@ZHR Ja, Guido, da hast du recht, das ist wirklich ärgerlich. Die Mitarbeiter des Gemeinde-Bauhofes gehen hier bei mir in der Marsch manchmal sehr rabiat zur Sache. Die haben gegenüber meines Hauses sogar mal drei vermeintlich kranke Eichen gefällt und dann festgestellt "Ups, die waren ja noch kerngesund". Das gab ziemlichen Ärger und die Gemeinde hat ganz flott Ersatz pflanzen lassen - aber bis der so groß ist wie die gefällten Eichen es waren, das werden erst meine Urururenkel erleben.
Bei uns im Kanton Zürich werden grosse dickstämmige Bäune massenhaft gefällt. Einerseits wird immer mehr mit Holz gebaut, anderseits wird immer mehr mit Holz geheizt. Wo führt das noch hin...
Amerikanischer Amberbaum (Liquidambar styraciflua) /
Die Blätter können drei- bis fünflappig sein. Diese Bäume werden gerne als Straßen-, Allee- oder Parkbaum genutzt.
Das typische Schicksal eines jungen Straßenbaumes (Pyrenäen-Eiche, Quercus pyrenaica?) in der Stadtlandschaft, hier in einer Fußgängerzone mit anschließendem Bahnhofvorplatz: rundherum ist der Stamm zugepflastert bis auf eine kleine wasserdurchlässige gußeiserne Scheibe von ca. 2,5m Durchmesser. Das soll zum Leben reichen?? Da möchte kein Mensch ein Baum sein!
Hier zählt nur das Design der Stadtlandschaft, so ein 'lebender' Baum wird zum blossen Gestaltungsobjekt degradiert, seine Bedürfnisse zählen nicht! Dieser Baum kommt zwar besser mit den Folgen des Klimawandels zurecht, aber es wird ihm hier nicht gerade leicht gemacht:
Den Magenta - Blau Stich würde ich bissl reduzieren
Gruß, Stefan