Hallo zusammen,
ich war gestern über 5 Stunden mit der F3 spazieren. Nur mit 50mm/1.8 und dem leichten Carbon Einbein, also bewosst ohne grosse Ausrüstung. Der Haken an der Sache: eine Stunde lang hat es nicht geregnet. Der ganze Rest war nass, mal wenig Regen, mal viel.
Zuerst hatte ich die F3 unter der Jacke. Aber mit der Zeit sorgte das Tropenklima unter der GoreTex Jacke dafür, dass das Objketiv trotz Deckel beschlug, also musste die F3 raus in den Regen. Das hat ihr auch 3 Stunden nix ausgemacht. Dann aufeinmal: Wasser auf der Mattscheibe! Ich stell die Cam natürlich gleich aus, löse nicht mehr aus.
Im nächsten Ort, an 'ner trockenen Stelle hab ich's dann genauer untersucht: Sucher einigermassen dicht, kein Problem. Das Wasser kam durch's Objektiv Bajonett auf den Spiegel, von da auf die Mattscheibe. Ich hab sie dann provisorisch getrocknet und nicht mehr verwendet. Der Verschluss hat nix abbekommen, zum Glück.
Was ich mich jetzt frage: liegt das am am billigen 50mm/1,8? Oder ist generell damit zu rechnen, dass die F3 den Dauereinsatz im Regen gar nicht verträgt?
Was mach ich dann, um sie doch bei Regen einzusetzen? Kleine Fototasche mit? Wirklich dicht sind die ja auch nicht, aber halten doch viel ab. Und vielleicht noch ein kleines Handtuch rein, zum Abtrocknen? gelegentliches Sprühwasser scheint der F3 ja weniger auszumachen, nur die Dauerbelastung! Allerdings: Herrscht in so 'ner Fototasche nach 5 Stunden (Kamera immer wieder raus und rein) nicht genau das gleiche Superfeucht-Klima wie unter der Jacke? Wenn ja, bringt das nix.
Was sind die Erfahrungen der Regen-Spezialisten? Das einzige was ich nicht will, sind irgendwelche Plastiküberzieher über der Cam, da geht das ganze Handling verloren!
Grüsse,
Sebastian