Nun hätte ich die hoffentlich letzten Fragen dazu:
Oje, jetzt haben wir das nächste große Thema!
Es nützt ja nix, wenn ich Dir einfach im Befehlston sage: "Nimm' den und den Wert", solange Du nicht weißt,
warum, und
was Du da eigentlich tust – jedenfalls ist das meine Überzeugung, und gerade beim Thema Farbmanagement geistern viel zu viele von Halbwissen gespeiste "Kochrezepte" durchs Netz.
Aber bevor ich mit der Antwort loslege, erlaube mir, einen Frust in eigener Sache loszuwerden: ich habe versucht, die allermeisten dieser Fragen verständlich und wirklich erschöpfend in der Mac-Life-Artikelserie zu beantworten. Ist es denn, wenn man sich ernsthaft für dieses Thema interessiert, wirklich zu viel verlangt, sich einfach den oder die relevanten Folgen als PDF für ein paar Euro herunterzuladen?
Und bevor jetzt wieder Jan mit seinen zynischen Unterstellungen kommt: Diese ganze Artikelserie war von meiner Seite ein sehr idealistisches Projekt; es war ein Jahr Arbeit, an deren Stundensatz ich gar nicht denken darf (wohl irgendwo unter 3 Euro …), und ich habe finanziell absolut
nichts davon, wenn irgendjemand so ein PDF für sagenhafte 1,50 Euro kauft. Es erspart mir nur einfach die Arbeit, nochmal all das aufzuschreiben, was ich schon versucht habe ausführlich zu erklären.
Der hier einschlägige Teil wäre
Farbmanagement unter Mac OS X - Teil 9:Tipps zur Erstellung von Monitorprofilen. Dort ist für alle empfohlenen Monitorprofilierungsprogramme – also auch und insbesondere
iColor Display – minutiös und mit vielen Screenshots beschrieben, was zu tun ist. Es wird dort auch genau erklärt, wie sich auch mit
iColor Display und dem
DTP94 ein individueller Weißpunkt einstellen lässt – das kann ich hier aufgrund der vielen Screenshots beim besten Willen nicht wiederholen, ansonsten werde ich mir Mühe geben, Deine Fragen zum Anlass zu nehmen, einige grundsätzliche Punkte zu klären.
Da rächt sich denn auch prompt, dass ich in meiner letzten Antwort zum Thema Hardwarekalibration einmal versucht habe, eine Sache etwas zu vereinfachen, weil ich ja schließlich Verwirrung beseitigen statt mehren wollte. In Wirklichkeit ist das Thema leider noch ein bisschen komplexer, und wenn ich die Zeit finde, schreibe ich dazu noch einen Beitrag. Hier werde ich jetzt nur das ergänzen, was für den Kontext Deiner Fragen wichtig ist.
Kalibration vs. Profilierung
Der Unterschied zwischen Kalibration und Profilierung ist oft nicht hinreichend klar. Die
Kalibration versetzt eine bestimmte Hardware in einen wohldefinierten, möglichst optimalen Zustand; die
Profilierung beschreibt dann die Eigenschaften des so kalibrierten Gerätes, so dass die Farbmanagement-Software entsprechende Anpassungen vornehmen kann.
Grundsätzlich gilt das für alle visuellen Eingabe- und Ausgabegeräte, also Monitore, Drucker, Scanner und Digitalkameras. Drucker, Scanner und Digitalkameras kalibrieren sich allerdings selbst, sodass der Anwender davon nichts mitbekommt (von der Kamera mal abgesehen, wo die Kalibration de facto mit dem Weißabgleich identisch ist). Wenn man zum Beispiel einen Drucker oder einen Scanner einschaltet, dann "rödeln" die eine Zeit herum, bis sie betriebsbereit sind. In dieser Zeit kalibrieren sie sich, um ein reproduzierbares Verhalten zu gewährleisten (der Scanner misst zum Beispiel die aktuelle Farbtemperatur seiner Lampe und korrigiert den Weißpunkt entsprechend).
Monitore sind die einzigen Geräte, die sich nicht selbst kalibrieren können, deswegen erledigen das die Profilierungsprogramme in der Regel mit. Zwingend ist das nicht (man könnte einen Monitor auch getrennt kalibrieren und profilieren), aber es ist eben sinnvoll, dass der Monitor frisch kalibriert ist, wenn er zur Profilerstellung vermessen wird.
