(M)eine Faszination - die Milchstraße im Fokus

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#16 Salar de Uyuni, Bolivien.
So, oder zumindest so ähnlich, stelle ich mir den nächtlichen Blick auf einem fremden Planeten vor. Eine völlig surreale Landschaft, kalt, windig, scheinbar leblos, und ganz allein...?


Einzelaufnahme @ 18mm, f16, 1/4sec, ISO 100 (Vordergrund)/25 Bilder @ 18mm, f4.5, 15sec, ISO 4000 (Hintergrund)



#17 Atacama, Chile.
Ich gehe später noch einmal genauer ein, aber hier passt es so gut: eines der Hauptprobleme ansprechender Nachtaufnahmen liegt nicht etwa in einem detailreichen Himmel, sondern der Durchzeichnung des Vordergrundes. Hier zum Beispiel stand die Milchstraße als einzige Lichtquelle direkt vor mir, wirft also ein höchst schwaches Gegenlicht, das das Hauptmotiv zu allem Übel im Schatten liegen lässt.
Die beste Methode, den Vordergrund entsprechend abzulichten, besteht in separat durchgeführten Belichtungen: den Vordergrund in ganz schwachem Dämmerlicht und den Nachthimmel getrennt. Um auch nur annähernd so viel Licht nachts zu sammeln, hätte ich wohl über einige Stunden fotografieren müssen (und wäre dabei erfroren).
Ich verwende meist ein Tablet (mit Stellarium) und einen Kompass, um die Position der Milchstraße vorhersagen zu können und richte mich dabei u. a. nach dem Standort des Zeltes (um nicht zu weit laufen zu müssen) bzw. der Mondphase.


Einzelaufnahme @ 18mm, f13, 30sec, ISO 200 (Vordergrund)/27 Bilder @ 18mm, f4.5, 15sec, ISO 4000



#18 Lake Tekapo, Neuseeland.
Bei Panoramen ist das zwar auch möglich, aber nicht unbedingt nötig, da das Bildrauschen durch die enorme Auflösung und anschließende Skalierung in das hier gezeigte, winzige Ausgabeformat "kleingerechnet" wird.
Die Aufnahme entstand übrigens an wohl besten Beobachtungsort des Nachthimmels in Neuseeland überhaupt, die Universität von Christchurch betreibt auf den Hügeln im Hintergrund eine Sternwarte. Die Gegend liegt im Regenschatten der Südalpen und ist sehr trocken.
Claudia hatte den Ort schon 2013 während der Reisevorbereitungen für mich ausfindig gemacht.


21 Bilder @ 18mm, f3.5, 25sec, ISO 5000



#19 Pangboche, Nepal (4000m).
Doch für Nachtaufnahmen eignen sich nicht nur Ultraweitwinkel-Objektive, auch Standardbrennweiten wie das ordinäre 50mm-Objektiv machen eine gute Figur.
Die Venus war übrigens so hell, dass ich sie zunächst für den Mond hielt, Wahnsinn!


25 Aufnahmen @ 50mm, f2.8, 5sec, ISO 4000



#20 Westaustralisches Outback.
Oder gar 85mm-Objektive. Die Qualität dieser Aufnahmen reicht bei weitem nicht an richtige Astro-Aufnahmen heran, dafür ist die Belichtungszeit zu kurz und durch den IR-Sperrfilter der D800 recht farblos. Sie zeigt aber, welche Möglichkeiten in einer einfachen DSLR-Ausrüstung und etwas Stacking stecken.
Das Foto zeigt die Region um Antares, eine der farbenprächtigsten am Nachthimmel. Aufnahmezeit ca. 2min., Bearbeitungszeit ca. 30min.


25 Bilder @ 85mm, f3.5, 3sec, ISO 5000



#21 Milford Sound, Neuseeland.
Leider waren die Bedingungen nur einmal so richtig stimmig für eine gespiegelte Aufnahme des Nachthimmels. Größere Gewässer sind fast immer etwas unruhig durch leichten Wind, selbst kleine Wellen schaukeln sich auf und wirken meist störend.
Diesen Teich suchte ich recht spät in der Nacht auf (ca. 1km entfernt), dann steigt die Wahrscheinlichkeit absoluter Windstille, außerdem stand das Milchstraßenband günstig.


