R.I.P. Horace Parlan

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Es mag seltsam anmuten, Horace Parlan ausgerechnet
mit einem legendären Gitarristen zu vergleichen. Aber
mit Django Reinhardt teilte der 1931 geboren Pianist das
Schicksal einer verkrüppelten Hand, was zu einem sehr
speziellen Stil führte. Der paßte bestens zum HardBop
und machte Parlan zum vielbeachteten Sideman – etwa
von Charles Mingus, dessen berühmteste Tracks er mit
Verve beflügelte. Die 60er Jahre waren dann nicht ganz
so erfolgreich für Jazzer in den USA, weshalb viele der
großen Stars wie Dexter Gordon nach Europa gingen.

Nun, 1972 zog Horace Parlan nach Dänemark, wo er
regelmäßig für SteepleChase aufnahm und ansonsten
sich zu einem beachtlichen Komponisten entwickelte.
Auf seine alten Tage war er nicht nur erblindet, sondern
auch mit jeder Menge Krankheiten geschlagen.
Am 23. Februar ist er mit 86 Jahren in der Nähe von
Kopenhagen verstorben, wie die Washington Post als
erste nicht-dänische Zeitung berichtet.


R.I.P.


 
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