Die
Kalibration ändert also unmittelbar und oft sehr deutlich die Farbwiedergabe des Gerätes auf
Hardwareebene (das gilt auch für die sogenannte "
Software"-Kalibration von Monitoren: die Hardware, deren Charakteristika modifiziert werden, ist hier die Grafikkarte im Rechner, und mit Software hat das eigentlich nichts zu tun!)
Die
Profilierung hingegen erzeugt nur ein Farbprofil, das die Eigenschaften der Hardware beschreibt. Dadurch ändert sich die Farbwiedergabe zunächst einmal überhaupt nicht! Ein Farbprofil ist
keine "aktive Software", die von sich aus irgendeine Aktion ausführen würde. Auf die Farbwiedergabe nimmt das Profil dadurch Einfluss, dass das
CMM (das
Color
Management
Module, also der Farbmanagement-Kern des Betriebssystems oder der Grafiksoftware) das Profil zu Rate zieht, wenn es zum Beispiel versucht, die Farbwerte eines Bildes so anzupassen, dass es auf dem Monitor korrekt ausgegeben wird.
Konkret: Durch die
Kalibration wird der Monitor so eingestellt, dass er Farben so gut (gemessen an bestimmten Vorgaben) wiedergeben kann, wie es ihm nur möglich ist. Aber perfekt wird er dann natürlich trotzdem nicht sein, kein physikalisches Gerät ist das. Zum Beispiel wird er seine Grenzen in der Darstellung sehr gesättigter Farben haben. Das
Profil protokolliert diese Grenzen nun. Soll später ein Bild mit einem sehr großen Farbraum wiedergegeben werden, so "erfährt" das
CMM durch das im Bild eingebettete Farbprofil, wie stark gesättigte Farben in dem Bild vorkommen können. Das vergleicht das
CMM mit dem Monitorprofil, und wenn es merkt, dass dieses Profil nur Farben mit geringerer Sättigung zulässt, wird es versuchen, die zu gesättigten Bildfarben behutsam so zu verändern, dass sie für unsere Wahrnehmung möglichst optimal abgestuft auf dem Monitor erscheinen. Und wenn z.B. "reines Rot" im Bild etwas anders definiert ist als auf dem Monitor, so wird natürlich auch das angeglichen.
Erst in diesem Moment entsteht durch das Monitorprofil also tatsächlich eine Farbanpassung.
Das, was bei einer
Kalibration und
Profilierung eines Monitors sofort ins Auge fällt, ist also stets die
Kalibration. Die
Profilierung spielt nur bei der Farbwiedergabe von Bildern
mit(!) Farbprofilen eine Rolle, auf die farbliche Wiedergabe anderer Bilder, der Nutzeroberfläche oder von Videos hat sie zum Beispiel keinerlei Einfluss, weil hier gar keine Farbprofile verwendet werden.
Was wird bei Monitoren kalibriert?
Welche Parameter werden nun konkret bei einem Monitor durch die
Kalibration verstellt? Nun, das sind genau die vier, die Du in
iColor Display auch aufgelistet findest:
1. maximale Helligkeit ("Leuchdichte"),
2. minimale Helligkeit (Schwarzpunkt),
3. Weißpunkt und
4. Gamma ("Tonwertkurve", "Kontrast").
maximale Helligkeit und
minimale Helligkeit sind schnell abgehandelt: hier stellt man nur spezielle Werte ein, wenn man etwa mehrere Monitore exakt in ihrem Wiedergabeverhalten angleichen möchte (dann muss man die geringste Helligkeit und das flaueste Schwarz zum Maßstab für alle machen) oder die Helligkeit eines Monitors exakt an einen Lichtkasten angleichen möchte etc. Im Normalfall gibt es keinerlei Grund, den Helligkeitsumfang des Monitors künstlich zu beschneiden. Bei
iColor Display würdest Du also
Leuchtdichte = Maximal und
Schwarzpunkt = Tiefstes Schwarz setzen. An Deinem MacBook Pro bzw. Deinem Monitor würdest Du dann vor der Kalibration die tatsächliche Helligkeit wählen, die Deinen Augen am angenehmsten ist. Änderst Du die Helligkeit während der Nutzung, nimm einen Mittelwert. (Theoretisch sollte eine Kalibration für jede beliebige Helligkeit stimmen, aber sicher ist sicher …)
Über die Bedeutung des
Weißpunkts (Abgleich mit Farben in der "realen Welt") haben wir ja nun schon wiederholt gesprochen. Der
native Weißpunkt, also der, den Dein Monitor ohne jede Korrektur aufweist, wird schlicht von der Lichtfarbe der Hintergrundbeleuchtung bestimmt, die sich über die Lebensdauer eines Monitors aufgrund von Alterungsprozessen der Leuchtstäbe erheblich ändern kann. Mein 30" Apple Cinema Display hatte zum Beispiel nach dem Kauf 6450 Kelvin, und jetzt, 2,5 Jahre später, noch 5800 Kelvin. Das allein zeigt schon, ein wie "bewegliches Ziel" ein Monitor für eine Profilerstellung ist, wenn er nicht zuvor kalibriert wird.