Hochformat-Panorama aus
10 Bildern @ 18mm, f3.5, 60sec, ISO 5000 (Vordergrund)/23 Bildern @ 18mm, f4, 18sec, ISO 5000 (Hintergrund)
 
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Wahnsinn... Das sind ja ganz klasse Bilder, die du da zeigst. Und dann noxh an Orten gemacht, die so richtig nach meinem Geschmack wären...

Danke, Martin
 
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Das sind so Fotos, von denen ich mir wünschte, sie selbst gemacht zu haben. Insbesondere das letzte hier ist traumhaft schön!

Grüße
 
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Wie versprochen, ein paar Worte zur Entstehung mancher Bilder.




Startrails



...
bei dem einen Bild steht als Angabe:
78 Bilder @ 23mm, f5, 30sec, ISO 2500
Ich gehe davon aus, dass Du die in PS zusammenfügst
...


Konkret geht es um dieses Bild:




Für dieses Foto peilte ich exakt gen Westen und wählte eine längere Brennweite, um halbwegs parallele Strichspuren aufzuzeichnen. Ich begann bereits bei Sonnenuntergang (etwa Blaue Stunde), um Farben im Himmel und Zeichnung im Vordergrund zu erhalten. Als Richtwert bevozuge ich im Weitwinkelbereich mind. 2h, im leichten Telebereich etwa 1h Aufnahmezeit (mehr wäre hier auch gar nicht abzubilden gewesen, die Strichspuren laufen ja schon aus dem Bild).
Prinzipiell gibt es zwei Vorgehensweisen, ein solches Ergebnis am PC zu erstellen:

1. Stacking in Photoshop. Dazu alle Bilder im Stapel laden (Datei/Skripte) und die Deckkraft der Ebenen manuell und konsekutiv verringern, um den Sternschnuppeneffekt zu erhalten. Das dauert.
2. Software wie StarStax oder Startrails verwenden, die macht das automatisch. Das Tiff dann in PS weiterbearbeiten.

Manchmal kombiniere ich #2 mit #1, um mit Hilfe einer mit Offenblende aufgenommene Aufnahme den Kometeneffekt zu verstärken:




Milchstraßenaufnahmen

Generell gibt es folgende Möglichkeiten, ansprechende Nachtaufnahmen zu erhalten:
1. Einzelaufnahmen. Hier verwende ich i.d.R. lichtstarke Objektive und "aggressive" Parameter (hohe ISO, Offenblende, Belichtungszeit = ca. 400/Brennweite).
Vorteil: geringster Aufnahme- und Bearbeitungsaufwand
Nachteil: je nach Ausgabemedium und Aufnahmebedingungen unzureichende Qualität mit Randunschärfen, Coma, chromatischen Aberrationen, Vignettierung, leichten Startrails, Unschärfen, Rauschen, Detailverlust, etc...

2. Stacking von Einzelaufnahmen. Hierfür eignen sich prinzipiell fast alle halbwegs tauglichen Objektive und Kameras. Durch Wahl "konservativer" Belichtungsparameter (mittlere ISO, 1-2EV abgeblendet, Belichtungszeit = ca. 300/Brennweite) entstehen zwar schärfere Aufnahmen, die allerdings sehr dunkel bzw. hochgradig verrauscht sind. Der Trick besteht im Stacking der Einzelaufnahmen, was das Rauschen mittelt und den Signal-Rausch-Abstand erhöht. Dadurch bleibt die Zahl der sichtbaren Sterne zwar gleich, aber das Rauschen sinkt erheblich. Im Idealfall auf ~ ISO 100. Ab einer Bildzahl von ca. 25 - je nach verwendeten Parametern - konnte ich nur noch eine marginale Verbesserung feststellen.
Vorteil: bessere Bildqualität, v. A. in den Schatten
Nachteil: hoher Aufnahme- und Bearbeitungsaufwand (s. u.)

3. Verwendung einer Nachführung und anschließende Montage (s. u.)
Vorteil: beste Bildqualität, geringerer Bearbeitungsaufwand
Nachteil: Geld, Gewicht, Ausrichtung will geübt sein


Professionalisierte Astrosoftware wie Fitswork oder DSS (Freeware) übernehmen die automatische Überlagerung der Bilder anhand händisch gesetzter Markierungen. Das Stacking bzw. die Montage dieser Einzelaufnahmen erfordert insgesamt etwas technisches Verständnis, Übung und vor allem viel Zeit:

(1) zunächst wird der Vordergrund gestackt, dabei verwischen die Sterne und bilden Startrails
(2) Stacking bei längeren Brennweiten klappt normalerweise supereinfach, kurze Brennweiten hingegen führen aufgrund deren Verzeichnung und des enormen Bildfeldes zu unvermeidbaren Artefakten. Daher bediene ich mich eines Tricks: mit Hilfe von Stellarium suche ich den Himmelsäquator zur damaligen Ortszeit und zeichne diesen in das erste Bild der Bildsequenz. In der Pano-Freeware Hugin werden anschließend alle Bilder anhand des Äquators per Stapelverarbeitung circulär projeziert und
(3) anschließend in Fitswork gestackt (man beachte den verwischten Vordergrund!)
(4) in Photoshop wird dieses Bild entstaucht (Warp-Tool)
(5) unbearbeitete und
(6) bearbeitete Einzelaufnahme offenbaren zunächst kaum einen Qualitätsunterschied zur
(7) fertig montierten Version
(8) im 100%-Crop hingegen wird der Unterschied in den extrem dunklen Vordergrundbereichen deutlich





Ein ähnliches Vorgehen wählte ich für die letzte Aufnahme:
(1) Stacking der statischen Berge
(2) Stacking der Milchstraßenspiegelung im Wasser (man beachte die völlig andere Ausrichtung des Himmels!)
(3) Stacking der bereits projezierten Himmelsaufnahmen (man beachte den verwischten Vordergrund!)
(4) Montage und Bearbeitung in PS
(5) 100%-Crop des fertigen Bildes, deutlichst wieder der Unterschied im Vgl. zur
(6) Einzelaufnahme





Wie leicht zu erkennen, ist die Zahl der Sterne in etwa gleich. Die Kongruenz ist nicht hundertprozentig perfekt, das liegt an Projektions- und Stackingfolgen.

In Photoshop erfolgt die Nachbearbeitung:
- selektiv nachschärfen in mehreren Schritten, Radien und Stärken
- viel Dodge&Burn mit Luminanzmasken (immer)
- etwas Tonwertkorrektur, minimale Sättigungsanpassung

Quintessenz: mit Hilfe dieser Methode lassen sich auch mit einfachster Ausrüstung qualitativ hochwertige Aufnahmen erzielen - besser als dies mit der besten Kleinbildkamera und den besten Zeiss in Einzelaufnahmen möglich wäre.

Insgesamt bot mir diese Technik die Möglichkeit, den Einsatz schwerer Objektive bzw. einer Nachführung zu umgehen und mit vorhandenem Equipment auszukommen. Die Aufnahmezeit beträgt je nach Motiv nur etwa 20-60min., die Nachbearbeitung jedoch mind. 3h, häufig 5-6h. Mit einer kleinen Reisenachführung sind die Ergebnisse noch etwas hochwertiger und vor allem einfacher zu erzeugen - das ist mein nächster Schritt.


...
Die Vordergrundbilder brauchst Du für einen HDR, um den VG nicht einfach in einer Überbelichtung absaufen zu lassen.
...

Hier "muss" ich widersprechen.
Ein richtiges HDR ist eigentlich nur dann nötig, wenn der Kontrastumfang der Vordergrundszene tatsächlich sehr hoch ist, wie in diesem Fall:



Hier verwendete ich 3 Aufnahmen für den Vordergrund, 25 für den Hintergrund.

In vielen Fällen würde eine Belichtungsreihe helfen, die Kontraste zu bannen, aber oft ist das aus Gründen der Praktikabilität schlicht nicht möglich - dann nutze ich eine viel zu niedrige ISO und pushe anschließend im Raw Converter unter Lichterrettung - dank der speziellen Sensoreigenschaften der D800 kein Problem (Isoless Sensor):






Milchstraßenpanoramen



...
Nur mal als "Vergleich", was rauskommt ohne Stacking:
...
D800 - 16mm fish - 20 Sek. - f/2,8 - ISO800
6 Bilder hochkant, plus 1x Zenit, plus 2x Nadir

Die Panoramen wurden i.d.R. nicht gestackt! Allein durch die hohe Auflösung wird das Rauschen "kleingerechnet" und fällt nicht mehr ins Gewicht. Ich verwende allerdings auch 18mm und benötige daher mehr Aufnahmen. In deinem Fall 9, in meinem normalerweise 15-20.

