Objektiventscheidung für Nikon Z. Tamron 70-180mm oder doch Superzoom?

Mares123

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Hallo Liebe Community!

Kurz zu mir, ich fotographiere seit etwas über einem Jahr, und habe mir zu Weihnachten eine Z6III gekauft. Mein Vater und mein Bruder fotographieren seit vielen Jahren mit dem Nikon Z - System, und durch sie habe ich Zugriff auf viele Objektive für speziellere Anwendungen. Ich bin sehr am Thema Wildtierfotographie interessiert, aber im Alltag bin ich wohl mehr der klassische "Urlaubsknipser".

Ich besitze/habe Zugriff auf folgende Objektive: Nikkor Z 14-30mm f 4.0, Nikkor Z 20mm f1.8, Nikkor Z 24-70mm f4.0 und das 180-600mm f5.6-6.3.

Nachdem wir heuer im Sommer einen Afrikaurlaub mit ausgedehnter Zeit für Safari machen, bin ich am überlegen mir ein schnelles Tele zuzulegen, um eine Alternative zum 180-600mm Objektiv zu haben. Ich habe noch nie Safari gemacht, aber überall wo ich so nachlese steht, dass man sehr oft mit Dunkelheit konfrontiert ist und "Offenblende ist König". Daher hätte ich meine Augen auf das Tamron 70-180mm f2.8 geworfen aber kann mir auch das Nikkor Z 70-200mm f2.8 (Gen 1) vorstellen wenn ich ein günstiges Angebot am Sekundärmarkt finde.

Mein Vater, seit 30+ Jahren Hobbyfotograph, ist der Meinung dass sich das nicht auszahlt, weil mit der modernen Technik der Z6III das 180-600mm für alle Fälle ausreicht, selbst wenns dunkel wird. Ich solle das Geld lieber für das 28-400mm f4.0-8.0 Superzoom ausgeben, weil ich damit für den Standard-Urlaubsschnappschuss besser aufgestellt bin, und nicht jedes Mal einen Rucksack voll Objektive mitnehmen muss. Außerdem sind die 70mm sowieso zu viel tele wenn das Tier auf Safari nahe beim Auto ist, und da würde das Superzoom auch eine Option sein.

Ich bewege mich im absoluten Hobby-Bereich. Meine Fotos gehen auf Instagram, und ein paar spezielle eventuell mal als A4/A3 Druck an die Wand daheim. Ich kenne die Bildqualität des 28-400mm und sie ist für meine Zwecke prinzipiell total ausreichend - ist also durchaus auch ein spannendes Objektiv für mich.

Ich würde mich freuen wenn ihr mir eventuell bisschen aus eurer Erfahrung berichten könnt, wenn ihr schonmal auf Safari wart - lohnt sich ein schnelles 70-180mm (200mm) als Alternative zum großen 180-600mm? Oder braucht man es nicht? Man hört ja auch oft, dass man nicht unbedingt viel Objektiv wechseln mag wegen dem Staub etc...

Danke schonmal für euer Feedback.
Lg Mares
 
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Moin und willkommen im Forum. Bei Safaris gilt aus meiner Sicht, daß Brennweite nur durch eins zu ersetzen ist: Mehr Brennweite. Bei meinen bisherigen Reisen mit Safari resp. Walbeobachtung hatte ich das Sigma C 150-600 f/5.0-6.3 an der D5, während das AF-S 70-200 f/4 nur eine Nebenrolle spielte. Heute mit Z-System würde ich an der Z9 weiterhin das Sigma am FTZ II nehmen, ggf. das ebenfalls vorhandene Z 100-400 f/4.5-5.6 VR, evtl. mit 1,4er-Konverter. Das Z 70-180, ggf. auch mit dem Konverter, hätte die Nebenrolle. Es mag für große und nahe Tiere ausreichend sein, aber sind sie etwas weiter entfernt oder kleiner, wird das Z 70-180 schnell zum Opernglas.
 
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Zu den notwendigen maximalen Brennweiten kann ich wenig sagen. Weiss nicht, ob es ein 600er braucht. Hängt doch sehr davon ab, wie nah ran man kommt.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass 180 bzw 200mm oft recht kurz sind. Das wäre also zusätzlich zum 180-600.

