Dass Rügen eine sehr abwechslungsreiche Insel ist, werden viele Fotografen bereits wissen. Es gibt unendlich viel zu bestaunen und entdecken, ob es die berühmten Kreidefelsen, schicke Villen im Stil der Bäderarchitektur, die berühmte Selliner Seebrücke oder der rasende Roland ist - aus Fotografensicht langweilig wird es auf Rügen ganz bestimmt nicht.
Seit ein paar Tagen machen wir mit einigen Hunden den fast unbekannten Süden und Westen der Insel unsicher, ziemlich abseits der Touristenspots, hier geht es vergleichsweise unspektakulär und sehr beschaulich zu. Fotografieren macht dennoch Spaß (wenn man nicht grad von den Mücken überfallen wird). In lockerer Reihenfolge werde ich/wir hier einige Eindrücke einstellen.
Wie oben schon zu sehen, ist die Landschaft momentan sehr Raps-geprägt. Die enorme Ausdehnung der Felder lässt sich kaum fotografisch einfangen, oft fehlt es an der nötigen Höhe bzw. hohen Standorten.
Unser Domizil liegt am Puddeminer Wiek, zwischen dem Schorizter Wiek, einem Vogelparadies und dem Mellnitz-Üselitzer Wiek, ebenfalls ein Vogelparadies (renaturiert, für Naturfotografen sicherlich hochinteressant). An diese Orte zieht es mich immer wieder, später davon mehr. Da wir sozusagen mittendrin liegen, muss man sich nur irgendwo hinstellen und warten. Irgendwer kommt gleich vorbei, oftmals ein emsiges Hin und Her.
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Ich bin ja "flugtechnisch" nicht so gut gerüstet/erfahren und so bleibt mir meist nur die bewegungslose Landschaft als Motiv
#12 Puddeminer Wiek, während Vögel (Gänse, oft Kormorane, Reiher, Schwäne) über mich drüber ziehen.