Petrel Explorer, wie der Name ("Sturmschwalben Forscher") schon vermuten lässt, eigentlich ein Forschungsschiff. Hier allerdings nur als Wohnschiff für eine Wartungskampagne im Windpark Baltic 2 eingesetzt.
Da sie immer außerhalb des Windparks und zudem meistens noch am entgegengesetzten Ende zur ESVAGT Dana lag, habe ich die Petrel Explorer nur selten von Nahem zu sehen bekommen. Zweimal habe ich allerdings frühmorgens, bevor ich die ersten Teams von der Dana abgeholt habe, einen Umweg gemacht, um mal ein paar Fotos zu erhaschen .
Länge: 80.35 m
Breite: 21.2 m
BRZ: 4928
Baujahr: 2008
Flagge: Norwegen
Das Schiff hat achtern ein großes Heli-Deck und darunter einen riesigen Hangar für Forschungsgerät und Material.
Ich hab mich immer schon gefragt, warum es einige (wenige) Schiffe gibt, bei denen die Brücke vorn ist. Ist das "einfach so". oder hat das einen Grund?
Das hat in der Regel einen Grund Besonders hängt es davon ab, wofür das Schiff genutzt werden soll. Hier bietet es sich an, um die Arbeitsflächen an einer Stelle im Schiff zu haben, die sich nicht so sehr auf und ab bewegt, wie das Vorschiff. Dafür schläft die Besatzung bei schlechtem Wetter im „Fahrstuhl“.
Offshore Arbeitsschiffe brauchen die große Fläche achtern für Ausrüstung wie Kräne, hydraulische Gangway, ROV-Hangar etc., sowie ggf. das Boatlanding für CTV´s und die Cradle für´s Tochterboot, aber auch für Lager- und Werkstattflächen in Containern. Das mit dem "Fahrstuhl" relativiert sich dadurch, dass die Schiffe ja selten große Strecken auf See zurücklegen, sondern in einem begrenzten Einsatzgebiet manövrieren oder liegen und sich dabei mit ihrem Dynamischen Positionierungssystem (DP) optimal gegen Wind und Welle positionieren können.
Einkommend von See der Bulk Carrier SEA BREEZE und ausgehend der Schwimmkran ENAK.
Der Schwimmkran wurde vom Schlepper ARION geschleppt, der auf auf dem Fotos allerdings
hinter der SEA BREEZE versteckt. So sieht er Schlepper in voller Parcht aus:
Es ist nicht schön, wenn solche Zeitgenossen ihr gesamtes High-Speed-Equipment testen und man selbst auf dem See ankert, um Ruhe und Beschaulichkeit zu genießen.
Hat die Post-Möwe ihre Tasche vergessen?