Meinen ersten Fotoapparat bekam ich 1968 zur Kommunion geschenkt, ein rein mechanisches Gerät, auch die Entfernung musste ich schätzen. Auf meinen Bildern konnte man immerhin erkennen, was ich fotografieren wollte, aber auf Dauer war das Teil dann doch eher zum Abgewöhnen
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1980 wagte ich einen neuen Anlauf, mit Zeitautomatik, die ich mir bis heute nicht abgewöhnt habe, und einer Entfernungseinstellungshilfe im Sucher. Seitdem vermehren sich meine Fotoalben kontinuierlich.
Zwei Jahre später wünschte ich mir etwas mehr Flexibilität, eine SLR sollte es sein, nur welche Marke? Jede Menge Prospektmaterial wurde gesichtet, ins Finale kamen Canon und Nikon. Es wurde eine FE, mit der ich acht Jahre lang zufrieden war.
Dann, 1990, kam SIE, die Filmdiva und meine Königin, die sie immer bleiben wird
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Hier thront sie in einem ebenso langjährigen wie robusten Weggefährten, produziert in Hasselblad-City, mit dem sie oft unterwegs war.
Erst 2006 habe ich meine Vorbehalte gegen die digitale Fotografie aufgegeben und wollte es mal probieren, vorsichtshalber erstmal mit einem Einsteigermodell. Dass die Bedienungsanleitung fast so schwer schien wie die süße Kleine, trieb mir allerdings anfangs gehörig den Angstschweiß auf die Stirn. (Der Test auf der Waage offenbarte aber, dass ich Gewicht ähnlich schlecht wie Entfernung schätzen kann :winkgrin:.)
Durch die D40 und den Einstieg ins Forum habe ich den Respekt vor Rädchen, Tasten und Menüs ziemlich schnell verloren. Als nächste kam allerdings keine größere Digitale ins Haus, sondern eine gebrauchte F100. Deren Haptik fand ich so klasse, dass ich sie am liebsten – ähem, hüstel … – mit ins Bett genommen hätte, wofür mein Freund aber nur wenig bis gar kein Verständnis hatte. Also blieb sie auf dem Nachttisch liegen.
Vor zwei Jahren kaufte ich mir dann das digitale Pendant zur F100. Nein, nicht die D200, sondern die Lady in Black, eine Fuji S5, die damals zu einem irren Preis abverkauft wurde und deren innere Werte mich nach wie vor überzeugen. Und sie musste sich selbst portraitieren.
So, das war’s von mir.
Gruß,
Angelika