Ich brauche immer eine gewisse Zeit, bis ich mich getrennt habe von solchen Erlebnissen, wie ich sie im Val Bavona erlebt habe.
Am Sonntag vor der Abreise waren meine Frau und ich noch mit unseren Hunden an der Maggia. Jener Fluss im Tessin, welcher das Wasser der Täler, auch jenes des Val Bavona, sammelt und dann in den Lago di Maggiore fliesst.
Steine, viele Steine trafen wir und es wäre ein Leichtes gewesen, die Maggia zu überqueren um auf die andere Seite zu gelangen.
Mit etwas Erstaunen habe ich festgestellt, dass sie die Brücke demontiert habe, über welche ich letztes Jahr noch gegangen bin. Meine Frau musste laut herauslachen, als ich ihr zurief, dass die Tessiner meine Brücke geklaut haben ...
Die Maggia führt im Winter - bis auf wenige Ausnahmen - immer wenig Wasser. Das Wasser wird in den verschiedenen Stauseen für die Stromproduktion gebraucht, so dass auch weniger in die Flüsse fliesst.
Ob farbig oder s/w. Man hat hier die ganze Fülle der fotografischen Gestaltungsmöglichkeiten. Man kann sich auf Strukturen und Ebenen konzentrieren, auf Kontraste auf hell oder dunkel.
Und, das ist ein grosser Vorteil im Winter. Man ist hier mehr oder weniger alleine. Man kann sich ungestört an einem Örtchen an der Maggia aufhalten ohne gestört zu werden.
So ganz ist mir aber der Tag im Val Bavona nicht aus dem Sinn.
Die Steine sind nicht alle von den Bergen rund um die Maggia. Viele Steine wurden und werden bei Hochwasser mit den Flüssen aus den Tälern geschwemmt und bleiben dann im breiten Flussbett der Maggia liegen.
Und hier hat es bestimmt auch Steine aus dem Val Bavona. Ein schöner Gedanke. Und so habe ich mich dort verabschiedet, an der Maggia vom Val Bavona. Nur eines habe ich nicht heraus bekommen. Welcher Stein denn wirklich vom Val Bavona hier liegt. Aber ich habe mich entschieden, dass es der schönste Stein sein muss...
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen tollen Abend...
Nein, der lila Bereich im Wasser ist vermutlich eine Spiegelung. Das Bild ist sozusagen "out of cam". Ich selbst habe es aber erst zu Hause am Bildschirm bemerkt. Aber irgendwie gefällt es mir ...
eine magische gegend Sam, all diese gesichter in den felswänden,schon das erste bild im ersten faden zeigt das so deutlich. ich käme nicht vom fleck vor all diesen beeindruckenden sichten; im kleinen wie im großen so intensiv und dennoch spüre ich klarheit, die ehrlickeit der landschaft, des wassers und der luft..
Weil ich selbst schon in der Region war, kann ich die Magie des Ortes nachvollziehen. Es zieht mich auch immer wieder dahin, auch wenn die SNB was dagegen hat. Aber: ich komme wieder! Nach Deinen Bildern: ich muß!
eine magische gegend Sam, all diese gesichter in den felswänden,schon das erste bild im ersten faden zeigt das so deutlich. ich käme nicht vom fleck vor all diesen beeindruckenden sichten; im kleinen wie im großen so intensiv und dennoch spüre ich klarheit, die ehrlickeit der landschaft, des wassers und der luft..
Danke Helmut und ich versuche alles diesen Workshop im Tessin dieses Jahr hinzukriegen.
Und auch Dir danke Margot. Ja, die Gegend ist enorm magisch, auch für mich, obwohl ich sie seit mehr als zwanzig Jahren gut kenne.
Wie und mit was man auch immer hier fotografiert ist völlig egal. Ich habe mich nicht nur im Val Bavona sondern auch an diesem Fluss erwischt, wie ich einfach mit großer Anmut da stand und staunte ....