Danke, Bernd, für den Hinweis. Ich ahnte schon, dass es für diesen Schiffstyp aus dem 19.Jh einen Fachausdruck gibt, war aber zu faul zum Suchen.
Ist wohl auch dem Namen nach so eine Art Hybride aus Schonerrigg (hoch am Wind) und der älteren Rahtakelage für achterlichen Wind.
So sieht sie aus: 400 Meter lang und 59 Meter breit
Auf dem Monkey Island – zu Deutsch Peildeck - steht man ca. 60 Meter über der Wasserlinie.
Im 'Keller‘ werkeln zwei Hauptmaschinen mit je 29680 kW bzw. 40354 PS.
Kräftige Winschen und Taue halten das Schiff an der Pier.
Auf solch einem Pott sind die Ankerketten auch mächtig.
Achtung! Schwebende Lasten. Und jede Maschine hat einen eigenen
Schornstein mit integrierter Abgaswärmerückgewinnung.
Mit der Abwärme wird ein Generator angetrieben, der das Schiff mit
Strom versorgt.
Wenn man das Schiff über die Gangway verlässt, muss man schon schwindelfrei sein.
Die Yacht unter dem mysteriösen Projektnamen SHU habe ich ja schon mal in diesem Beitrag (KLICK) gezeigt. Nun hat es im Schwimmdock bei Lürssen gebrannt (auf dem alten Foto rechts). Grund ist noch nicht bekannt, die begonnene Yacht darin ist nur noch Schrott und der von der Versicherung zu ersetzende Schaden ist mit 600 Mio. Euro fast so hoch wie bei der Costa Concordia.
Die SHU wurde umgesetzt auf die andere Weserseite. Jetzt sieht man sie auch mal von der anderen Seite.
Es wird munter weitergearbeitet.
An dem ehemaligen Liegeplatz der SHU neben dem beschädigten Schwimmdock liegt seit 4. Oktober nun die Topaz. Habe ich noch nicht fotografiert, war mir aber "zu um", auf die andere Seite zu kommen.