Sensorreinigung mit Aceton???

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BlindFliege

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Hi Leute,

ich hatte vor kurzem die Gelegenheit bei einer Promotion dem Nikon -Chek-N-Clean Jungs mal über die Schulter zu gucken. Bei der Sensorreinigung war ich dann echt verblüfft.

Da hat man sich ja als Besitzer einer DSLR durch verschiedene Kataloge gelesen und Beiträge in Foren(auch hier im NF-F) gelesen, welche Art der Nassreinigung für den Sensor die beste ist. Letztlich braucht man dann eine Sensorlupe, Sensorswabs und eine Sensorreinigungsflüssigkeit....

Die Profis die ich nun beobachten durfte nehmen:

Sensorlupe
Fusselfreie Papierfasertücher
Eine spitze Pinzette um die dieses Papiertuch herumgewickelt wird und:::
Aceton aus der Apotheke(O-Ton der Mitarbeiter...)

Das Papiertuch wird einfach um die Pinzettenspitze gewickelt und zwar derart, daß der aufgewickelte "Paperschwanz" über die Metallspitze der Pinzette weit hinausgeht, dieser "Papierschwanz" wird dann mit Aceton befeuchtet umgeknickt und mit diesem umgeknickten Ende über die Sensorfläche gegangen.
Kontrolle mit der Lupe.

So,

ich hab Aceton immer als sehr aggressives Zeug aufgefasst und hätte mir nicht vorstellen können, daß auf den Sensor zu bringen, aber vieleicht täusch ich mich ja...

Benutzt hier noch jemand Aceton? Oder sind die Leute von Nikon total irre:winkgrin:


PS.: es geht in konkretem Beispiel übrigens um eine D300, vieleicht gibts da ja Unterschiede.....
 
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Hallo zusammen,

das mit dem Aceton kann ich mir nicht vorstellen, wenn man mal Direkt auf dem Sensor der D700 schaut siehtrm na Rechts und Links 2 Schaumstoff Abdeckungen von ca. 3 mm die scheinbar aufgeklebt sind.. wenn er da nur in die Nähe mit Aceton kommt wurde sich garantiert der Kleber auflösen, wahrscheinlich war das eine Flasche wo vorher mal Aceton drin war und jetzt etwas anderes aufgefüllt wurde... und einige deppen sehen das und denken oh toller Tipp mit dem Aceton und danach freut sich dann der Service..... ich halte die Q-Tipps und Kompressor Methode immer noch für die beste Methode der Sensorreinigung.

Gruß DP
 
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..... ich halte die Q-Tipps und Kompressor Methode immer noch für die beste Methode der Sensorreinigung.

Q-Tips fusseln und meine Schraubenkompressoren drücken 7 Bar in die Leitung trotz Reinigungseinheit ist die Luft die da rauskommt nicht wirklich sauber. Kein guter Rat mit so was in die Kamera zu pusten.
 
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Solange es geht, putze ich den Sensor eh trocken, mit diesem statisch aufgeladenen, rotierenden Pinsel (Dustdingenskirchen... hab ich genauer nicht drauf grad) und erst wenns dann noch Reste gibt (selten der Fall), die kleben... dann kommt diese feuchten SensorSwabs von DingenskirchenSwabs ins Spiel...
Ciao
Christian
 
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Q-Tips fusseln und meine Schraubenkompressoren drücken 7 Bar in die Leitung trotz Reinigungseinheit ist die Luft die da rauskommt nicht wirklich sauber. Kein guter Rat mit so was in die Kamera zu pusten.

Hallo Martin,

ich mache das mittlerweile zum 10 mal mit meiner Nikon D700 auf diese Art und Weise, noch nie Probleme gehabt saubere neue Q-Tipps und Kompressor auf 3 Bar Reduziert mit Feuchtigkeitsfilter und Partikel Filter geht super gut, ich muss aber dazu sagen ich bin kein Raucher also bei mir gibt es nix Klebriges auf dem Chip. Das was hier mit dem Aceton aufgeführt ist nach Rücksprache mit einem Chemiker absoluter Unsinn…..


Gruß DP
 
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...ich bin kein Raucher also bei mir gibt es nix Klebriges auf dem Chip.

Dazu muss man kein Raucher sein, da reichen die Pollen vom letzten Frühjahr/Sommer oder kleine Öltröpfchen aus dem Spiegelmechanismus (habe ich schon 2x gehabt).

Pressluft ist mir viel zu schlecht dosierbar. Ich habe gereinigte und entfeuchtete Atemluft aus der Tauchflasche und entsprechendem Druckminderer (dass 200bar zu viel für so eine Aufgabe wären, darüber sind wir uns wohl einig ) zur Verfügung aber ich nehme trotzdem lieber den dicken Rocketblower. Was mit dem nicht runter geht, muss ohnehin mit der Nassreinigung entfernt werden.
Muss aber jeder selber wissen.

