@ Herbert M.
deine drei sind der besonderen erwähnung wert!
(hiermit würdigend geschehen)
gruesse
ralf
Hallo Ralf,
diesen Blumenstrauß nehme ich gerne entgegen.
Ich habe untertrieben, ich freue mich wirklich sehr, weil da jemand ist,
dem ich vermitteln konnte, was ich sah.
Oft ist es ja schwer, aus der Fülle der Eindrücke den Bereich mit der Kamera
herauszugreifen, der sich als "Bild" darstellen lässt. Manchmal muss man bltzschnell
zugreifen, wie am Stausee in den Pyrenäen
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=918&pictureid=39408, wo ich grade eine Ecke fand, das Auto abzustellen und um die kleinen Wellen etliche Meter unterhalb der Straße zu erwischen, in denen sich der gegenüberliegende Wald und der Himmel spiegelte. Ein andermal ist lichtmäßig überhaupt nichts geboten und dann fällt der Blick zufällig von einer Landungsbrücke ins Wasser (wie am Bodensee) und das beknacktetste Licht aller Zeiten erweist sich ideal um eine kleine grafische Besonderheit herauszugreifen.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=918&pictureid=39407
Alleine mein etwas düster wirkender Blick ins Reich der Nymphen ist Produkt fotografischen Bemühens.
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/picture.php?albumid=918&pictureid=39406
Vor dieser analogen Aufnahme versuchte ich mehrfach, mich dem Grenzbereich Land/Wasser
zu nähern. Ich tastete mich Aufnahme für Aufnahme mit verschiedenen Polfiltereinstellungen
an die Motive heran. Ein Regenguss vertrieb mich ins Auto. Nach dem Regen kehrte ich an verschiedene Orte zurück. Nebelschwaden stiegen auf und plötzlich leuchteten goldene Wolken im Abendlicht, die sich auf der glatten Wasseroberfläche spiegelten. Beim Blick durch den Sucher traf mich fast der Schlag: In einem Bild miteinander verbunden -die Tiefe des Wassers im Vordergrund -die Ebene der Wasseroberfläche mit den schwimmenden Teichrosenblättern und die Weite des Himmels, der sich im Wasser spiegelt, durch-und-durch miteinander im Bild komplex verwoben.
Viele Grüße
Herbert