruhigt ...

Das mit dem Kondensieren ist mir als Brillenträger eh klar (vor allem wenn man schon mal im Winter die Milch im Kuhstall geholt hat...

Ahh, daher heisst das dann auch "Milchglas"

Bis dann mal
HaJo
 
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MEiner D50 steht jetzt auch jahreszeitbedingt der erste Winter-Bergeinsatz bevor. Bisher konnte ich bei Minusgraden feststellen, dass die Akkuanzeige gerne so tut, als wäre der Akku leer. Sobald es wärmer wird, hat sich der Akku aber wieder "erholt".
Meine D200 hat Minusgrade bisher ohne Probleme gemeistert. Rekordhalter ist bei mir die S3 pro mit -25°.
Mein Fazit: Ich ignoriere Kälte weitestgehend, sorge aber für Ersatzakkus. Muss die Kamera einfach durch. Bisher hat noch keine einen bleibenden Schaden davongetragen.
Beim Wechsel von der Kälte in die Wärme die Kamera eine Zeitlang in Ruhe lassen.
 
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Ich bin froh, dass meine gebrauchte FinePix S1 komplett mit Lithium-Primärzellen bestückt werden kann. So wird es mir nicht Bange um irgendwelche Akkus. Die Grenze wird dann wahrscheinlich die Kamera selber (Display?) sein. Mal sehen...

Grüße - Bernhard
 
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Hallo !

Jetzt muss ich noch mal nachfragen .

Ich habe meine D200 ca. 2 Std. bei -4°C verwendet, als dann plötzlich die Akkuanzeige innerhalb von Sekunden von "voll" auf "leer" auf "voll" u.s.w. wechselte. Sind das die Auswirkungen der Kälte auf den Akku.

Dachte eigentlich, das mit zunehmender Abkühlung der Kamera auch die Leistung des Akkus linear abnimmt. Das das aber so sprunghaft ging hat mich doch überrascht.
Habe die Kamera dann ausgeschaltet und 5 Min. unter die Jacke genommen, dann war wieder alles o.K.

Habt ihr das auch schon mal so erlebt ?

Gruß Axel
 
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Wenn ich bei der Kälte mit der Cam längere Zeit draußen war,
lasse ich sie noch ca 2-3 Stunden im Rucksack, wenn ich wieder
drinnen im Warmen bin - Kondenzwasser hat sich da noch nie
gebildet.
 
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Ich war gerade heute Nacht wieder mal bei tieferen Temperaturen unterwegs und habe bei minus 12 bis miunus 15 mit D40x über 3 Stunden hinweg im Freien die Neujahrsfeierlichkeiten der Kommune bei uns hier in Lappland dokumentiert. Völlig problemlos. Waren ca. 500 Aufnahmen. Akku hat keine Probleme gemacht. Nur ganz zum Schluss habe ich einen echt doofen Fehler gemacht: Die Kamera blöd gehalten nichts gedacht und ausgeatmet. Resultat: Angefrorener Tau auf der Linse. Eindeutiger Fotografenfehler!

Mach Dir über die Tieftemperaturtauglichkeit also mal keine allzu grossen Sorgen. Über das anschliessende Aufwärmen wurde ja schon geschrieben.

Mein Tipp: Speicherkarte noch vor der Haustür aus der Kamera, damit man die Daten über den Kartenleser gleich hat. Kamera in aller Ruhe langsam auftauen lassen.

Henning
 
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-20° kein problem.

temperaturumstellung: ziploc tüten oder ähnliches, dort cam und auch alle objektive rein ( in mehrere natürlich ) vor dem temperaturwechsel, am besten noch die beutel ein wenig 'luftleer saugen' mit dem mund vorher. absolut keine probleme mit kondenswasser in nordschweden gehabt.

handling: cam und alles zubehör darf getrost die ganze zeit im kalten sein. akkus hab ich zwichendurch einfach schnell in die jacke innen rein damit sie warm bleiben. 2 akkus anner d50, waren nach 800 bildern und 2 wochen 2/3 voll ca.
 
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