Reisebericht Island 2022

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lokatz

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Die Reiseroute

Ende August 2022 haben meine Frau und ich endlich Island besucht. Ein langgehegter Traum.



Wie viele Islandbesucher folgten wir meist der Ringstraße und umrundeten die Insel im Uhrzeigersinn. Wir hatten uns nur etwas mehr als zwei Wochen Zeit genommen. Ein Abstecher in die Westfjords war aber ein Muss.

Die Karte veranschaulicht, wie unzugänglich ein Großteil dieses Landes ist: Es gibt einige wenige Routen, die das riesige Landesinnere durchqueren, aber diese erfordern große Geländewagen mit extremer Bodenfreiheit und sind selbst dann schwierig, manchmal unmöglich, zu befahren. Sogar Teile der Ringroute werden bei schlechtem Wetter gesperrt, womit einige Gebiete dann komplett abgeriegelt sein können.

Alles in allem sind wir weit über 2.000 km in unserem sauteuren Möchtegern-Geländewagen gefahren (es war keiner, sah aber zumindest so aus und hat uns gute Dienste geleistet, solange die Straßen und Wege ausreichend eben waren). Hier habe ich ihn im Gruppenbild verewigt:



(Meine Drohne war so freundlich, mir bei der Aufnahme behilflich zu sein.)
 
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Feuer und Wasser

Vulkane (sag mal ‚Eyjafjallajökull‘ ) und Flüsse, Lavafelder und Seen, feurige Eruptionen und kristallklare Wasserfälle: Das sind Bilder, die jede Erwähnung Islands unweigerlich in uns hervorruft. Obwohl die Insel viel mehr zu bieten hat, sind diese Bilder nicht irreführend. Die gesamte Existenz Islands ist auf feurige Vulkane zurückzuführen, die die Landschaft geformt haben und sie mit erstarrter Lava und Vulkanasche, die fast überall zu sehen sind, immer noch beherrschen und formen.

Diese Insel kann zwar üppig und grün sein, aber ihre geologische Geschichte und Gegenwart ist überall sichtbar, wie dieses Bild zeigt, das auf einer Fahrt ins Landesinnere aufgenommen wurde:



(Amerikaner nennen solche Landschaften gern “Miles and miles of nothing but miles and miles”. )
 
1 Kommentar
Lydian kommentierte
" (sag mal ‚Eyjafjallajökull‘ ) "
Wer den Film "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" gesehen hat, wird das einigermaßen können ;-)
 
Fjadrargljufur, eine malerische Schlucht.




In punkto "Feuer" lief es leider nicht so, wie wir es uns erhofft hatten.

Wir hatten geplant, eine 14 Kilometer lange Wanderung zum Fagradalsfjall und zurück zu unternehmen, dem Vulkan etwa 50 Kilometer südwestlich von Reykjavik, der Anfang August, knapp zwei Wochen vor unserer Ankunft, Lava zu spucken begonnen hatte. Allerdings wurden wir von der isländischen Polizei angehalten. Ehrlich. Sie blockierten unseren Weg zum Parkplatz, auf dem die Wanderung begann, mit der Begründung, es sei an diesem Tag zu windig und regnerisch, und forderten uns auf, das Gebiet zu verlassen.

Da wir die Gegend ohnehin am nächsten Tag verlassen würden, war unsere abenteuerliche Karriere als Vulkanerforscher damit leider schon beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatte.


Morgen komme ich zum Thema ‚Wasser‘.
 
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Jeder Einzelne von ihnen war auf seine Weise schön. Um nur einige herauszugreifen, zeige ich hier den mächtigen Dettifoss, den größten Wasserfall Islands, was die Wassermenge angeht. Sein Wasserdurchfluss entspricht etwa dem des Rheinfalls in Schaffhausen, Schweiz.

Wie war wohl das Wetter, als wir dort waren?

 
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