Ich bin über zwei Aussagen erstaunt:
BerndUwe schrieb:
übrigens empfinde ich die 15 mm mehr immer mal wieder als sehr willkommen
Ich kann mir das - ehrlich gesagt - nicht vorstellen. Da ich keines der beiden genannnten Objektive besitze (sondern ein
Sigma 2.8 24-70) habe ich mal "105 gegen 120" am 70- 300 ausprobiert. Die vorhandenen Markierungen erlauben mir nur ein ungefähres einstellen, aber der Unterschied ist so winzig, dass ich ihn als komplett unerheblich bezeichnen möchte. Im direkten Vergleich ist 120 kein Vorteil und 105 keine Einschränkung.
siggi65 schrieb:
das Sigma (hat) einen Filterdurchmesser von 82 mm, was etwas "exotisch" gegenüber den 77 mm des Nikkor ist
Jein. Das 12-24 und das 24-70 von Sigma haben auch 82mm und nur selten kann man mit einem einzigen Filterdurchmesser durchs Leben gehen. Nikon verwendet 52mm am 1,8er 50mm, 58 mm am 1,4er 50mm und 1,8er 35mm. Das 24-85 braucht 72mm, das 70-200 f4, 70-300 VR und 1,8-85er nutzen 67mm, das 70-200 2.8 verlangt (wie auch das 24-105) nach 77mm. Die Hersteller sind da zwischen kompaktest-möglicher Bauform und System-einheitlichem Gewinde hin- und hergerissen. Man kann zwar von gross auf Klein mit Adapterringen arbeiten, aber dann muss man meist auf die Sonnenblende verzichten.
Das ist schade, denn zumindest einen Pol-Filer habe ich auch in der Tasche, und ich würde ihn gern auf möglichst vielen Objektiven nutzen können. Klappt eben nicht. Manche von uns mögen einen ND-Filter benutzen, um unter bestimmten Voraussetzungen die Blende weiter öffnen oder die Zeit verlängern zu können. Darüber hinaus sehe ich keine Not und keinen Sinn bei Filtern für digitale Photographie. Und wenn ich Ehrlich bin, wären die beiden genannten Filter (Pol und ND) in meinem persönlichen Fall auch zu 99% am Standardzoom von Interesse (Wer bitte nutzt einen ND am Tele?) ... und da liegt die Antwort! Meinen Pol-Filter kaufe ich im Durchmesser meines 24-70. Das ist mein Immerdrauf mit dem ich auch am meisten reise. Die anderen Objektive sind deutlich weniger wichtig.