Wenn es mir sinnvoll erschien, habe ich Hochformatpanoramen gestackt - also 2 Bildsequenzen aufgenommen, in Hugin projeziert, in Fitswork gestackt, in PTGui gestitcht und in Photoshop nachbearbeitet - Gesamtaufwand ca. 10-15h:





...
Tipp:
Seit PTGUI v10 aber nicht mehr, das Programm nutzt jetzt die Power einer (geeigneten) Grafikkarte und ist je nach HW ca. 5 bis 15 mal so flott als vorher...


Konkret geht es um dieses Bild:



Ich muss betonen, dass das Berechnen etwa 2h dauerte - ich habe 13h damit verbracht, die Einzelaufnahmen manuell zu verbinden!
PTGui findet in diesem konturlosen Sternenwirrwarr keine Kontrollpunkte, daher die Handarbeit. Die fertige Ausgabe hätte ca. 400MP gehabt, allerdings bleib davon aufgrund des Bildrauschens effektiv nur ein Bruchteil, ich habe aus diesem Grund gleich mit 10.000x10.000px ausgegeben.


Milchstraßenpanoramen sind prinzipiell mit jeder Standard-DSLR-Ausrüstung zu erstellen, ich verwende auch "nur" das 18-35mm AF-S.

Ein paar Tipps:
- Offenblende, ISO entsprechend dem Motiv (ca. 3200-6400), Belichtungszeit ca. 450/Brennweite
- die Objektivfehler und das hohe Rauschen fallen in der Endausgabegröße kaum noch auf
- ruhig am Tage die nötige Überlappung austesten und großzügig überlappen (mind. 30%)! Durch die Offenblende vignettieren die Ecken stark, was den homogenen Nachthimmel versauen kann.
- ein Nodalpunktadapter ist normalerweise nicht nötig
- zügig aufnehmen

Und das Wichtigste:
(1) häufig wird das gestitchte Bild equirectangulär projeziert, was zu fliehenden Ecken im Himmel führt
(2) ich bevorzuge daher die circuläre Projektion für den Himmel und
(3) separate equirectanguläre Projektion für den Vordergrund

Dies hat den Vorteil, dass
- beide Bildanteile korrekt projeziert werden können
- beide Bildanteile separat bearbeitet (entrauscht, geschärft) werden können
- durch die separate Projektion die Weiterbewegung des Nachthimmels während der Aufnahme zu weniger Stitching-Artefakten führt




 
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Wahnsinn. Auch der Aufwand ist Wahnsinn, ebenso wie die Ergebnisse. Ich bin schwer beeindruckt. Vielen Dank für die ausführlichen Beschreibungen, obwohl ich manche Begriffe vorher noch nie gehört habe. Nochmals danke dafür! Dickes Lob. :up::up::up:

liebe Grüße
Florian
 
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Vielen Dank für die großartigen Bilder, die einen an tollen Erlebnisse teilnehmen lassen.:up::up:
Auch einen besonderen Dank für die ausführlichen Erklärungen wie die Bilder entstanden sind. Viele Begriffe kenne ich noch nicht - aber lernen bringt "Licht" ins Dunkle.:winner:

Mach doch mal eine Fotoexkursion mit Teilnehmern. Ich wäre da doch gleich dabei

Gruß
Steeve
 
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Hallo Daniel,
vielen Dank auch noch für die sehr umfangreichen Erläuterungen!
Ich muss ehrlicherweise auch gestehen, dass ich nicht alle Begriffe verstanden habe, aber falls ich mich einmal damit beschäftigen sollte, dann werde ich hier nachlesen und die fehlenden Begriffe in Erfahrung bringen.
Das ist schon der absolute Wahnsinn, was Du da für ein einziges Bild an Aufwand betreibst!
Ich benötige normalerweise für meinen Workflow zwischen 30 und 60 Minuten pro Bild, aber das, was Du da betreibst, das ist schier unglaublich, meine absolute Hochachtung!
Gruß Axel
 
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Die Bilder mit den entsprechenden Kommentaren sind ja schon der Hammer schlechthin.

Wieviel "Arbeit" Du hier aber noch erbringst, um uns diverse Making-Ofs zu zeigen . . . :applause::applause::applause::applause:

Leider kann ich pro Post nur ein Thx und einen Daumen vergeben.

Der Thread ist ein Highlight unter den Highlights!

Gruß
Bernd
 
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Ist das was gutes oder was Schlechtes?

Falls Letzteres: man muss sich ja informieren.

Weder noch. Ich hatte bislang nur den Eindruck, dass sich die meisten hier entweder im Hardware-Bereich oder im Foto-Bereich engagieren - nicht in beidem.