Die Einstellung des Weißpunktes ist eine recht klar umrissene Sache ohne große Komplexität. Der Vorteil ist eben die Vergleichbarkeit von Bildschirmdarstellung mit vom Umgebungslicht beleuchteten farbigen Gegenständen. Der Nachteil ist, dass insbesondere bei großen Abweichungen zwischen nativem und eingestelltem Weißpunkt so große Eingriffe in die Farbwiedergabe wie bei keinem anderen Parameter erforderlich sind. Denn hier geht es ja dann ggf. nicht um die Einstellung von
Nuancen wie z.B. beim Ausgleich von Abweichungen in der Grauwiedergabe (siehe unten), sondern um eine massive Veränderung von z.B. blau in Richtung gelb. Du erinnerst Dich, wie ich im vorigen Beitrag beschrieben habe, dass bei solchen Eingriffen stets logisch zwingend mindestens eine der 255 Farbabstufungen wegfällt. Nur – wenn der Weißpunkt massiv verschoben wird, dann wird das eben nicht nur eine Stufe sein, sondern vielleicht gleich 10 oder 20. Und wenn das dann noch mit einem nicht ganz so hochwertigen Display zusammentrifft, das Schwierigkeiten hat, die nominellen 16,7 Millionen (256 x 256 x 256) Farben auch tatsächlich anzuzeigen (und das gilt für die allermeisten Notebookdisplays), dann kann man eben wirklich Probleme mit dem Banding bekommen, d.h. Abstufungen in Farbverläufen sehen. Glücklicherweise ist hier ein Kompromiss relativ leicht, eben weil wie besprochen sich unser Auge an verschiedene Weißpunkte so gut anpassen kann und man nicht so zwingend auf einen weit vom nativen Weißpunkt entfernten Weißpunkt angewiesen ist.
Schließlich bleibt noch der problematischste Wert, das
Gamma. Problematisch aus zwei Gründen: 1. ist er technisch äußerst delikat wegen der
Graubalance und 2. ist es mit Abstand der unverstandenste Wert, der deshalb für die meiste Verwirrung sorgt. Es gibt bezüglich der korrekten Gammaeinstellung endlose Debatten im Internet, und die meisten davon sind Unsinn. Man kann nämlich erstaunlich rigoros festhalten: von sehr speziellen und wohlzubegründenden Ausnahmen abgesehen
muss der
Gammawert der
Voreinstellung des verwendeten Betriebssystems entsprechen. Der Grund dafür ist schlicht, dass alle Anwendungen ohne Farbmanagement – und davon gibt es etliche – von diesem voreingestellten Wert fest ausgehen und bei einem anderen Wert folglich eine verfälschte Kontrastdarstellung aufweisen würden. Mit anderen Worten: Bei einem von der Vorgabe des Betriebssystems abweichenden Gamma würde u.a. kein einziges Video mehr mit korrektem Kontrast wiedergegeben, und die Nutzeroberfläche auch nicht.
Der voreingestellte
Gammawert für
Windows ist
2,2, für
Mac OS X bis einschließlich
Leopard 1,8 und ab
Snow Leopard den Gerüchteseiten zufolge auch
2,2.