Objektive wechseln kann in der Hektik blöd sein, das stimmt. Da muss nichtmal Staub im Spiel sein, da reicht ein Tier, das rasch näher kommt und zu nah für 180mm wird.

Wenn ich beim 180-600 Zweifen wegen zu wenig Licht hätte: 1/3 oder auch 2/3 Blenden machen noch nicht so einen grossen unterschied. Recht bezahlbar wären da nur die 200-400/4.0 Zooms mit VR für Nikon F - plus FTZ Adapter. Selbst die neuere Version des 200-400 sollte für Grössenordnung 1500 gebraucht gehen.

Bedenken wegen der 200mm unten? Bzw der 180 des 180-600? Deswegen würde ich nicht zum 28-400 greifen. Lieber eine Z50 II kaufen, der Body ist leicht. Und dann z.B. das 24-70/4 dran - dank DX Cropfaktor entspricht es 35-105mm an der Z6 III. Für einen A3 Ausdruck kann man damit auch problemlos die Lücke zu 180mm croppen.

Mit den beiden Kameras wird man zudem sehr flexibel. Wenn man das längste Tele doch mal zu kurz sein sollte an der Z6 III, bleibt die Z50 II als Telekonverter, der hilft. Zumindest, solange nicht gleichzeitig das Licht ultra knapp wird, der kleine Sensor bringt halt rund 1 Blende weniger diesbezüglich.

Also Z50 II dazu kaufen. Und dann je nach genauen Bedürfnissen beim 180-600 bleiben, oder ein gebrauchtes 200-400/4 VR dazu. Dabei im Hinterkopf behalten, dass die Z50 II mit dem 200-400 auch schon 600mm@KB bringt und man für A3 Drucke aus den 20 MP auch noch ein wenig croppen kann, solange das nicht bei fast jedem Bild der Fall ist, ist die Brennweite nicht falsch.

Wenn man Flexibilität auch will: Z50 II, 200-400/4 und statt des 24-70/4 ein 24-200 Z VR. Das kann dann z.B. an die Z6 III, wenn das 200-400 langes Tele an der Z50 II spielt. Oder umgekerht, wenn man bei wenig Licht das lange Zoom an der Z6 III hat und doch mal etwas was näher kommt.
 
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Wildlife ist ein weites Feld und natürlich hängt es davon ab, wie groß die Tiere sind und wie nah man rankommt.

Die nachfolgenden Aufnahmen sind alle mit dem Tamron 70-180/2.8 entstanden und zudem ist das Objektiv ein günstiger Allrounder für die Event und Peoplefotografie:


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Bekannte von uns sind regelmäßig in Afrika auf Safari. Ausrüstung ist eine APS-C (DX), standardmäßig ein 70-200 / 2,8 und ein 2fach Konverter. Damit werden die meisten Fotos geschossen, manchmal auch mit späterer Ausschnittvergrößerung. Zeit zum Objektivwechsel hast Du kaum; es muss in der Regel alles schnell gehen. Staub oder Regen sind auch so Dinge, die man berücksichtigen muss. Mal sind die Tiere sehr nah am Auto, mal weiter weg. Habe jetzt wieder Fotos von der letzten Safari gesehen. Vom kleinen Vogel bis zum Elefant war alles formatfüllend dabei.
Wenn Du auf Safari bist, hast Du grundsätzlich ein Problem mit dem Volumen und dem Gewicht der Ausrüstung. Du benötigst viel Equipment drumherum.
Und einen Zahn kannst Du Dir gleich ziehen. Erwarte nicht, dass Du einmal auf Safari bist und alle Tiere, die Du gern fotografieren möchtest, auch zu sehen bekommst.
 
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Mache doch jetzt schon Aufnahmen mit 3200 bis 12800 ISO in der Dämmerung und bearbeite sie mit passender Software. Ich nutze sehr gerne DXO Photolab, welche trotz Entrauschen noch viele Details sichtbar hält.
Wenn du mit den Ergebnissen dann auch zufrieden bist, spricht nichts gegen das 180-600er.
 