Gruß
Heiko
 
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Warum sollte das nicht möglich sein? Vermutlich geht es doch und sogar gut.
Bisher wurde immer über Aceton 100% diskutiert.

Reines Aceton ist aber mit Wasser / destilliertem Wasser in jedem beliebigen Verhältnis mischbar und setzt bereits in geringsten Mengen die Oberflächenspannung des Wassers herunter.

Aceton wirkt auch stark verdünnt als Lösungsmittel für Fette und Öle, weiches Wasser mit geringer Oberflächenspannung löst ideal Zuckerarten und Salze.

Stark verdünnt ist Aceton aber nicht mehr in der Lage wie Nagellackentferner zu wirken oder gar Kunststoffe anzugreifen.



http://www.unimeter.net/Download/OFS-GFS/OFS_Aceton_Konz_bis1.pdf
 
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vielleicht ist dem techniker nur das wort isopropanol nicht eingefallen und aceton war das erste was ihm in den sinn kam......
 
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Tja Leute was soll man dazu noch sagen ich denke jeder hat da seine eigene Art und Weise den Sensor seiner Kamera zu reinigen, der eine nimmt einen Staubsauger, der andere Aceton wieder ein anderer Pressluft, oder man bringt sie halt zum Nikon Service.. ich wüsste halt nicht was gegen 3 Bar Gereinigte und Pressluft spricht.. Die Sensor Frontscheibe der D700 ist nämlich aus Glas. Der Rahmen aus Kunststoff…
PS: kleiner Hinweis 3 Bar aus ein Entfernung von 15 cm auf dem Sensor da bleiben vielleicht noch 500 Millibar übrig

Gruß DP
 
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...


Na denne:

Ich war das letzte mal beim C&C in Hamburg.
Dort wurde Allohol und Waschbenzeng (war glaube ich 60:40) für den Sensor genommen.
...aber evtl braut es woanders ja andere Mittelchen weil da andere Sachen als hier an der Küste in der Luft sind

Beim letzten "beledern" wurde Aceton für den Klebrest (Entfernung) genommen.

Ich kann mir allen Ernstens kaum vorstellen, das da ein Servicemitarbeiter das Acetonzeigsel auf den Sensor kippt

Viele Grüße, Guido
 
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Wenn ich recht sehe, gibt es bei dem ganzen Thema zwei Fragen:

1. Womit reinigt man schlierenfrei.

2. Was verursacht keine Schäden, insbesondere dann, wenn aus Versehen mal Reinigungsflüssigkeit dahin kommt, wo sie nicht hinsoll...


Aceton, haben wir ja hier gesehen, ist eine unheimliche Sache, obwohl man damit sehr schön schlierenfrei wischen kann...

Der andere Flüssigfavorit: Alk. und Benz. Da muß ich jetzt mal ganz doof fragen warum man nicht reinen Alkohol nimmt, was soll das Benzin da drin? schliert das nicht, da Petro-Chemie?
 
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Wenn ich recht sehe, gibt es bei dem ganzen Thema zwei Fragen:
1. Womit reinigt man schlierenfrei.
2. Was verursacht keine Schäden, insbesondere dann, wenn aus Versehen mal Reinigungsflüssigkeit dahin kommt, wo sie nicht hinsoll...

Wenn du einfach nur diese Fragen beantwortet haben willst nimm ein Eclipse-Set.
Wenn du unbedingt literweise Reinigungslösung brauchst kauf dir in der Apotheke reinen Methanol oder Isopropanol. Aber bedenke dass die Lösungen bei langer Standzeit Wasser ziehen.
 
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Ich hab mir die Kamera am letzten Wochenende am Nikon-Stand auf der Wunderwelten-Ausstellung in Friedrichshafen reinigen lassen; der Techniker hat reines Isopropanol verwendet.

Wilfried
 
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Habe es übrigens gestern abend mit einem "vertatschten" Spiegel und Flöckchen verschiedener Kunststoffe, Gummi und Moosgummi sowie einer 3%igen Aceton-Wasserlösung ausprobiert.

Spiegel auf Anhieb absolut streifenfrei sauber und an den "eingelegten" Flöckchen, zeigte sich bisher keine Veränderung, geschweige den Auflösungserscheinungen.

Ansatz des Reinigers: 100ml Wasser plus ein halber Esslöffel Aceton.
 
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100ml Wasser plus ein halber Esslöffel Aceton = 3%ige Aceton-Wasserlösung
 
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