Das
Königliche Schloss (rumänisch Palatul Regal) im Zentrum von Bukarest war bis 1947 die Residenz der Könige von Rumänien und ist seit 1950 der Sitz des Nationalen Kunstmuseums Rumäniens. Die Geschichte des Bukarester Schlosses beginnt 1820, als Dinicu Golescu an dieser Stelle ein Palais errichtete, das Alexandru Ghica ab 1837 umbaute und erweiterte. Im Fürstentum Rumänien diente es ab 1859 Alexandru Ioan Cuza und ab 1866 Karl von Hohenzollern-Sigmaringen als Schloss.
Der geräumige, viereckige
königliche Speisesaal zeichnet sich durch die englisch inspirierte, gewölbte Kassettendecke (im Stil von Robert Adam, 1760–1800), den Schachbrettboden aus französischem und belgischem Marmor sowie die Kamine aus Ruşchița-Marmor aus. All diese Elemente spiegeln die stilistischen Vorlieben von Königin Maria und König Carol II. wider. Zur originalen Dekoration gehören auch Werke bekannter Maler der Zwischenkriegszeit: An der Nordwand hängen die großformatigen Gemälde „Landfest“, „Pierrot“ und „Colombina“ von Iosif Iser (1881–1958), an der Südwand „Früchte der Erde“ und „Die Jagd“ von Rudolf Schweitzer Cumpăna (1886–1975); alle vier werden von einer kleineren Landschaftsdarstellung derselben Künstler überragt. Der Speisesaal ist über zwei Eingänge zugänglich: links der für den König und seine Gäste, rechts der für Würdenträger. Bis 1990 wurde der königliche Speisesaal für Dinner mit höchstem Protokoll genutzt.
Klasse wie ihr Gesicht quasi heraus gelöst wirkt ohne übertrieben rüber zu kommen
Gruß, Stefan