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Brennweite ist durch nichts zu ersetzen, allenfalls durch noch mehr Brennweite.
Gerade in Safari, egal wo auf der Welt, kann man lange Brennweiten gebrauchen. Bin z.B. gerade u.a. mit dem 180-600er in Schottland unterwegs, und ja, auch da gibt es genügeb Morive für so ein Objektiv.
Die lichtstärkeren 70-180/200er sind zwar schöne Objektive, aber für Afrika definitiv zu kurz. Als Ergänzung ja, aber nur damit, nein. Und wenn erst noch ein TC an die 2,8er Objektive kommt, ist der Vorteil einer größeren Blende ohnehin praktisch futsch. Von daher, wenn du die Möglichkeit hast ein Objektiv bis 600mm zu nutzen, nutze es .

Das 180-600 ist ein erstklassiges Objektiv. Ich habe es immer gerne im Einsatz, nicht nur in Afrika.

Was die Lichtstärje betrifft, ja, da ist ein Objektiv mit f4 sicherlich leicht im Vorteil, aber erstens gibt es da keine Zoom Objektive, zweitens ist das eine aber Preisklasse, drittens sind sie erheblich größer und schwerer, und viertes sind sie nicht so flexibel zu handhaben.

Fürs "leichte" Gepäck verwenden ich zusätzlich das Z100-400er. Beide ergänzen sich super.
 
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P
pulsedriver kommentierte
Über 400mm wird f/4 sehr teuer. Bis 400mm geht es noch. Set es als 200-400/4 am FTZ, sei es mit dem leichten 400/4.5 Z - für das man aber die Flexibilität eines Zooms opfert.

Eine Sache hilft hier beim TO bei der Brennweite: Er redet von A3 Ausdrucken. Da reichen bei den heutigen Möglichkeiten, die gute Software zum Entrauschen bietet, schon 8 MP locker. Bei hohen ISO. Bei tiefen auch weniger.

Etwas Reserve zum Croppen ist also sicher da, wenn ich mir die Zwecke vom TO anschaue.

Mit dem 180-600 gibt das doch schon ganz schön Reichweite. Auch bei einer 24 MP Kamera.
Mit DX gilt das gleiche für 400mm, nur dass der kleinere Sensor rund 1 Blende an ISO kostet.

Gerade weil das 180-600 aber nur bis 180mm runter geht, muss eigentlich ein Zweitbody mit. Im Safarifahrzeug Objektive wechseln, womöglich noch, wenn das in Bewegung ist? Nicht ideal. Kann etwas aus der Z6 Reihe sein, nur bitte nicht die erste Generation, ausser man setzt bei der Z6 III auch primär auf CFe Karten. Einfach wegen der anderen Karten, ich finde es nervig, die Hauptkamera mit SD zu betreiben, aber eine Zweitkamera zu haben, die nur andere Karten kann. Entweder können beide CFe und das kommt als primäres Medium zu Einsatz. oder dito mit SD.

Bei der Z6 III kommt ein Aspekt dazu: 24 MP. Das ist keine Z8, die quasi die 20 MP der Z50 II im DX Modus schon eingebaut hat. Sie hat im DX Modus 11 MP. Da ist eine Z50 II als Zweitbody doch ein schöner Telekonverter, zumal sie auch einen guten AF hat und die meisten Telezooms einen Stabi haben - der wäre dann besonders wichtig, weil die Z50 II keinen IBIS hat. Das mit den Speicherkarten gilt auch da, wenn man die Z6 III primär mit CFe nutzt, ist die Z50 II was nervig, weil SD.

Mit was Abstrichen beim AF gegenüber der Z6 III ist so eine Z6 oder Z6 II auch eine gute Wahl. Oder, wenn man die Vorteiles des DX Sensors mit 20 MP auf DX kombiniert haben will, dann eine Z7 oder Z7 II. Die sind praktisch baugleich zur Z6 gleicher Generation, haben aber 45 MP. Was man gegenüber der Z50 II damit verliert: AF Leistung. Was man gewinnt: Flexibilität, die Kamera in FX und DX zu nutzen, IBIS und Body ähnlicher zur Z6 III.
 
Hallo an alle!

