Schuldiger nach 3 jähriger Fahndung ermittelt...

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Wuxi

NF-Platin Mitglied
Platin
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...gestern abend waren wir im Übungsmodus für Nachtaufnahmen. Als ich die Bilder einspielte zeigte sich ein unerwarteter alter Bekannter:




2015, D600, 3200ISO, 16-35/4 @ 16mm, f/4, 4sec

Ha, ein Magentastrahl aus der Hölle.
Und da dachte ich - das hab ich doch schon ein paar Mal gesehen:




2012, D3s, 2000ISO, 16-35/4 @ 16mm, f/4, 10sec

In beiden Fällen war (sorry) der VR ein, und der Dunkelbildabzug ausgeschaltet.

Damals hatte ich auch schon einen Hilferuf gestartet, bin aber am Ende zu keinem richtigen Schluss gekommen.
Ich hatte dann die D3s eingesendet, ein Servicepoint hat sie dabei gründlich verkorkst, so dass es nur Nikon Düsseldorf wieder heilmachen konnte. Inzwischen habe ich mit diesem Objektv keine Nachtaufnahmen mehr gemacht.

Und jetzt dies.
DAS OBJEKTIV HAT SCHULD!

(Ich hätte es wissen können, denn in #32 des obigen Threads hat mich [MENTION=66643]uwafot[/MENTION] darauf hingewiesen dass es das Problem bei dem Objektiv noch öfter gibt.)

Nur: woran liegt es und was kann man tun?
(Die Erklärung mit der Hinterlinsenreflektion kommt mir komisch vor, denn es sieht irgendwie nicht so aus.)

Gibt es seit damals neue Erkenntnisse zu dem Problem?
Hat jemand ein ähnliches Problem?




P.S.: beide Bilder sind zufällig unscharf, das Problem tritt aber auch bei besser fokussierten Bilden auf.
 
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Dieses Manko des 16-35 ist aber schon eine Ausnahme, oder nicht?

Die Ai-S haben schönes Coma, das ist wohl auch keine Lösung.
 
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Ich denke, ich werde das morgen mal mit meinem neuen 16-35er nachvollziehen. Mal sehen, ob sich das gleiche Phänomen zeigt.

Gruss, Martin

Also, ich habe heute mal eine Serie mit meinem 16-35 aus den späten 306xxx gemacht. Dieses Phänomen tritt dabei nicht auf, oder zumindest noch nicht?!

Gruss, Martin
 
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Walimex 14mm f2.8 soweit ich las DAS Objektiv fuer Nacht und Astroaufnahmen.
Hab's erst zweimal nachts ausprobiert und bin sehr zufrieden.
 
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Also, ich habe heute mal eine Serie mit meinem 16-35 aus den späten 306xxx gemacht. Dieses Phänomen tritt dabei nicht auf, oder zumindest noch nicht?!

Gruss, Martin

Ich hab nochmal die Aufnahmen aus Tromsö angesehen: bei ISO 1250 geht der Effekt schon deutlich zurück.

Ein Test mit ISO100 (und 2,5min Belichtung) zeigte gar nichts mehr.

Also sollten meine Langzeitbelichtungen bei Tage unproblematisch sein...
 
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Umso besser...
Der Anwendungfall mit ISO 6400 wird wahrscheinlich doch recht selten sein.
Mein Test war im Übrigen wie bei dir ISO 6400 30".

Gruss, Martin
 
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So lange das Bild über die Fläche ausreichend hell belichtet ist, wird der Effekt auch bei LZB nicht sichtbar. So weit die beruhigende Info.
Sobald aber größere dunkle Flächen oder Stellen im Bild sind, sieht man es als lokalen roten Schimmer der nicht korrigierbar ist.
Beispiele sind Nachtaufnahmen wo der Himmel selbt dunkel ist, die Landschaft ist auch nicht taghell, selbst bei Montage von zwei Aufnahmen. Oder wenn LZB mit dunklen Waldanteilen vorhanden ist, also ganz links im Histogramm einiges an Verteilung auftaucht.
Ich kann meines ab ISO1600 und 30 sec (also ganz normale Sternenhimmel-Nachtaufnahmen) nicht mehr ans Bajonett lassen. Da ist dann das 14-24 oder gar das alte 17-35 dran.
 
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ISO 6400 30".

Der Sensor lief auf Höchstleistung!!!
An meinem 16-35 habe ich derartige Fehler noch nicht bemerkt.
Es funktioniert ausgezeichnet.
Werde aber, weil das nicht mein fotografisches Thema ist, nicht ausprobieren ob der Fehler auch bei meinem Objektiv auftritt.
Aus Gründen des Selbstschutzes ;-).
 
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