Mein Kenntnisstand ist:
1. Das Nichtsenden der SSID hält Hackerkids nicht ab, da gängige Sniffertools diese in kürzester Zeit rausfiltern können. Habe ich aber noch nicht getestet.
2. Im Endeffekt handelt man sich mit dem Verstecken nur ein Komfort-Problem ein.
3. Ich würde lediglich darauf achten, mit der SSID keine Rückschlüsse auf mich zu verraten. Man muss ja Niemanden potentiell anlocken. Lieber unverfängliche Namen verwenden.
4. In diesem Zusammenhang sind auch die werksseitigen SSID´s & WPA-Schlüssel der Telekom-Speedports und von Fritz-Boxen bedenklich, denn sie lassen Rückschlüsse auf den Router zu (genaugenommen benennen sie ihn sogar direkt) und diese vergeben recht kurze Schlüssel, die nur aus Ziffern bestehen (auch den Hinweis meines Vorposters auf eventuelle Schwachstellen des jeweiligen Modells kann ich bestätigen!)
Daher muss ich empfehlen, möglichst lange und komplizierte WPA-Schlüssel zu verwenden. Nur diese reizen die Codierung voll aus. Realistisch angreifbar mit vertretbaren Mitteln ist es aber so oder so noch nicht, was aber nur eine Frage der Zeit ist. Ich denke mal, die Geheimdienste können das schon knacken, ggf. mit einem Lauschangriff, in dem die Daten zur Auswertung an Rechenzentren weitergeleitet werden. Daher ist die Thematik durchaus sensibel zu betrachten. Ich habe in meiner Kundschaft einen Finanzberater, der WLAN kategorisch ablehnt, da dies eine potentielles Sicherheitsrisiko darstellen würde. Nun gut, kann man so sehen, ich finde es etwas übertrieben. Wenn es jedoch um eine Installation mit zweistelliger Anzahl an Rechnern, bsp. eine Bankfiliale oder große Anwaltskanzlei handelt, teile ich die Bedenken jedoch. Für Privatanwender und Gewerke mit eher geringen Risiko jedoch ist das völlig zu vernachlässigen. Handelsübliche Consumertechnik gut konfiguriert reichtda absolut aus.