Als Pfälzer mit (auch) rheinischen Wurzeln habe ich eine besondere Beziehung zum Rhein. Und so fasste ich vor über sechs Jahren den Plan, von meinem Zuhause im Pfälzerwald an den Lai da Tuma am Oberalppass zu radeln. Darüber hinaus kenne und schätze ich die Zentralschweiz, war dort schon viel mit dem Rennrad oder MTB unterwegs.
Die Velo-Route von der Quelle, genauer: dem Oberalppass, bis zur Mündung des Rheins in die Nordsee ist sehr beliebt. Aber im Leben sollte es immer aufwärts gehen. Also fahre ich "verkehrt". Der Versuch im August 2018 endete in einem Desaster. In einer Mischung aus Dummheit und Pech kamen mir am Ende einer elend langen Etappe (Start zuhause: 1 Uhr 15) am Bodensee gegen 19 Uhr meine gesamten Geldmittel abhanden. Zum Glück hatte Sohnemann gerade Zeit und konnte mich mit dem Auto abholen.
Sechs Jahre später Versuch 2. Die damals bewältigte Strecke, die in großen Teilen ziemlich öd war, wurde nun per Zug zurückgelegt.
Ich hatte mich zunächst gescheut, hier einen kleinen Bericht zu verfassen, denn ich hatte nur mein olles Handy und die Olympus E-PL3 mit 2,8/14 Pancake dabei. Denn Gewicht war so eine Sache..... Natürlich habe ich auch den Stiel der Zahnbürste abgesägt. Es gibt also einige miese Handy-Fotos mit meinem ziemlich alten Xperia.
Eine Erkenntnis dieser Reise: Ein neues Handy tut not.
Mein Ross. Es fehlen: 4 Flaschen und der Pedaleur mit Rucksack (8 Liter). Die Oly ist in der oberen Oberrohrtasche, zusammen mit anderem Kleinzeugs.
Tag 1
Um 3:15 düdelt der Wecker. Anziehen, Kaffee, Wasserflaschen (2 mit isotonischem Zeugs, 2 mit reinem Wasser) richten, alles nochmal checken und um 4:20 Uhr los. Erstmal 20 km zum Bahnhof Landau um den ersten Zug nach Neustadt/W. zu erwischen. Dann nach Mannheim und per ICE nach Stuttgart
im ICE
Tag 1 hatte ich ziemlich optimistisch geplant. Zunächst die Abhängigkeit von der Bahn:
Unterm Strich hat das doch recht gut geklappt. Mit 25 Minuten verspäteter Ankunft am Ziel kann man beim Zustand der DB sehr zufrieden sein. Außerdem ergaben sich nette Gespräche mit anderen Radreisenden, u.a. einer Deutschen Meisterin im Einradfahren, die mit einem 32-Zoll-Einrad den Bodensee umrunden wollte. Abert niemand wollte rheinaufwärts ...
Ab Konstanz dann 160 Kilometer per Rad zum Ziel Safiental oberhalb der Ruinaulta (Schlucht des Vorderrheins). Am Bodensee entlang fand ich es recht zähl, viel rechts, links, ständig musste ich darauf achten den nächsten Abzweig nicht zu verpassen. Wie erwartet ziemlicher Verkehr auf den Radwegen.
Zwei Generationen in Romanshorn/CH
Nach etwa 55 km endlich am Alpenrhein angekommen konnten Kilometer gemacht werden.
t.b.c.
Die Velo-Route von der Quelle, genauer: dem Oberalppass, bis zur Mündung des Rheins in die Nordsee ist sehr beliebt. Aber im Leben sollte es immer aufwärts gehen. Also fahre ich "verkehrt". Der Versuch im August 2018 endete in einem Desaster. In einer Mischung aus Dummheit und Pech kamen mir am Ende einer elend langen Etappe (Start zuhause: 1 Uhr 15) am Bodensee gegen 19 Uhr meine gesamten Geldmittel abhanden. Zum Glück hatte Sohnemann gerade Zeit und konnte mich mit dem Auto abholen.
Sechs Jahre später Versuch 2. Die damals bewältigte Strecke, die in großen Teilen ziemlich öd war, wurde nun per Zug zurückgelegt.
Ich hatte mich zunächst gescheut, hier einen kleinen Bericht zu verfassen, denn ich hatte nur mein olles Handy und die Olympus E-PL3 mit 2,8/14 Pancake dabei. Denn Gewicht war so eine Sache..... Natürlich habe ich auch den Stiel der Zahnbürste abgesägt. Es gibt also einige miese Handy-Fotos mit meinem ziemlich alten Xperia.
Eine Erkenntnis dieser Reise: Ein neues Handy tut not.
Mein Ross. Es fehlen: 4 Flaschen und der Pedaleur mit Rucksack (8 Liter). Die Oly ist in der oberen Oberrohrtasche, zusammen mit anderem Kleinzeugs.
Tag 1
Um 3:15 düdelt der Wecker. Anziehen, Kaffee, Wasserflaschen (2 mit isotonischem Zeugs, 2 mit reinem Wasser) richten, alles nochmal checken und um 4:20 Uhr los. Erstmal 20 km zum Bahnhof Landau um den ersten Zug nach Neustadt/W. zu erwischen. Dann nach Mannheim und per ICE nach Stuttgart
im ICE
Tag 1 hatte ich ziemlich optimistisch geplant. Zunächst die Abhängigkeit von der Bahn:
- Regionalzug nach Neustadt/Weinstrasse
- Umstieg in den Regionalexpress nach Mannheim
- Umstieg in den ICE nach Stuttgart
- Umstieg in den IC nach Singen/Hohentwiel
- Umstieg in die Regionalbahn nach Konstanz
Unterm Strich hat das doch recht gut geklappt. Mit 25 Minuten verspäteter Ankunft am Ziel kann man beim Zustand der DB sehr zufrieden sein. Außerdem ergaben sich nette Gespräche mit anderen Radreisenden, u.a. einer Deutschen Meisterin im Einradfahren, die mit einem 32-Zoll-Einrad den Bodensee umrunden wollte. Abert niemand wollte rheinaufwärts ...
Ab Konstanz dann 160 Kilometer per Rad zum Ziel Safiental oberhalb der Ruinaulta (Schlucht des Vorderrheins). Am Bodensee entlang fand ich es recht zähl, viel rechts, links, ständig musste ich darauf achten den nächsten Abzweig nicht zu verpassen. Wie erwartet ziemlicher Verkehr auf den Radwegen.
Zwei Generationen in Romanshorn/CH
Nach etwa 55 km endlich am Alpenrhein angekommen konnten Kilometer gemacht werden.
t.b.c.
Aber haben auch eine Truppe getroffen die nach Köln wollten.
Abwärts und elektrisch geht es eben einfacher.