Wäre es nicht besser gewesen etwas abzublenden? Vielleicht nicht unbedingt im Hinblick auf die Reflexionen. Aber üblicherweise kommt es doch der Abbildungsleistung zu Gute. Und gerade bei statischen Motiven kann man doch auch etwas länger belichten.
Ich fahre mit meiner D80 bisher die Strategie, daß ich Blende 8-16 als Ziel anpeile und nur dann weiter öffne, wenn ich bei der Belichtungszeit bei > 30s landen würde.
Beispielfoto (Exif Daten enthalten): http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/1132029518
Nein, da machst du nichts falsch. Ich blende normalerweise auch ab. Gerade mit Stativ bei statischen Objekten ist die Verschlusszeit nicht das wichtigste. Es kommt aber natürlich darauf an, was man erreichen will. Manchmal kann Offenblende schon Sinn machen.
Wobei: Blende 16 wäre mir persönlich fast schon zu klein. Da kann die Bildqualität durchaus schon wieder nachlassen. Ich persönlich nehme meistens um Blende 8.
schön, dass Du die Frage stellst; auch ich habe mich - nicht nur bei der Lektüre des von Dir verlinkten Threads - immer wieder gefragt, warum viele Bilder mit dem neuen 14-24er bei offener Blende aufgenommen wurden.
Zwischenzeitlich könnte ich mir abgesehen von den hier bereits erwähnten gestalterischen Absichten noch einen Grund vorstellen:
- dieses Objektiv ist offensichtlich uneingeschränkt offenblendtauglich - es hat bereits bei offener Blende nahezu die maximal mögliche Leistung (vgl. Test von Klaus Schroiff auf photozone, der im besagten Thread auch verlinkt ist - s. Beitrag # 108)
- wie AndyE in einem aufwendigen Test herausgefunden hat, beeinflusst die verwendete Blende oft nicht unerheblich das Entstehen von Ghosts und Flares, wobei stärker geschlossene Blenden diese Effekte offensichtlich begünstigen können (siehe hier)
Lebe zwar jetzt in München, bin aber
in Mannheim geboren und war da 27 Jahre
lang. Aber so schön habe ich die BASF nicht in
Erinnerung. Werde mir deine Kameraeinstellungen
zu Herzen nehmen!!! :up::up: