Romina, die Tierpfleger, welche auch nicht mehr in diesem Zoo arbeitet, aber sozusagen die erste Mutter für Suri ist, lenkte sie am Freitag mit Essen ab und ging das erste Mal schauen, was sich im Nest befand. Nur so wissen wir jetzt, dass es zwei Junge sind.
Es wird noch eine Weile dauern, bis die Kleinen aus dem Nest sind. Festgestellt haben wir, dass die andern Tierpfleger kaum zu Suri ins Gehege können, weil Suri ihren Wurf beschützen möchte. Auch mit den Berührungen geht es nicht mehr.
Hier spielt schon die Prägung von Suri eine sehr wesentliche Rolle. Wir sind vermutlich vier Personen, welche sie auch in dieser Situation noch streicheln dürfen. Da Mütter ohnehin höhere Aufmerksamkeit haben während sie die Jungen aufziehen, halten aber auch wir uns zurück.
Ich hatte in Amerika einmal ein Gespräch mit einem Wildhüter und der er hat mir gesagt, dass die "gefährlichsten" Tiere überall auf der Welt Mütter mit ihren Jungen seien. Aber das ist auch gut so ...
Wenn Suri von meiner Frau durchs Gehege gestreichelt wird, dann ist wie im siebten Himmel ...
Mehr Bilder habe ich nicht, aber ich werde laufend berichten und eben auch so gut es geht fotografieren. Ich freue mich dann, wenn ich die Jungen das erste Mal sehe und in ein Bild kriege ...