Soll ich meinen CRT Monitor bei maximaler Auflösung betreiben?

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pMay

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Hallo!

Ich habe mir einen SONY Triniton Multiscan 420 GS Monior besorgt (CRT Monitor).
Ich gahe mal davon aus, dass er eine sehr gute und natürliche
Farbwiedergabe hat (im Gegensatz zu durchschnittlichen Flachbildschirmen).
Ich möchte auf dem Monitor Fotos Entwickeln und bearbeiten.

Meine Frage ist jetzt: bei welcher Auflösung soll ich ihn betreiben?
Bzw. welchen Einfluss hat die Auslösung auf die Farbwiedergabe?
Sollte man den Bildschirm bei maximaler Auflösung betreiben?

Zur Auswahl steht zum Beispiel:
1600 x 1200 @ 75 Hz <- das ist die Maximalauflösung
1400 x 1050 @ 85 Hz
1280 x 1024 @ 85 Hz

Wie wichtig ist die Herzzahl? Bei den 75 Herz sehe ich ein leichtes Flimmern.

Danke für die Antworten,
Philip
 
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Also:
Nur mit maximaler Auflösung! Alles andere schafft zusätzliche Unschärfen oder Artifakte!

Du kannst ja im Viewer die Bildgröße einstellen...

Die Frequenz würde ich auf das langsamste stellen das nicht flimmert (meistens 50-60Hz). Schneller ist nicht unbedingt besser, außer Du spielst ausschließlich sehr schnelle 3D-Spiele...

p.s.: Kenne EDV besser als Fotografieren, ist mein Job...

Noch was: Wenn Du einen DVI Ein/Ausgang hast (Bildschirm/Karte) dann verwende den. Falls nicht hast Du schlecht investiert. Ich würde keine Monitor/Grafikkarte mit VGA kaufen!
 
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Hallo,

ich habe den Eindruck, Du verwechselst CRT Monitor mit TFT.

1. Warum sollte man einen analogen Monitor über eine digitale Schnittstelle
betreiben? Wenn es denn ginge, Du müsstest vorher einen D/A Wandler einsetzen...dann kannste wohl gleich das analog bereitgestellte Signal nutzen. DVI ist DIGITAL

2. Die Bildwiederholfrequenz macht eine Aussage darüber, wie oft ein Bild in der Sekunde aufgebaut wird...also 60Hz ---60 mal pro sec. Das ist relativ wenig für einen Monitor und macht sich durch ein Flimmern bemerkbar. Wenn wie bei diesem Monitor 85 Hz angeboten werden...ist auf jeden Fall einer niedrigeren Bildwiederholfrequenz vorzuziehen.

Also grundsätzlich: je höher die Bildwiederholfrequenz beim CRT, desto weniger Flimmern!

Ich würde die Einstellung 1280 x 1024 bei 85 Hertz bevorzugen, wenn ich nicht unbedingt die höchste Auflösung 1600 benötigen würde. Ist aber Geschmackssache, sollte man einfach ausprobieren...

PS: Habe ich das richtig verstanden, Dein Job ist die EDV?
 
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Ich glaub die jungen EDV'ler kennen CRT's nur noch aus dem deutschen Museum

Stefan, anfänglich mit 12" EGA-Monitor unterwegs
 
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Stefan Lenz schrieb:
Ich glaub die jungen EDV'ler kennen CRT's nur noch aus dem deutschen Museum

Stefan, anfänglich mit 12" EGA-Monitor unterwegs


Na ja, bis vor 3-4 Jahren waren CRT Monitore für "Zocker" am PC noch eine echte Alternative, damals lagen die Reaktionszeiten eines TFT 19 Zoll bei 16-25 ms, das war für die schnellen Spiele zu träge...

Manfred, anfänglich mit einem kleinen portablen Fernseher am TI-99 unterwegs
 
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Ich glaube ich muß hier mal aufräumen. Fangen wir mal an:

DVI: Gibts bei sehr hochwertigen CRTs, überträgt aber analoges Signal. GraKas erkennen was dranhängt.

Artefakte: Völliger Quatsch, Röhren werden schärfer je niedrieger die Auflösung ist.

"Hertz-Zahl": Die Beobachtung des leichten Flimmerns bei 75 Hertz ist korrekt. Dieser Wert ist der niedrigste den man sich antun sollte, aber 85 Hertz ist es ok. Genau wie bei der Auflösung leidet unter höheren Werten die Signalqualität. Daher die alte Weisheit: Soviel wie nötig, sowenig wie möglich".

Der Hinweis auf Spiele ist humbug. Die Anzahl der FPS - Frames per Second gibt nur an, wie oft ein Bild in der Grafikkarte neu berechnet wird. Die Bildwiederholrate für den Monitor entspricht der Häufigkeit mit der die Bilder aus dem GraKa-Speicher ausgelesen wird.

Im konkreten Fall halte ich die 1400er Auflösung bei 85 Hertz für praxisgerecht! :up: Allerdings kann es bei einem hochwertigen Monitor, z.b. eben von Sony oder Eizo durchaus sein, das die Videostufen höchste Auflösungen und Bildwiderholraten ohne Schärfeeinbußen verarbeiten können. Ob dir die Darstellung dann noch zusagt ist eine andere Frage, hier hilft probieren.
 