Vielen vielen Dank für die zahlreichen Wortmeldungen.
Nur kurz zur Klarstellung, dass mein 180-600mm (welches ich schon besitze) mein Hauptobjektiv sein wird ist mir klar. Ich habe mich nur gefragt, ob ein 70-180mm f2.8 eine Ergänzung dazu sein kann.
Wir sind insgesamt 21 Tage auf der Pirsch und touren 5 Wochen in Westafrika - für mich ist der Urlaub ansich schon so eine Art Once-in-A-Lifetime Geschichte. Dass ich letztes Jahr dann vom Fotovirus infiziert werde - war da noch nichtmal einkalkuliert. Jetzt hoffe ich einfach, dass es ein großartiger Urlaub, mit großartigen Motiven wird.
Umsomehr möchte ich dann nicht in Tanzania sitzen, und mich ärgern, weil mir ein Pfeil im Köcher fehlt.
Aus heutiger Sicht, würde ich mir vermutlich nicht mehr die Z6III zulegen, sondern eher die Z7II - einfach weil die 24MP halt deutlich weniger Crop zulassen - aber naja nachher ist man immer schlauer.

Die Idee eines zweiten Bodies mit Crop ist mir bisher selber noch nicht in den Sinn gekommen - das ist tatsächlich eine spannende Überlegung. Ich werde mich mal nach einer gebrauchten Z50II umsehen. Eine vollwertige Z7ii dafür zu verwenden - auch wenn sie gebraucht ist, ist mir finanziell dann schon zu schade. Im Alltag werde ich kaum mit 2 Bodies durch die Gegend laufen und dann einen 2500€ Staubfänger im Regal stehen zu haben, fühlt sich falsch an.

Kurze nachfrage noch - weil ich mich mit der Möglichkeit von Nikon F zusammen mit FTZ Adapter überhaupt noch nicht beschäftigt sind. Wie verhalten sich die F Objektive am Z System? Gibt es da grobe Nachteile?
Habe bei einem Fotokurs von einem anderem Kursteilnehmer mitbekommen, dass er z.B. mit dem Tamron 150-600mm am FTZ ziemliche Probleme mit dem AF hat (kann natürlich nicht verifizieren ob das Problem an oder hinter der Kamera war).

Danke nochmal für die Infos.
LG Mares
 
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Kurze nachfrage noch - weil ich mich mit der Möglichkeit von Nikon F zusammen mit FTZ Adapter überhaupt noch nicht beschäftigt sind. Wie verhalten sich die F Objektive am Z System? Gibt es da grobe Nachteile?
Ich benutze u. a. F-Mount (Nikon-Objektive) per FTZ an meinen Z-Mount Bodies. Es gibt keine Probleme. Siehe Kompatibilitätsliste.

Habe bei einem Fotokurs von einem anderem Kursteilnehmer mitbekommen, dass er z.B. mit dem Tamron 150-600mm am FTZ ziemliche Probleme mit dem AF hat (kann natürlich nicht verifizieren ob das Problem an oder hinter der Kamera war).
Ich benutze das Tamron 150-600 G2 per FTZ an meinen Z-Mount Bodies. Wenn Du ein älteres G2 hast, ist evtl. ein Firmware Update per TAP-in Konsole erforderlich. Ansonsten ist es problemlos einsetzbar. Abzuraten ist bei diesem Objektiv von der Verwendung eines Konverters. Seinerzeit gab es den z. B. mitgeliefert als Bundle "Objektiv, TAP-in Konsole und 1,4fach Konverter (TC-X14)". Einerseits wird das Sucherbild dunkler, andererseits wird die AF-Performance deutlich schlechter (auch bei F-Mount Bodies).
 
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Kurze nachfrage noch - weil ich mich mit der Möglichkeit von Nikon F zusammen mit FTZ Adapter überhaupt noch nicht beschäftigt sind. Wie verhalten sich die F Objektive am Z System? Gibt es da grobe Nachteile?
Grundsätzlich nicht, die meisten funktionieren klaglos - Inkompatibilitäten treten gelegentlich bei "Fremdobjektiven" auf. Ich habe festgestellt, dass das AF-S 4/70-200 und das Sigma 2,8/105 Macro die Bildstabilisator-Linse nicht immer sauber in Parkposition verriegeln, wenn die Kamera mit aktivem Stabi abgeschaltet wird. Ergebnis: Es klappert beim Bewegen, nicht gut. Abhilfe: VR/OS vor dem Abnehmen des Objektivs am Objektiv ausschalten, dann ist alles wie es sein soll.

