Mal ganz konkret: Wäre da (mit besserem Stativ) mehr drin gewesen?

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jpn

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Hallo,

heute habe ich mal bei dürftigen Lichtverhältnissen die Probe auf's Exempel gemacht: D200 mit AF-S 300/2.8 und TC-20EII auf einem Manfrotto 055CLB Stativ. Dazu der Manfrotto Kugelkopf 302RC. Das Ergebnis ist (gemessen an meinen Erwartungen an das AF-S 300) ernüchternd (siehe Bilder unten). Zwar nicht wirklich Matsch, aber doch weit von der knackigen Schärfe entfernt, die dieser Optik allgemein nachgesagt wird. Woran liegt's???

1. Gibt das Objektiv mit dem 2x Konverter nicht mehr her?
2. Sind hier die Auflösungsgrenzen der D200 errreicht?
3. Oder ist doch das Stativ "schuld" - spricht, wäre das mit einem der guten Gitzos, Velbons, etc. schärfer, knackiger ? (Verwackelung kann ich eigentlich nicht erkennen....)

Bin für jede Meinung dankbar...THX!



Aufnahmedistanz ca. 150-200 Meter



100% CROP




EXIFs sind leider beim Speichern fürs Web verloren gegangen, hier die wichtigsten: Fokussteuerung manuell, ISO 100, Matrixmessung, 1/60 Sek. bei Blende 5.6, Mup und ML-3 Fernauslöser.
 
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Bei den Lichtverhältnissen, Entfernung, Offenblende und 2X Konverter geht nicht mehr. Am Stativ hat es hier wohl eher nicht gelegen

Gruß
Thomas
 
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Moin,

Ja, fast - das ist ja eher das 55er in Carbon.

Das Carbone One 441 ist noch eine Nummer kleiner und leicher.
Der Kopf ist auch kleiner als beim 55er in Carbon.

Ich habe mal in einem alten Katalog nachgesehen, das Carbonone 441 ist mit dem damaligen 055PRO in den Maßen so gut wie identisch, nur 830 g leichter.
Es war schon immer das 055 in Carbon.
 
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Echt, das ist ja komisch ??????

Ich hatte bei mit ja auch den Umbau auf Alu-Platte
gemacht - da hat nix gepasst.

Lochabstand bei 55er 55 mm - bei meinem Carbon waren
es nur 45 mm - war ein riesen Akt das zu ändern.

Ich hatte den Kopf dann eingeschickt und die Platte wurde angepasst.

Aber eventuell gab es in der Modellgeschichte ja auch Änderungen
 
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Ich hab grad elektronische Post vom Versender bekommen, das mein Neiger unterwegs ist. Somit könnte ich dann am 3.2. ein Gitzo 1410 mit Manfrotto 503 Neiger zum Vergleich mitbringen
 
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Um das beurteilen zu können, muss man die Kombi AF-S 2,8 300 plus TC 20E ja kennen. Hast Du sie mal längere Zeit in der Praxis genutzt?

Gruß
Heiko

Nein aber ich mach auch öfter Bilder mit 600mm Brennweite, und wenn dann das Motiv 150 Meter oder mehr entfernt ist und im Schatten liegt sieht man eben keine Strukturen mehr im Gefieder, und erst recht nicht offenblende mit 2X Konverter. Bei gutem Licht und etwas abgeblendet mag das schon wieder anders aussehen.

Gruß
Thomas
 
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Hi Thomas,

das paßt allerdings nicht so ganz auf Heikos Frage... Ich nehme an Du nutzt dabei Dein 100-300. Ich nutze selbst das 200-400 hin und wieder mit TC - verglichen mit einer Festbrennweite wie dem 300/2,8 liegen allerdings, selbst auf hohem Niveau, fast Welten zwischen den möglichen Abbildungsleistungen.
Sowas kann man nicht vergleichen. Der TC20 beispielsweise am 200-400 erzeugt "kontrastarmen Matsch", an Robert Goppelts 400/2,8 hingegen gute Fotos...
Eigene Erfahrung...
 
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Hi, Oliver
mir ist bewust, daß diverse Objektive unterschiedlich gut mit Konverter funktionieren, aber bei diesem Bild sehe ich die fehlenden Details eher an den Lichtverhältnissen und der Abbildungsgröße des Reihers.
Der Reicher steht unterm Gebüsch, das Licht hat trotz Blende 5.6 nur für 1/100 sec. gereicht. Viel zu wenig Licht für satte Kontraste.
Bei dem 100 % Crop ist der Reiher immer noch recht klein wie viele Details hättest du denn gerne. Wir sind doch schon auf Pixelebene. 1 Pixel auf dem Reiher ist doch schon mehrer mm groß.

