Seit ein paar Tagen spiele ich mit dem neuen Rollei Blackbird Film.
Ein spannender Film, der kaum Grautöne kennt. Der Blackbird ist ein Schwarzweissfilm im Sinne des Wortes.
Meinen ersten Film habe ich mit ISO 100 belichtet und in Rollei RHS ( Verdünnung 1+7, 20° Celsius) 10:00 Minuten entwickelt.
Den entwickelten Filmstreifen habe ich nach dem letzten Bad nass aufgehängt und er zeigt erstaunlich wenig Flecken.
Alle Bilder sind bei Flickr in voller Grösse als Download, damit jeder die Bilder genau betrachten kann.
Das nächste Bild gibt's hier im Forum mit einer Ausschnittsvergrösserung aus der schwarzen Wasserfläche.
Verarbeitungsflecken sind keine vorhanden. In der Datei habe ich nicht gestempelt.
Danke für die Filmvorstellung, den werde ich mir auch mal zulegen und testen. Ich mag häufig diesen sagen wir mal knackigen Look und habe auch mit Filtern und anderen Tricks sehr häufig bei "normalen SW Filmen" so etwas simuliert. Auch wenn ich in den letzten Monaten durchaus die feinen Abstufungen in den Grautönen zu schätzen gelernt habe.
Der passt doch wunderbar für Lichtspielereien auf "Deiner" Insel.
Ich bin ja ein Freund von kontrastreichen Bildern und - würde ich noch auf Film fotografieren, wäre das auch einer für mich.
Irgendwie erschließt sich mir der Sinn des Films nicht ganz: Wenn ich graustufenarme Negative möchte, kann ich doch genauso einen beliebigen Film nehmen, diesen knapper belichten und härter entwickeln. Oder in der Duka später eine harte Gradation wählen. Oder gibt es etwas, was der Blackbird anders macht?
Ich habe ja den Verdacht, dass die ganzen Rollei *bird-Filme auf die "Generation Lomo" abgestimmt sind. Da braucht es sexy klingende Namen mit speziellen Effekten, die bekommt man mit APX100, 400TX oder HC110 einfach nicht dazu den Geldbeutel aufzumachen
Allerdings finde ich alles gut, was neue Käuferschichten für Filme erschließt. Kann nur gut für uns "Alt-Analogiker" sein.
Ich habe ja den Verdacht, dass die ganzen Rollei *bird-Filme auf die "Generation Lomo" abgestimmt sind. Da braucht es sexy klingende Namen mit speziellen Effekten, die bekommt man mit APX100, 400TX oder HC110 einfach nicht dazu den Geldbeutel aufzumachen
Allerdings finde ich alles gut, was neue Käuferschichten für Filme erschließt. Kann nur gut für uns "Alt-Analogiker" sein.
Hmm... ich find TX400 und Acros klingt viel stilvoller und professioneller Also mich sprechen diese Filme irgendwie nicht an und ich fotografiere erst seit zwei drei Jahren analog.
Vielleicht richtet sich der Film ja auch eher an die Nichtselbstverarbeiter: Dann würden seine Eigenschaften einen Sinn ergeben. Wer seine Filme nicht selbst entwickelt, sondern beim Drogisten abgibt, aber trotzdem knüppelharte Kontraste haben will, braucht eben ein Material, das von Hause aus diese Eigenschaften mitbringt ud nicht erst entsprechend gesteuert werden muss.
Vielleicht richtet sich der Film ja auch eher an die Nichtselbstverarbeiter: Dann würden seine Eigenschaften einen Sinn ergeben. Wer seine Filme nicht selbst entwickelt, sondern beim Drogisten abgibt, aber trotzdem knüppelharte Kontraste haben will, braucht eben ein Material, das von Hause aus diese Eigenschaften mitbringt ud nicht erst entsprechend gesteuert werden muss.
Du bringst es auf den Punkt. Das ist zuerst einmal ein Film für Kundschaft ohne eigenes Labor. Die Charakteristik ist klar definiert und jedes Grosslabor entwickelt die Filme, so wie es die Kunschaft erwartet.
Für den Selbstentwickler ist der Film eine ganz andere Herausforderung. Bei Spürsinn gibt es einen schönen Artikel zum Film und natürlich noch den richtigen Entwickler: HCD!
Allerdings, und das fällt mir jetzt erst so richtig auf, ist der Rollei nicht nur kontrastreich, sondern vor allem scheinbar auch orthochromatisch... Das hat natürlich nochmal einen etwas anderen Reiz als ein herkömmlicher, hart entwickelter SW-Film. Fragt sich natürlich, warum der Rollei dann diesen illustren Namen trägt. Thomas hat da wohl ganz recht, dass hier auch Marketing eine Rolle spielt.
ich denke, diese Feinkornfilme sind alle nicht wirklich "panchromatisch"...vieleicht etwas weiter sensibilisiert, aber das feine Korn und die Art der Darstellung dürfte wohl dafür sprechen, ohne das ich jetzt die "Beipackzettel" gelesen habe...nur so aus dem Gefühl...
Stimmt, erinnert mich irgendwie an den alten Agfa Ortho 25.
Der war knüppelhart, der Himmel war immer zu hell, für Aufnahmen bei Nebel oder Ähnlichem super. Wohl das Schärfste was es damals gab.
Entwickelt habe ich den in einem speziellen Entwickler, der aus grafischen Filmen noch Grautöne rausgeholt hat. Ich weiß aber nicht mehr, wie der hieß.
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Entwickelt habe ich den in einem speziellen Entwickler, der aus grafischen Filmen noch Grautöne rausgeholt hat. Ich weiß aber nicht mehr, wie der hieß.