Mondbild mit 2,2 Meter Brennweite ...

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thrd

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Da Mondfotos gerade "in" sind, hier mal ein Fundstück aus dem eigenen Bilderbergen. Aufgenommen im Frühjahr 1986 mit einem astronomischen Teleskop mit etwa 2200 mm Brennweite:



Bevor Fragen kommen ...
Die verwendete Kamera weiss ich nicht mehr, könnte eine FM-2, F3HP oder Leica R4s gewesen sein - lässt sich nicht rekonstruieren ...

Die Verschlußzeit dürfte sich irgendwo zwischen einer 1/60 und 1/500 bewegt haben, ist aber auch nicht mehr bekannt ...

Die Aufnahme erfolgte damals auf einen 21DIN-Diafilm, der seine Farben vollkommen verändert hat, daher die Umwandlung in SW ...

Der Scan wurde vom Dia mit einem CoolScan V vorgenommen, außer der Herunterskalierung des Originals auf die gezeigte Größe erfolgte nur eine unscharfe Maskierung, sonst nichts ...

Man beachte die Schattenwürfe an der Licht-/Schattengrenze, solche Bilder machen mehr Spaß als reine Vollmondbilder ...

Der oben gezeigte Scan zeigt die komplette Fläche des KB-Dias ...

Viel Spaß mit dem Bild, Kommentare erwünscht ...
 
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Hammer-Foto.
Sehr interessant ist auch der kleine Punkt,
welcher sich in einem der unteren Krater befindet.
Wer oder was, das wohl ist?
 
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manchmal wünschte ich mir soviel brennweite auch - ein klasse bild.
bestechend auch der verlauf der helldunkelgrenze mit den kraterrändern!

Neee, die drei Mondautos steht weiter im Norden

Martin, du weisst genau, dass das nicht stimmt.
die NASA hat ja auch keine eigenen beweisbilder (mehr?) !

leise zweifelnd grinsend:
ralf
 
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Bist Du Dir mit den 2,2m sicher?

Das hier

waren mal gerade 600 an einer Crop-Kamera
 
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täusche ich mich oder hat Dein Bild einen Schärfeverlauf? Auf die Distanz?

Andere sagen Randunschärfe

Zur Abbildungsgröße: je 100mm Brennweite wird der Mond ca. 1mm größer abgebildet. Also 5mm bei 500er Tele, 10mm bei einem 1000er und eben 22mm bei 2200mm - durchaus auf einem KB-Film unterzubringen.
 
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Hallo zusammen,

ich habe nun mal zwei Mondaufnahmen - ebenfalls nicht bei Vollmond, da viel interessanter - herausgesucht.

Zunächst mal eine digital aufgenommene - D1X 1/13sec, ISO 200, 14.1.2005.



Und dann eine aus den 80-ern - aufgenommen mit der F3 auf Diafilm und den dann eingescannt:



Als Objektiv diente beide Male mein Celestron C8. Das hat 2000mm Brennweite und Lichtstärke 10.

Bei der Aufnahme am Anfang des Threads nehme ich an, daß sie mit um die 1000mm Brennweite entstand. Der Ausschnitt erinnert mich sehr an die Aufnahmen mit meinem 90mm-Spiegel, der 1000mm Brennweite hat.

Hier noch die Geräte in Aktion:



Der 20cm Spiegel mit 2000mm Brennweite auf der Äuatorial-Montierung; daran die F3 im Primärfokus; als Gegengewicht unten eine Leica IIIa, die durch ihr eigenes Objektiv fotografert, darauf das Spiegelteleskop mit 90mm Öffung und 1000mm Brennweite - es dient hier als "Leitfernrohr" - sehr wichtig bei Langzeitbelichtungen, um einen Leitstern immer an derselben Stelle zu halten.

Wenn man dann hingeht, und an das Teleskop ein Okular ansetzt, und dann ein Abstandsück (wie Balgengerät) und das Okular auf den Film oder CCD projezieren läßt, kann man dann noch Aufnahmen von Ausschnitten der Mondoberfläche machen:







Grüße,

Thomas
 
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Das grosse Mondbild,ist natürlich eine Klasse für sich.Allein,mit seiner Kamera einmal privat, sich an ein solches Objektiv ankuppeln zu dürfen,stellt schon ein Hochgefühl dar.
Gruss Ekke
 
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Das frustrierende and dieser Art der Fotografie ist, daß die Luftunruhe eigentlich immer die Bildqualität mindert. Eine Methode, verbesserte Bilder zu erhalten, sind einfach viele Bilder (Videostream) zu machen, die besten rauszupicken und mit spzl. Programmen zusammenzurechnen.

Mit 3000mm und einer Web-Cam (!) enstanden diese Bilder

Viel Arbeit, aber ein Einzelfoto hat da einfach keine Chance dagegen...
 
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Hallo Martin,

ja - sehe ich genauso - die Luftunruhe ist ab diesen Brennweiten DAS Hauptproblem. Auch ich habe Serien von Aufnahmen "gestackt" um dann das maximal Mögliche aus Saturn / Jupier herauszuholen. Bei Mondaufnahmen denke ich lohnt es sich, eine Nacht abzuwarten, die nicht optimal klar ist. Wenn es ein ganz wenig Dunst hat, steigt meist nicht so viel Warmluft in der nacht auf - und das Bild ist wesentlich ruhiger.

Grüße,

Thomas
 
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Erster Versuch Mondbilder zu stapeln:



Faszinierend ist die Rauscharmut, die erzielt werden kann.

9 Einzelbilder mit 400/f5.6, TC200, D300
 
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Moin Horst,

da scheinen wir ja fast gleichzeitig draussen gewesen zu sein... ich hätte hier einen Ausschnitt aus "Deiner" Aufnahme:



Das war eigentlich nur das Resultat von Einstellversuchen, um gestern Abend mal die ISS & Shuttle mit einer Kompaktknipse durchs Teleskop zu fotografieren. Beim Mond war das noch kein Problem, nur war die ISS dann schliesslich doch viel zu schnell bzw. meine gewählte Vergrößerung zu hoch. Ich hatte sie nur einmal ganz kurz über den Kameramonitor huschen sehen, ohne Chance, ihr sauber zu folgen oder gar zum Schuß zu kommen...
 
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Moin Martin,

es war ja auch richtig klar draußen und der Mond stand schön hoch!
Ist schon enorm, welche Vergrößerungen auf diese Weise erreicht werden können.
Bei solchen Beiträgen kommt immer wieder der Wunsch hoch, sich doch endlich auch ein Teleskop zu kaufen....
...und wird dann unweigerlich gebremst von der nächsten 3-wöchigen Regenperiode gefolgt von 6 Wochen bedecktem Himmel.

Zu den Umständen Deiner Aufnahme: Gibt es nicht inzwischen Nachführungen, die es erlauben Umlaufbahnen von Satelliten zu folgen?
 
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