Objektivberatung

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Wahrscheinlich Weitwinkel um 10-20mm und suche nach hyperfokale Distanz
 
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Mit einem Ultraweitwinkel.
Vor allem aber Überlegungen bzgl. Bildaufbau und Lichtrichtung.
 
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Hallo Community, häufig sehe ich Bilder mit einem sehr weiten Himmel und großer Tiefe, die mir sehr gut gefallen. Mit welchem Objektiv wird so etwas idealerweise fotografiert?
Dafür kann man entweder Ultraweitwinkelobjektive nehmen oder gestückelte Panoramabilder erstellen ("Panorama" ist nicht mit "sehr breit" gleichzusetzen). Kandidaten dafür sind am DX-Format z.B.
- Sigma 8-16 mm
- Tokina 11-16 mm
- Sigma 10-20 mm
- Nikon 10-24 mm

Die sind alle nicht billig und man muss sie zu beherrschen lernen, aber dann machen sie durchaus Spaß.

Das hier habe ich mit 8mm Brennweite aufgenommen:



CB
 
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Hallo Community, häufig sehe ich Bilder mit einem sehr weiten Himmel und großer Tiefe, die mir sehr gut gefallen. Mit welchem Objektiv wird so etwas idealerweise fotografiert?

Ich denke mit einem Standardzoom wie Sigma 17-70 oder Nikon 16-85 wird man am kurzen Ende auch schon sehr nette Ergebnisse erzielen.

Gruss

Martin
 
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Ich denke mit einem Standardzoom wie Sigma 17-70 oder Nikon 16-85 wird man am kurzen Ende auch schon sehr nette Ergebnisse erzielen.
Das entspricht am Vollformat 24 bzw. 25,5 mm und ist zwar schon ein nettes Weitwinkel, aber diese "atemraubenden" Weitwinkelperspektiven z.B. in der Landschafts- oder Architekturfotografie ergeben sich damit noch bei weitem nicht.

CB
 
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Viele von diesen atemberaubenden Weitwinkel Landschaftsaufnahmen sind aber auch alles andere als atemberaubend.

Fuer einen Weitwinkel Effekt um jeden Preis bekommt man dann Steine am unteren Bildrand praesentiert, die aussehen wie in die Laenge gezogenes Kaugummi und einen winzigen Berg im Hintergrund, der aussieht wie ein Pickel auf der Nase eines weit entfernten Zwerges.

So etwas wie ein 24-105 an FX ist fuer klassische Landschafts-Fotografie schon eine ziemlich gute Wahl.

Ein UWW ist schon nicht mehr leicht zu handhaben.

Gruss

Martin
 
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Viele von diesen atemberaubenden Weitwinkel Landschaftsaufnahmen sind aber auch alles andere als atemberaubend. Fuer einen Weitwinkel Effekt um jeden Preis bekommt man dann Steine am unteren Bildrand praesentiert, die aussehen wie ...
Alles richtig, aber die Anforderung in der Frage lautete "Bilder mit einem sehr weiten Himmel und großer Tiefe, die mir sehr gut gefallen". Diese Frage ist mit "Nimm ein Ultraweitwinkel (und lerne damit umzugehen)" beantwortet. Findet der Lernprozess nicht statt, kommen die bekannten Dönerbilder dabei heraus: mit allem, scharf, vorne viel Grünzeug.

Bilder mit sehr dominanten Steinen im Vordergrund können übrigens extrem spannend aussehen, wenn sie gut gemacht sind -> lerne das Objektiv und die UWW-Perspektive zu beherrschen.

CB
 
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Ich finde mit einem 24er bekommt man schon sehr viel Himmel auf das Foto.

Dafuer braucht man nicht unbedingt ein UWW.

Gruss

Martin
 
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Es ist nicht einfach zu verstehen, was [MENTION=18529]mangalam[/MENTION] antreibt, seine falsche Antwort immer wieder zu posten; auf jeden Fall wird sie durch Wiederholung nicht richtiger oder gar wahr.

UWW Objektive führen zu einer ganz eigenen Bildanmutung, die man eben NICHT mit einem Bildwinkel von +/- 80° erreicht (= 24mm an FX / 16mm an DX). Zu DX Zeiten war mein Sigma 10-20 das meistgenutzte "Wechselobjektiv", nach dem Umstieg auf FX habe ich ein halbes Jahr lang keine Brennweite unterhalb des 24-70 gehabt ... das war eine katastrophal schwierige Zeit, und ich habe ein UWW SEHR vermisst. Das ist zum Gluck Vergangenheit.

Um ein scheues Wildtier unbemerkt und aus grosser Distanz zu photographieren, braucht es ein (sehr) langes Teleobjektiv. Es ist blödsinnig, dann zu erzählen, das ginge auch mit einem 85er, und mit einem 85er käme man schon sehr nah an das Tier ran. Ganz genau so verhält es sich untenrum auch: ein Bildwinkel von +/-110° und die damit einhergehende Bildanmutung, unterscheidet sich spektakulär von den 80° am unteren Ende eines Standardzooms.