Doch zu Punkt 1.: der Gammawert ist eben auch wegen der
Graubalance heikel. Genauso wie einen nativen Weißpunkt hat ein Monitor natürlich auch ein natives Gamma, seine eigene "Kontrastkurve". Doch genau besehen hat er nicht
eine, sondern
drei Kontrastkurven: je eine für Rot, Grün und Blau. Die sollten idealerweise natürlich identisch sein, doch in der physischen Realtität ist nichts ideal, und das ist hier ein klares Problem: Angenommen, RGB=128-128-128 ergäbe tatsächlich exakt neutrales Grau. Wenn wir jetzt auf RGB=180-180-180 gehen, wird das ein helleres Grau ergeben, wieviel heller genau, hinge vom Gammawert ab. Aber auf jeden Fall sollte es wieder ein exakt neutrales Grau sein. Doch in der Realität wäre es das nur, wenn die drei Gammakurven für R, G und B tatsächlich
exakt gleich wären (egal, wie groß der Gammawert ist, wenn er nur gleich ist). Wenn aber z.B. G ein klitzekleines bisschen weniger steil ansteigt als R und B, wird es bei RGB=180-180-180 sofort einen Grünstich geben.
Das Problem dabei ist, dass unser Auge extrem empfindlich auf Abweichungen von Neutralgrau reagiert. Da können auch Farbmessungen leicht in die Irre führen. Nehmen wir an, eine Messung ergibt, dass alle Grautöne eines Monitors um delta-E = 1 vom Neutralgrau abweichen. Das könnte zweierlei bedeuten: a) alle Grauwerte haben denselben Farbstich z.B. nach Rot. Das könnten wir praktisch nicht wahrnehmen. Oder b) ein Grauwert ist um delta-E =1 zu rotstichig, der nächste um delta-E =1 zu grünstichig und der übernächste um delta-E =1 zu blaustichig. Das sähe nun vollkommen unbrauchbar "schillernd" aus. (Das
UDACT misst bei der Graubalance daher ausdrücklich die "
Range", was heißen soll, die Farbabweichung nicht zum neutralen Vorgabewert, sondern von einem realen Grauwert zum nächsten.)
Mit anderen Worten: kleine, aber unregelmäßige Schwankungen der drei Gammakurven für R,G und B können einen Monitor geradezu unbrauchbar machen. Da bei einer Kalibration des Gammawertes de facto natürlich alle drei Gammakurven unabhängig voneinander so nah wie möglich an den vorgegebenen Idealwert angepasst werden,
sorgt erst eine Gammakalibration für eine brauchbare Graubalance.
Diese schrecklich langen Ausführungen zweigen:
aus beiden Gründen - korrekte Anpassung ans Betriebssystem und Graubalance - ist die Gammakalibration unverzichtbar.
Anwendung
Mit diesen Erläuterungen gewappnet sollten sich Deine Fragen nun beantworten lassen:
1.) Kalibrieren am Mac Book Pro Monitor.
*Der kann ja praktisch nix einstellen. bis auf die Helligkeit.
Wie soll ich die denn einstellen? Volle Helligkeit?
So, wie es Deine Augen gerne haben.
*Es gibt bei IColor Display einen Menüpunkt "Profilierung" (also eben genau für solche Notebookmonitore.
Weiters kann man aber auch das normale "Softwarekalibration für Flachbildschirme" nehmen und Gamma bzw. Weißpunkt eben überspringen.
Was ist besser?
Es sollte klar geworden sein, dass
a) Profilierung und Kalibration zwei vollkommen verschiedene Dinge sind und
b) Zumindest eine Gammakalibration unverzichtbar ist und Du daher den Punkt "Kalibration" nicht übergehen kannst
Außerdem sollte klar geworden sein, dass der Menüpunkt "Profilierung"
nichts mit Notebookmonitoren zu tun hat. Diese Option dient dazu, ein zweites Mal ein Profil für eine Kalibration zu erstellen, die Du erst vor kurzem vorgenommen hast und die daher sicher noch gültig ist. Es wird dabei die Kalibration benutzt , die mit dem augenblicklich genutzten Profil geladen worden war (auf dem Mac, auf Windows wird mit der Auswahl eines Profils ja nicht automatisch die zugehörige Kalibration in die Grafikkarte geladen, was Probleme ohne Ende gibt … aber für Windows bin ich eh nicht zuständig
)
Dass übrigens in der Nutzeroberfläche von
iColor Display nach Aufruf des Menüpunkts "
Profilierung" die Messung doch allen Ernstes mit einer Taste namens "
Kalibration" gestartet wird, dafür gehört Quato nicht nur drei Tage ununterbrochen gehauen, es zeigt auch, wie wenig sicher selbst "Profis" sich der Materie sind und wie wenig man irgendetwas unhinterfragt glauben darf …
Schließlich habe ich schon gesagt:
Nicht "Softwarekalibration für Flachbildschirme" einstellen, sondern "Werkskalibration für Intelli Color Monitore". Das ist exakt dasselbe, nur dass dann das
UDACT zur Überprüfung Deiner Kalibration und Profilierung freigeschaltet ist.