Ich bin von deinen Aufnahmen sehr beeindruckt und sehr gespannt darauf, was du über die Entstehung zu berichten hast.
 
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Nachtrag: Ich habe mich ein bisschen in deine Workflow-Beschreibung eingelesen und gebe unumwunden zu, dass mir zum Nachvollziehen noch einige Voraussetzungen fehlen. Zwischen den Zeilen ist außerdem sehr gut zu entnehmen, wieviel Zeit du investiert hast, bis du den richtigen Aufbau für dich gefunden hast.

Eine Frage: Benutzt du einen speziellen Panoramakopf?
Und eine Anschlussfrage: Wenn du in der Dämmerung den Vordergrund bereits aufgenommen hattest, hast du dann die Kamera auf dem Stativ die halbe Nacht über vor dem Zelt stehen lassen, bis du dann auch den Sternenhimmel abgelichtet hast?

Hut ab! Es ist wirklich enorm, wieviel Zeit und Mühe du in diese Aufnahmen gesteckt hast!
 
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Uuuuãoooo! Echt faszinierend deine Himmelfotos, recht herzlichen Glückwunsch dazu!

Kein Wunder benötigt da Claudia jede Menge Geduld. Aber die lohnt sich - also Danke an Euch beide
 
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Ich hab ja oben schon mal was geschrieben, jettz muss ich aber noch mal.

Hi Daniel,
du lieferst hier einen Beitrag der nach meiner Wahrnehmung wirklich nicht nur einfach super ist, sondern absolut zu den besten Beiträgen gehört, die ich jemals hier gesehen habe. Und ich bin ja schon eine Weile hier.

Die Bilder sind absolute Klasse
Die Stories zu den Bildern sind interessant.
Du gibts alle Entstehungsdaten preis.
Und schliesslich noch das Making off am Ende.

Ich finde das Brilliant und würde raten (wenn das nicht ohnehin schon der Plan ist) mit einem Verlag über ein Buch zu sprechen.

Es gibt zwar schon einige Bücher über Nachtfotografie, aber die Kombination aus Top-Aufnahmen, Top-Locations und Making-off hab ich noch nirgends gesehen. Natürlich müsste man jeweils noch etwas mehr Text verfassen, aber das wäre ja kein Problem.

Ich würde es kaufen.

Gruß
 
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Die Idee ist gut :up:

Zusätzlich würde ich noch überlegen einen Kalender zu gestalten, das ist schnell gemacht, läßt sich gut Online vermarkten und ich bin mir sicher, der fände reissenden Absatz
 
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hi,
nein, ich nutze einen normalen kugelkopf (sirui k10x). ich achte bei der motivwahl darauf, keinen prägnanten vordergrund, der parallaktische probleme verursachen könnte, im vordergrund zu haben. die überlappung wähle ich sehr großzügig und nach gefühl.
im idealfall lasse ich das stativ einfach vorm zelt stehen und montiere nur die kamera ab (die lasse ich nur äußerst ungern draußen, aus angst vor tieren, raureif, wind oder zweibeinigen gästen). wenn ich weitere wege zurückzulegen habe, markiere ich die stelle mit stöckchen oder pfeilen im sand - der rest ist ausrichtungssache.


Hut ab! Es ist wirklich enorm, wieviel Zeit und Mühe du in diese Aufnahmen gesteckt hast!

es ist wahrscheinlich überflüssig zu erwähnen, dass für das gelingen dieser aufnahmen eine gehörige portion zwanghaftigkeit und pedanterie nicht abträglich ist...
ich war ja sonst schon etwas perfektionistisch - in vorbereitung auf meinen trip hab ich eben viel gelesen, geübt und schließlich gehofft, dass meine rechnung ohne nachführung aufgehen würde.




vielen dank frank!
ja, darüber nachgedacht hab ich auch schon - allerdings fehlt mir momentan schlicht die zeit... und mein portfolio ist für sowas auch zu klein, mit 30 bildern brauch ich da nicht anzufangen.
aber das wäre ein projekt für die zukunft.

meint ihr, ich könnte damit noch warten oder spricht irgendetwas dagegen?



Zusätzlich würde ich noch überlegen einen Kalender zu gestalten, das ist schnell gemacht, läßt sich gut Online vermarkten und ich bin mir sicher, der fände reissenden Absatz

dankeschön, stefan!
wo macht man denn sowas? das dauert doch sicher... wenn dann müsste sowas ja innerhalb der nächsten 1-2 wochen geschehen, oder?

 
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