Bildwinkel: +/- 75°


Dur_WF_SAS_4518 by Stefan Schmitz, sur Flickr


Bildwinkel: +/- 110°


Dur_WF_SAS_4499 by Stefan Schmitz, auf Flickr


Während das erste Bild DEUTLICH von aussen die Szene dokumentiert, steht man beim zweiten Bild mitten drin. Die Bilder sind beide mit dem gleichen Objektiv gemacht, das obere ist jedoch soweit Ausschnitt-vergrössert, dass die Diagonale etwa dem Bildwinkel eines 25 oder 26mm Objektivs entspricht.
 
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Es ist nicht einfach zu verstehen, was [MENTION=18529]mangalam[/MENTION] antreibt, seine falsche Antwort immer wieder zu posten; auf jeden Fall wird sie durch Wiederholung nicht richtiger oder gar wahr.

...

Das geht eben mit 24mm nicht ...

Ich habe auch nicht behauptet, dass ein Bild mit einem UWW und einem 24er gleich aussieht. Das tut es natuerlich nicht.

Ich sage nur, dass man mit einem 24er schon recht viel Himmel auf das Bild bekommt.

Gruss

Martin
 
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Ich sage nur, dass man mit einem 24er schon recht viel Himmel auf das Bild bekommt.
Du kannst auch mit einem 50er 100% Himmel auf dem Bild haben, aber Du erzeugst eben weder mit einem 50er, noch mit einem 24er genau diese enorme Tiefenausdehnung, die der TE meinte und die in Stefans unterem Bild so schön zu sehen ist.

CB
 
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Du kannst auch mit einem 50er 100% Himmel auf dem Bild haben, aber Du erzeugst eben weder mit einem 50er, noch mit einem 24er genau diese enorme Tiefenausdehnung, die der TE meinte und die in Stefans unterem Bild so schön zu sehen ist.

CB

Da der TE selber kein Bild gezeigt hast, weisst Du gar nicht von wie viel Tiefenausdehnung er spricht und welche Brennweite man dafuer benoetigt.

Gruss

Martin
 
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Ich würde dem Threadstarter ein UWW-Objektiv im Geschäft zu probieren. Erst dann weiß er schon wie weit das Glas sein muss. Ansonsten kann ich das Sigma 10-20mm f/3.5 nur empfehlen. Ich habe es für meine Reise nach Italien als Hauptobjektiv benutzt und es hat den Job sehr gut erledigt
 
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Ich hatte das Sigma 10-20 mm f 4,5-5,6.
Eigentlich war ich damit sehr zufrieden bis ich das Sigma 8-16 mm f 4,5-5,6 getestet habe, die Bilder waren doch um einiges besser finde ich.

Jedoch bedenke das du immer ein Stativ,Mup, und Fern oder Selbstauslöser benutzt, nur so ist garantiert das deine Bilder auch wirklich scharf werden.
 
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dann schmeiss ich mich auch mal hinter das 10-20er

kann die linse auch sehr empfehlen (hab das 4-5,6)

anfangs wollte ich nur was für landschaftsaufnahmen haben
kurze zeit später war es einer meiner am meisten geutzten linsen :up:
 
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Jedoch bedenke das du immer ein Stativ,Mup, und Fern oder Selbstauslöser benutzt, nur so ist garantiert das deine Bilder auch wirklich scharf werden.
Das kann man gerade bei Superweitwinkeln mit Fug und Recht in Frage stellen, denn die grundsätzliche "Belichtungszeit=1/Brennweite"-Faustregel gilt ja auch dafür, wenngleich ebenfalls unter Berücksichtigung digitalfotografiespezifischer Korrekturfaktoren. Bei 10mm Brennweite an DX wird eine Aufnahme aber mit 1/60s auf jeden Fall knackscharf, wenn das Motiv still steht (und wenn nicht, nützen weder Stativ, noch Fernauslöser etwas...).

Anders gesagt: wer mit Superweitwinkeln keine wirklich scharfen Aufnahmen aus der Hand hinbekommt, sollte seine Fotografiertechnik mal analysieren...

CB
 
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Hallo an alle,

vielleicht passt meine Frage auch hier zu diesem Thema, falls nicht, sehe man es mir nach, ich bin neu hier

Lohnt es sich, in ein Ultraweitwinkelobjektiv zu investieren, wenn man "nur" eine D3100 hat? Oder kommt der richtige "Weiteneffekt" erst so richtig mit einer Kamera mit größerem Sensor zur Geltung?

Ich bin nur ambitionierter Hobbyfotograf (zu allem Übel auch noch Student mit kleinem Geldbeutel) und fotografiere sehr gerne Landschaften. Ich war vor Kurzem in Irland im Urlaub und hatte an schönen Orten immer das Bedürfnis, weiter herauszuzoomen als die 18mm, die mein Objektiv hergibt (AS-F 18-105). Ich sehe oft Fotos, die mit sehr kleinen Brennweiten gemacht wurden, die mich immer wieder begeistern. Aber ich weiß halt nicht, ob man da mit der Einsteiger-Kamera überhaupt annähernd hinkommt. Ich konnte trotzdem einige nette Aufnahmen machen, aber mir fehlt immer ein wenig dieses beeindruckende Gefühl der Weite.

Viele Grüße --
Sebastian
 
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