Ja - das ist auch gut so. Finde es toll, dass sich NIKON hier etwas aus dem Markt heraushebt.
Das 6.3/600mm PF steht im Moment für sich allein. Ebenso wie das 5.6/500mm PF, das 4.5/400mm und das 4/300mm PF. Mit dem Gewicht, mit der Größe und mit der Bildqualität (die sich kaum vom 4/600, 4/500, 2.8/400 und 2.8/300 unterscheidet) gibt es das nur bei Nikon.
Immerhin machen sie zwei Sorten von Bildern. Einmal Siemenssterne eher nah, einmal Landschaft eher weit weg. Wobei letzteres nicht unbedingt die Paradedisziplin für ein 600mm ist, zugegeben.Ich würde diesen Reviews von cameralabs insgesamt nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit schenken. Gleich im link darüber findet man die Tests von photographylife, wo es einerseits echte Messungen auch mit Vergleichen gibt und andererseits praktische Beispiele von Leuten, die wirklich mit solchem Gerät umgehen können.
Und ganz ehrlich, ein 600/4 mit einem 600/6,3 zu vergleiche ist ohnehin, sorry für meine Direktheit, völliger quatsch. Sollte ein 600/6,3 tatsächlich an die Leistung eines ~2,5x so teurem 600/4 kommen würde etwas gehörig falsch laufen. Als Käufer eines 17k teuren Objektiv würde ich antürlich mehr erwarten als vom kleinen Bruder.
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Nein, es ist kein Quatsch. Ein Vergleich der beiden Objektive ist vollkommen legitim. Ich gehe davon aus, dass das 6,3 bei der Schärfeleistung genauso abliefert wie das 4,0. Warum sollte es schlechter sein? Nur weil es "günstiger" ist? Beim 4,0 ist es vor allem die hohe Lichtstärke, welche den Preis bestimmt. Eine 95mm Linse exakt zu polieren ist nicht so aufwendig wie eine mit einem Durchmesser von 160mm. Gleiches gilt für die anderen Linsen im Inneren, den Antrieb, das Gehäuse...