Weil wenn man das 2te nimmt, dann mißt er bei "kalibration" (also dort wo dann wirklich das DTP94 zum Einsatz kommt) deutlich länger und mehr Farben!!
Logisch, schließlich macht er dann zwei Sachen hintereinander (Kalibration und Profilierung) statt nur einer (Profilierung).
* Welche Einstellungen sollte ichdenn dafür eigentlich nehmen?
Also für Weißpunkt, Gamma Luminanz und Schwarzwert.
Gamma, Luminanz und Schwarzwert siehe oben.
Nachdem man mit einem Notebook quasi per definitionem unter wechselnden Lichtverhältnissen arbeitet, ist das mit dem Weißpunkt wirklich nicht so kritisch. "D65" wäre das "offizielle" Tageslicht, aber das bietet
iColor Display gar nicht an, nur das leicht unterschiedliche 6500 K(elvin). Innenräume, die von Tageslicht durchs Fenster beleuchtet werden, haben de facto oft zwischen 5800 und 6000 K. Probiere aus, was zwischen 5800 K und 6500 K für Deine Augen unter Deinen durchschnittlichen Arbeitsbedingungen das "plausibelste" Weiß ergibt.
Wenn Du dann feststellst, dass Du Probleme mit Banding/Abstufungen in Farbverläufen bekommst, wäre das beste, auf den nativen Weißpunkt zu gehen (also nicht den Weißpunkt zu kalibrieren, sondern nur das kritische Gamma). Leider bietet
iColor Display diese Einstellung im Moment noch nicht an (soll laut Quato im nächsten (kostenfreien) Update kommen), aber Du kannst Dir so helfen: wähle in Mac OS X in
Systemeinstellungen > Monitore > Farben das Monitorprofil aus, das Apple von Haus aus mit Mac OS X installiert hat. Dieses Profil hat einen nativen Weißpunkt. Gehe dann in
iColor Display auf
Weißpunktjustage (Taste auf der rechten Seite) und messe einfach das Weiß mit dem
DTP94. Dann wird Dir der native Weißpunkt in Kelvin angezeigt; wähle dann für Deine Kalibration den Kelvin-Wert, der diesem am nächsten kommt (oder, wenn Du es ganz genau willst, übertrage stattdessen die ebenfalls ausgegebenen XYZ-Werte in die Vorgaben für Deine Kalibration).
Ich harbeite in "normalen Zimmerverhältnissen (Fenster vorhanden Spot licht vorhanden,..) also sicher nicht Normgereicht. Wobei das ja wie hier eh schon diskutiert wurde ja nicht soo schlimm ist da sich das Auge ja auch anpasst.
Also, Tageslicht durchs Fenster geht, aber wenn Du mit "Spotlicht" sowas wie einen Halogenspot meinst, damit ist farbrelevantes Arbeiten wirklich nur noch schwer möglich (der hat so um die 3000 K). Zumindest eine Vollspektrum(!)-Tageslichtlampe (z.B.
LifeLite) solltest Du stattdessen schon verwenden.
2.)
Eizo SX 2461
* Welche Einstlleungen sollte ich hier nehmen (nehme an die selben oder?)
Bei einem stationären Monitor würde ich an Deiner Stelle schon überlegen, ob Du nicht, falls Du z.B. regelmäßig abends mit Kunstlicht (
brauchbarem wie LifeLite) arbeitest, auf dessen Weißpunkt abgleichen willst. Wie das mit dem
DTP94 geht, ist wie gesagt in dem oben verlinkten Artikel beschrieben.
*Soll ich hier diese "Wide Garmut Optimierung" aktivieren? Und welche?? (Intelli Proof 262, 260, 240,.. excellence)
Keine Ahnung, ist Dein Monitor denn ein Wide Gamut Monitor?
Tschau
Uli