Habe bei einem Fotokurs von einem anderem Kursteilnehmer mitbekommen, dass er z.B. mit dem Tamron 150-600mm am FTZ ziemliche Probleme mit dem AF hat (kann natürlich nicht verifizieren ob das Problem an oder hinter der Kamera war).
Wenn ich mich jetzt nicht grob irre, ist das Tamron 150-600 G1 softwareseitig nicht wirklich kompatibel, das G2 hingegen schon. Hatte er eventuell das ältere G1? Aonsten wäre wichtig zu wissen, was "ziemliche Probleme" genau bedeutet.
 
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Aus heutiger Sicht, würde ich mir vermutlich nicht mehr die Z6III zulegen, sondern eher die Z7II
Die Z6 III hat eindeutig den besseren AF, und auf den kommt es an.

Wie verhalten sich die F Objektive am Z System? Gibt es da grobe Nachteile?
Alle Objektive ohne eigenen AF-Motor lassen sich nur noch manuelle fokussieren. Alle Nikkore mit AF-Motor – AF-S und AF-P – funktionieren problemlos. Für Fremdobjektive gibt es Kompatibilitätslisten, nicht wenige kompatible Objektive brauchen allerdings ein FW-Update.
 
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Ich finde da fehlt kein 70-180. Eher noch ein Body FX/DX. Kam bei mir oft vor, dass ich von Tele schnell auf WW wollte.
 
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Zweite Kamera ist auch ein Backup bei einem Ausfall. Mir ist noch nie eine Kamera ausgefallen. Ich hatte aber in Afrika immer zwei Kameras dabei. Allein nicht dauernd Objektive wechseln zu müssen ist ein Riesenvorteil. Telekonverter sind übrigens unter diesen Bedingungen wirklich schwer zu handhaben...
Der Autofokus ist nicht so wichtig wie manche meinen: Die meisten Tiere rennen nicht ständig in der Gegend herum 🙂. Ich habe sehr gute Bilder mit einer D800 und einer Z7 gemacht. Mit der Z8 ist es natürlich besser.
 
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Das 180-600 wird in jedem Fall eine sehr gute Leistung bringen. Es ist ja nicht so, dass gute Bilder nur während der Zeit der Dämmerung möglich sind, wo man für f/4 schon ISO 12800 braucht. Man kann einfach ein klein bisschen weniger lange fotografieren damit. f/4 sind auch nur 1.3 Blenden. Und die Dämmerung sollte in der Nähe des Äquators kürzer sein als im hohen Norden.

Ein 70-180 dazu tönt erstmal gut, die Frage ist halt, wieviel Bilder es wirklich möglich macht, die ein universelles 24-200 nicht kann. Da sind wir wieder beim Spezialfall Motiv kommt nah ran und es hat gleichzeitig schon sehr wenig Licht.

Ich persönlich würde den Zweitbody und das 24-200 vorziehen. Wenn ich dann beim gesetzten 180-600 immer noch Bedenken hätte wegen zu wenig Licht und das 200-400/4 weniger in Frage kommt statt des 180-600 (was ich wegen der 600mm gut verstehen kann), dann käme wohl noch ein altes 300/2.8 mit. Das taugt zwar auch nicht für alles, weil es eine FB ist, hat aber doch mehr Reichweite als ein 70-180 oder 200.

Zweitbody: EIne Z7 dürfte bei ca. 900 liegen, eine Z7 II bei 1500. gebraucht. Der Unterschied beim AF zwischen den Genrationen ist nicht gross, erst der Sprung zur Z6 III ist gross. Auch die Z50 II liegt beim AF deutlich vor der Z7 II. Jedoch kann selbst meine Z7 erster Generation durchaus meinem Hund mit dem AF folgen, wenn er auf micht zu kommt und ich das 300/2.8 dran hab. Wäre jetzt nicht die Kamera, mit der ich eine Jagdszene festhalten möchte, wenn ich auch eine Z6 III hätte, aber für etwas weniger dynamische Bewegung bei den Tieren reicht auch eine alte Z7.
Die erste Generation hat einfach das gleiche Problemchen wie die Z6: Nur ein Slot für Karten und der ist nicht für SD.
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Eine Z7II bietet einfach Crop-Reserven und Flexibilität und würde so aus einem 300/2.8, ein 450/4.2 (von der Bildwirkung) machen können. - Egal ob Nikon Z8,Z9, oder auch Sony A1, A7RVI für Wildlife liegen die Flagship-Kameras quasi alle über 40MP, um diese Flexibilität zu bieten.
 
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