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Du bist bestimmt Programmierer! Sorry, wenn ich das so sage. Aber ich bin auch IT´ler und gelernter Fernsehtechniker, daher mein Bezug zu Monitoren. Leider muß ich Dir sagen das Deine Aussagen etwa zu 80 % totaler Quatsch sind. Ich habe sowas in diesem Forum noch nie so direkt gesagt, aber meine Oma hätte eine bessere Trefferquote. Allerdings weiß sie das sie nur raten kann, Du scheinst von diesen Fehlinformationen echt überzeugt zu sein.... :down:
 
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Der Bezeichnung nach hat der Sony eine 19" oder 20" Röhre.
Bei Röhrenmonitoren ist eine möglichst hohe Bildfrequenz wichtig, je größer, desto höher, 85 Hz ist ok. Höhere Frequenzen schaden auch nicht, wenn die Grafikkarte und die Elektronik im Monitor mitspielen.
Die Bildfläche eines 19" CRT ist deutlich kleiner als beim 19" TFT, da bei Röhren die Diagonale außen an der Bildröhre gemessen wird.
Die Standardauflösung in dieser Größe ist 1024x1280, wenn der Sony bei 1400x1050 noch richtig schön scharf ist und dir die Details groß genug bleiben, kannst du problemlos auch diese Auflösung nehmen.
Aber Vorsicht, Röhrenmonitore verändern ihre Farbe stark. Nach dem Kaltstart kann es eine halbe Stunde dauern, bis die Farben stabil sind. Aber auch altersbedingte Farbänderungen sind deutlich, aber unvermeidbar. Für Bildbearbeitung solltest du den Monitor unbedingt kalibrieren.

Anders als die TFT können CRTs viele unterschiedliche Auflösungen ordentlich darstellen. Dein Sony könnte also auch 640x480 und ist sogar als Kontrollmonitor für HDV Filme geeignet.
http://www.slashcam.de/artikel/Ratg...produktion-Teil-2---Guenstige-HD-Preview.html

Gruß, Bernhard

PS:
Franz hat die Frage nicht richtig gelesen, denke ich, seine Ausführungen gelten für TFT
 
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Stefan Lenz schrieb:
Ich glaub die jungen EDV'ler kennen CRT's nur noch aus dem deutschen Museum

Stefan, anfänglich mit 12" EGA-Monitor unterwegs

Hey, nix gegen die Jungen EDV'ler Mit einem 13" monchrom Commodore 1701 war ich auch noch unterwegs. War immer praktisch, sich vor dem Einschlafen noch davor zu setzen...man war danach so vertrahlt, das man sich die Nachtischlampe nachts hat sparen können
 
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OK, dann oute ich mich hier auch mal mit meiner IT und und Hi End CRT Erfahrung! Die gehen bis zu meinem ersten Portable zurück:
http://www.zock.com/8-Bit/D_SX64.HTML
und hier zum Testbericht:
http://www.zock.com/8-Bit/64er.cgi?84040011

Immerhin hatte er schon einen 5" Bildschirm, also 2" besser als die D3, nur ein paar Bit weniger Auflösung. Seit ein paar Jahren steht er unterm Schreibtisch und leistet dort wertvolle Dienste als Staubhalter

Gruß, Bernhard
 
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Um mal auf die Frage zurückzukommen: das muß man ausprobieren. Die analoge Signalqualität ist sehr unterschiedlich je nach Grafikkarte. Im Signalausgang sind Tiefpassfilter, die Funstörungen vermeiden sollen, aber auch die Kanten der Signale sehr verrunden. Manche Hersteller haben das sehr schlampig dimensioniert. Wir hatten im Büro einige sehr hochwertige 22" CRT, die am sinnvollsten bei 1280x1024 zu betreiben waren, weil die Grafikkarten bei den höheren Auflösungen nur matschige Signale lieferten. Einige Matrox-Karten waren auch bei höheren Auflösung gut mit denselben Monitoren. Probier es aus, wie es bei deiner Grafikkarte aussieht.
 
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Ich habe immer mit Tesa-Pack meine Koteletts drangeklebt... nach der Anschaffung meines ersten ordentlichen Monitors durfte ich auch noch für ne Bratpfanne sparen...
 
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Leute, warum spammt ihr den Thread zu und der Moderator macht noch mit?
 
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Hab' das mit DVI als Nachsatz für andere Fälle als Nachsatz geschrieben. Habe zu viele Anwender gesehen die ihren CRT durch einen LCD ersetzt haben aber das Bild weiterhin analog transportieren...

Die CRT's haben auch ein Raster und manche Auflösungen verursachen bei bestimmten Bildern unschöne Muster und die Farbwiedergabe leidet sehr speziell bei scharfen Konturen.
Beim Fernseher ist's nicht so schlimm da wir da einige Meter weg sitzen, wenn man 80cm oder 1m vorm Schirm sitzt ist das nicht schön! Versuchts mal mit 'nem Testmuster!

Übrigens, die Anschaffung eines guten LCD-Monitors anstatt von CRT's amortisiert sich beim Stromverbrauch und täglich 4 Stunden Nutzung in 2-3 (je nach Modell) Jahren von selbst!
 
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