Das ist in der Tat beeindruckend. Besonders wenn man bedenkt, dass sich die Fertigungsanlage in Japan, einem Hochlohnland, befindet. Und richtig verblüffend wird es, wenn man sich anschaut wie wenig die A/S/C Objektive, gemessen an der optischen Leistung, letztendlich kosten. Manchmal frage ich mich, wie man sich überhaupt leisten kann nur 1/2-3/4 des Preises vergleichbarer Nikon-Objektive zu verlangen.Hallo,
ich möchte Euch hiermit auf zwei interessante Artikel aufmerksam machen, die in den letzten Tagen bei DPReview erschienen sind.
Making 'Art': We go inside Sigma's lens factory (Bildreportage)
Es ist doch immer wieder beachtlich, wie viel Handarbeit weiterhin in der Objektivfertigung eingesetzt wird, selbst die Markierungen an den Schaltern werden noch per Hand mit Farbe ausgelegt (Bild #21).
Und mich beeindruckt auch, wie viele Komponenten direkt bei Sigma gefertigt werden, z.B. werden die Bajonette in der Fabrik verchromt und die Blendenlamellen selbst ausgetanzt und eloxiert.
Nur weil Canon ein interessantes UWW vorgestellt hat? Das halte ich für unwahrscheinlich. M.M.n. wird ein 85/1.4 als nächstes vorgestellt.CP+ 2015 Sigma Interview - "small office, big factory"
Es könnte also demnächst ein neues hochwertiges Weitwinkel-Zoom von Sigma geben.
MfG Jürgen
M.M.n. wird ein 85/1.4 als nächstes vorgestellt.
Ja, aber welcher andere Hersteller hat ein lichtstärkeres 105er? So wie ich das sehe, orientiert man sich mit Festbrennweiten der Art-Reihe an bereits bekannten Brennweiten-Blenden-Kombinationen.Oder 105mm. 85mm haben sie schon und zwar in der Preisklasse der ART Serie. Das 105er fehlt zur Zeit. Man kann nur das Makroobjektiv kaufen, was gar nicht schlecht ist, beginnt aber ab 2.8 und für manche zu scharf ist. Ah ja, die Preisklasse passt auch nicht
Welches UWW genau meinst du? Das 10-20/3.5? Das ist ein APS-C-Objektiv, wohingegen das Canon 11-24/4, welches im Interview erwähnt wurde, für Kleinbild gerechnet ist. Oder meintest du andere UWWs und ich habe dich falsch verstanden?Weitwinkel haben sie schon - es ist ein bisschen flexibler als das Canon (die 2mm spielen schon eine Rolle bei den WW) und lichtstärker (3.5 durchgehend gegen 4.5-5.6). Preis ist x2, aber die 500€ finde ich nicht so tragisch
Manchmal frage ich mich, wie man sich überhaupt leisten kann nur 1/2-3/4 des Preises vergleichbarer Nikon-Objektive zu verlangen.
Allerdings ist Hoya eng mit Pentax und Tokina verbandelt, also der "bösen Konkurrenz".
Dann müssen die sich aber fundamental gewandelt haben.Dafür hat Sigma m.E. nach die Kompetenz für Fassungen allerbester Qualität.
Dann müssen die sich aber fundamental gewandelt haben.
die Gummilackierung löst sich, nimmt Fingerabdrücke an etc.
Dann müssen die sich aber fundamental gewandelt haben.
Meine (3) Sigma-Objektive sehen allesamt Sch... aus, die Gummilackierung löst sich, nimmt Fingerabdrücke an etc.
Die Krönung war das 75-300 Schiebezoom, das vor 4 Jahren von einem Tag auf den anderen klemmte, weil ebenso von einem Tag auf den anderen die besagte Beschichtung beschlossen hatte, Radiergummi-Krümel zu bilden
Meine z. T. sehr viel älteren (weil aus 2. Hand) Nikkore sehen dagegen aus wie neu und fühlen sich im Gebrauch auch so an.
Gekauft 1993, gemeinsam mit einem 2.8/28-70.Das besagte Macro ist ein MF-Objektiv aus den späten 80ern bzw. den frühen 90ern, so genau weiß ich das nicht.
Man zahlt bei Nikon sicherlich nicht nur für den Namen, siehe die geringe Serienstreuung beim Nikkor 85mm 1.4G und die deutlich höhere bei Sigma 85mm f/1.4:Anders herum wird ein Schuh draus: Nikon verlangt 50 bis 100% mehr - weil sie Nikon draufschreiben. Dafür bereiten Canon, Nikon, Pentax und Sony den Weg für Sigma, Tamron und Tokina. Ohne die Kameras der grossen Hersteller, gäbe es keinen Markt für Fremdobjektive.
Gekauft 1993, gemeinsam mit einem 2.8/28-70.
Und richtig: alles MF-Objektive.
Auch das 7.2/500, das ich vor der SoFi in Spanien 2005 erworben hatte, allerdings gebraucht, sieht nicht mehr wirklich toll aus:
Die ganze Beschichtung fühlt sich selbst bei Raumtemperatur 18°C "klebrig" an.
Ich auch nicht - außer neulich für die SoFi - mit Adapter an einer µFT ...Aber so ein altes Objektiv benutzte ich auch nicht mehr.
Man zahlt bei Nikon sicherlich nicht nur für den Namen, siehe die geringe Serienstreuung beim Nikkor 85mm 1.4G und die deutlich höhere bei Sigma 85mm f/1.4:
http://www.lensrentals.com/blog/201...anon-and-nikon-mount-85mm-f1-4-and-1-2-primes
(Corner-to-Corner Variance)
Umsonst ist ein Sigma auch nicht, aber die Chance auf eine richtige Montagsgurke ist schon deutlich höher, als bei Nikon - wobei bei Nikon die "Montagsgurke" ohne Messgerät in den Bildern nur schwer zu erkennen wäre.
Nur mal Vergleich, selbst beim Zeiss Otus hat man bei Lensrentals eine größere Seriensteruung festgestellt als beim Nikkor 85mm, was die Qualität bei einigen Nikon Objektiven sicherlich in ein besseres Licht rücken sollte.
(Serienstreuung beim Otus 85mm http://www.lensrentals.com/blog/2014/10/quick-zeiss-85mm-otus-mtf-charts)
Nikon benutzt bei fast allen neuen Objektiven weiche Kunststoffe für die Fokussierringe. Wer weiss wie die in 20 Jahren aussehen.
Man sollte bei diesen Vergleichen allerdings nichts den Mengenvorteil auf Seiten des "Fremdherstellers" unberücksichtigt lassen. Aufgrund der diversen Kameraanschlüsse kann Sigma mehr Exemplare eines bestimmten Objektivtyps absetzen als Nikon, was sich auch im Preis bemerkbar macht. Es macht sicherlich nicht die ganze Differenz aus, aber so völlig außen vor lassen sollte man diesen Aspekt nicht.Das es für €1300 möglich ist ein 85/1.4 zu bauen, welches eine kleinere Serienstreuung als ein 85/1.4er für €800 hat, sollte wohl klar sein.
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?