Im März habe ich eine größere Reise gemacht: mit dem Schiff von Singapur über Malaysia, Myanmar, Sri Lanka bis nach Mumbai. Über die ersten beiden Stationen hatte ich schon in diesem Thread berichtet. Jetzt möchte ich mit Myanmar fortfahren.
Wir lagen mit dem Schiff 3 Tage und 2 Nächte auf dem Rangun River in einem kleinen Hafen zwischen alten Frachtern. Bis Rangun waren es von dort noch etwa 30 - 35 km. Wir hatten uns für unsere kleine Gruppe (8 Personen) einen Minibus mit Fahrer gemietet. Am ersten Tag haben wir die ländliche Gegend (incl. dem Ort Syriam) zwischen unserem Liegeplatz und Rangun erkundet. Am 2. Tag sind wir früh morgens nach Rangun gefahren und waren kurz vor Mitternacht wieder auf dem Schiff. Am letzten Tag war ich alleine zu Fuß in der Umgegend des kleinen Hafens unterwegs.
Trotz der wenigen Zeit in Myanmar haben wir viel gesehen und konnten viele Eindrücke sammeln:
Ich fange einfach mal mit Rangun (Yangon) an. Besonders faszinierend an fernen Ländern finde ich die Märkte. Die vielen Eindrücke von den Menschen, die (oftmals völlig unbekannten) Gerüche, exotische Waren und vieles mehr ziehen mich schnell in den Bann. In Rangung war ich rund 1,5 Stunden alleine auf dem indischen Markt unterwegs. Trotz der Hitze und der vielen Menschen herrschte dort eine sehr entspannte Atmosphäre. An manchen Stellen, wo Fleisch bzw. Fisch vekauft wurden war der Geruch schon sehr heftig; fast 40 Grad, keine Kühlung und nirgendwo Eis. Im Bereich der Gewürze wurde die Nase dann aber für alles wieder entschädigt.
Mir sind übrigens keine anderen Touristen aufgefallen. Vermutlich bin ich mit meiner Kamera aber vielen anderen aufgefallen.
vielen Dank.
Ich lasse mir auch Zeit. Aber ich bin auch kein Typ, der tagelang im Bett liegen kann, jedenfalls nicht, wenn es mir wieder halbwegs gut geht. Ist auch keine große Sache.
So, weiter geht es. Am späten Nachmittag ging es dann zur Shwedagon Pagode. Wie bei allen Pagoden musste man vor dem Betreten Schuhe und Strümpfe ausziehen und barfuss laufen. Kein Problem, da der Boden komplett mit weißem Marmor bedeckt ist. Aber manchmal waren auch dunkle Marmorplatten als Muster eingearbeitet, in einigen Fällen auch schwarze. Das wurde dann doch schon recht unangenehm an der Fußsohle, besonders in Bereichen, wo die Platten noch in der tiefstehenden Sonne lagen.
Hallo Michael,
ich habe da keine negtiven Erfahrungen gemacht. Wenn eine Guppe auf mich zu kam, habe ich versucht Blickkontakt aufzunehmen und auf die Kamera gezeigt. In den meisten Fällen kam ein Lächeln oder Nicken. Wenn nicht, dann habe ich die Kamera wieder gesenkt. Oft habe ich die Bilder den Mönchen anschließend auf dem Display gezeigt. Gelegentlich haben wir auch Mönche direkt angesprochen und gefragt. Immer mit positiven Ergebnis.
Das junge Mädchen stand mit einer Freundin am Eingang einer Pagode. Wir kamen heraus und wollten unsere Schuhe wieder anziehen, als wir sahen, dass zwischen den Schuhen ein Skorpion rumkrabbelte (das Bild kommt noch). Sie und ihre Freundin mussten wohl über unsere Reaktion lächeln. Als ich den Skorpion im Kasten hatte und das Lächeln sah, habe ich natürlich sofort nach einem Foto gefragt.