Schönes Interview, dass mich mit dem Thema
Streetfotografie in Deutschland wieder versöhnt hat. Es kribbelt schon in den Fingern ...
Siegfried Hansen, über 20 Jahre als Streetfotograf unterwegs, zeigt mit seiner Sichtweise auf das Thema, wie man gute Streetfotos machen kann ohne mit den hierzulande rigiden Vorschriften hinsichtlich des Abbildens von Personen und der Veröffentlichung des Fotos in Konflikt zu kommen.
Er konzentriert sich auf Linien, Kontraste und besondere Situationen, den Menschen nur als (unverzichtbares) Beiwerk, für Dritte weitgehend unkenntlich. Sie sind klein, verwischt, von hinten fotografiert oder man sieht einen Anschnitt ohne Kopf/Gesicht.
Ich mag die klassischen Streetfotos von Menschen auch lieber, auch aus der Hüfte, würde niemals einen Menschen in einer Situation abbilden, die er nicht selbst als o.k. empfinden würde, man kann aber nicht ständig hinter den Fotografierten herlaufen und schriftliche Einwilligungserklärungen einholen.
Danke für das Interview, werde in Kürze mal wieder mit der Streetausstattung loslaufen - vielleicht sogar nur mit 36 Aufnahmen auf Ilford FP 4 Plus.
VG Holger
Das Zitat ist aus dem Zusammenhang genommen.
Der Fotograf bevorzugt derzeit digital und würde bei analog einen Rucksack für Filme mitnehmen.
Dein "Au weia" passt hier nicht.