Gruß
Thomas
 
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Ich benutze auch hauptsächlich das AF-S 300/2,8, auch mit Konvertern. Auf einem besseren Stativ und einem wirklich guten Kopf. Ich finde das Ergebnis von Jan trotzdem ganz in Ordnung. Jedoch:

Der TC17E verhält sich da anders. Das Bild ist da noch wesentlich knackiger bei Offenblende, und eine halbe Blende mehr Licht gibts obendrein. Beim TC17E verwende ich Offenblende ohne nachzudenken.

Mit dem TC20E halte ich auch bei diesem Objektiv Offenblende zwar für mehr als einen Notnagel, aber es geht einfach noch mehr durch Abblenden. Sprich f/8, damit sich's lohnt. Beim TC17E hingegen gewinnt man durch Abblenden meiner Erfahrung nach mit dem 300/2,8 nicht soviel mehr an Bildqualität, daß sich der Verlust an Licht diesbezüglich lohnen würde.

Alternativen also:
* TC17E und mit dem kleineren Bild leben
* TC17E und näher ran
* abblenden
* Bild nicht so stark vergrößern und zufrieden sein

Bei Windstille mit M-up und eingefahrenen Stativbeinen würde ich das Stativ jetzt in diesem Fall nicht vorrangig als Schuldigen sehen. Freilich summieren sich die Effekte: minimale Verwacklung wegen grenzwertigem Stativ, knappe Verschlusszeit, Offenblende mit 2x-Konverter... man darf da einfach nicht zuviel erwarten. In diesem Sinne finde ich das Ergebnis völlig in Ordnung.

Maik
 
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Bei dem 100 % Crop ist der Reiher immer noch recht klein wie viele Details hättest du denn gerne.

Hallo Thomas,

hab ich doch in Post #33 schon geschrieben - in Anbetracht der Umstände ist das schon OK so. Manchmal geben die Begleitumstände eben nicht mehr her. Maik hats ja auch noch mal formuliert.
Ich habe mich dabei lediglich auf Deinen Vergleich zum Konvertereinsatz bezogen - und wollte im Bezug darauf die Unterschiede zwischen TC an Zoom bzw. Festbrennweite anmerken. Insbesondere mit 2x TCs sind die unterschiedlichen Ergebnisse i.d.R. mehr als deutlich. Da kommen einfach die Rechnungsgrenzen der Zoomoptiken mit ins Spiel. Vor diesem Hintergrund hinkt Dein Vergleich mit dem von Heiko angemerkten 300/2.8 eben etwas - sofern Du die genannten 600mm mit dem Sigma 100-300 + 2x TC realisierst. Das 300/2.8 hat da eben mit TC-20 noch einiges mehr im Petto...
 
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Der Boden ist nicht das Problem, meine Gitzo-Schühchen sollten auch dem Berlebach "passen"

Hallo Stefan,

ich habe das heute mal probiert meinen Nill über die Staivbeine auszurichten,für mich ist das eine Katastrophe fummeln ohne Ende.
Und wenns dan stimmt, ist man kurze Zeit später wieder am ausrichten und was hatte ich drauf, nur ein 17/55 wie ist es dann mit einem 500 oder 800.

Ist der UNI 16 eventuell doch die bessere Lösung, die Frage ist nur, ist der mit der Kugel dann noch vibrierungsfrei.

Grüße
Frank
 
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Hm, ich hab grad mit dem frisch eingetrudelten Neiger -klasse Teil übrigens- ein wenig geübt und fand das völlig unproblematisch.
 
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Mit einer Libelle am Stativ ist das doch ganz einfach. Zuerst schiebt man ein Bein langsam wieder rein, bis die Blase in der Libelle genau gegenüber des dritten Beins ist, und dann kürzt man das noch so weit, bis die Blase genau mittig ist. Fertig ist die Laube.

Maik
 
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Ich finde das mit dem Nivellieren mittels Stativbeinen auch nicht so wild. Habe ich zu Zeiten meines umgebauten 055pro auch ständig so gemacht. Noch bequemer und schneller ist es natürlich mit Nivelliereinrichtung. Die Berlebachs gibt es ja praktischerweise direkt mit eingebauter Nivellierkugel, so muss man nicht noch extra eine entsprechende Vorrichtung dazukaufen.

Gruß
Heiko
 
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Die Berlebachs gibt es ja praktischerweise direkt mit eingebauter Nivellierkugel, so muss man nicht noch extra eine entsprechende Vorrichtung dazukaufen.

Gruß
Heiko

Hallo Heiko,
aber nicht bei dem Tarnstativ, da muß man das dazu kaufen,oder was meinen die mit Nivelliereinsatz.

Grüße
Frank
 
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@Frank: Nee bei dem Tarnstativ muss man das dazukaufen. Hier handelt es sich auch um einen Kalotteneinsatz (größere Videoneiger haben teilweise keine flache Unterseite, sondern eine Halbkugel --> Kalotte), während es bei den Modellen UNI 6,16, 26 und Report 1032 2032 3032 4032 usw. eine Kugel ist.

Gruß
Heiko
 
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