LowTech: Durchlichteinheit?

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pullerknabe

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Da ich gerade in die analoge Fotografie eingestiegen bin, stelle ich mir die Frage wie ich meine Negative digitalisiert bekomme.
Extreme Bildqualität ist dabei erstmal zweitrangig, ich will die digitalen "Abzüge" nur für Flickr und zur Katalogisierung meiner Negative nutzen.

Negativscanner fallen wegen des Bildformats (KB und ca. 6 mal 7 Mittelformat) oder des Scannerpreises raus. Einfache Flachbrettscanner haben manchmal eine Durchlichteinheit, die sind aber meistens auch für KB.

Wie funktionieren diese Durchlichteinheiten? Kann man sowas nicht selbstbauen? Einen Flachbrettscanner habe ich sogar noch, den könnte ich dann ja vielleicht nutzen.

Alternativ habe ich mal von solchen Objektivaufsätzen gehört. Kann mir jemand erklären wie die funktionieren oder allgemein aussehen?

Wär super wenn ihr Ideen, Tipps oder Anregungen für mich hättet! :up:
 
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Die Durchlichteinheiten sind auch nur kleine Leuchtstoffröhren (wie sie auch "unten" im Flachbettscanner sitzen), aber halt feststehend + dem erforderlichen Spannungswandler (Hochspannungsteil). Dazu kommt ein Reflektor zur Verteilung des Lichts auf die durchleuchtete Fläche.
Wenn Du das aber an einem Flachbettscanner einsetzen willst, musst Du bei Durchlicht die untere Röhre abschalten. Und Flachbettscanner haben i.d.R. eine viel zu geringe Auflösung, um da Kleinbild vernünftig einzuscannen.

Die Objektivaufsätze sind Halter für Film/Negative, die das Ausgangsbild an der richtigen Stelle vors (Makro-)Objektiv führen. Und auf der dem Objektiv gegenüberliegenden Seite ist eine Mattscheibe, um den Filmstreifen möglichst gleichmäßig zu beleuchten, evtl. kann man auch von hinten draufblitzen (sowas gab es ja schon früher zum Dias duplizieren).
 
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Hm..okay. Aber sind diese Durchlichtaufsätze oder Durchlichteinheiten (diese Dinger die mit einigen Flachbrettscannern mitgeliefert werden) nicht auch nur Rahmen, in die man das Negativ einfädelt?

Meine Idee (quick and dirty) wäre jetzt, in eine schwarze, dünne, matte Pappe das Negativmaß auszuschneiden. Dann könnte man den negativstreifen auf die Pappe legen und den Deckel des FBS schließen.

Das die Bildqualität bei weitem nicht an die echten Dia oder Negativscanner ranreicht versteh ich. Aber ich will ja auch nur Bilder für Flickr oder meinen Katalog machen. Die Abzüge für Rahmungen lass ich ausbelichten.

Alternativ denk ich drüber nach aus schwarzer Pappe mal einen solchen Objektivaufsatz zu basteln, aber irgendwie könnte das ohne Makrolinse schwer werden
 
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…man kann alles basteln.

Aber, einiges soll man dann doch beachten:

1. sehr geringe Tiefenschärfe der Scanneroptik, d. h. Deine Negative müssen sich innerhalb der Tiefenschärfe befinden.

2. der möglicher Dichteumfang Deines Scanners. Er sollte sich min. zw. dmax 2,5 – 2,8 bewegen. Alles darunter wird Dich qualitativ nicht überzeugen können.

Gruß

Peter
 
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Der Rahmen kommt natürlich noch dazu. Aber Du brauchst eben das Licht von hinten (drum heißt es ja "Durchlicht").
Bei Mittelformat könnte es gehen, die sind ja noch ein Stückchen größer...
 
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Den Canon 8800 bekommt man fürn Appel undn Ei, da braucht man nix basteln und bekommt bei MF duchaus ansehnliches raus

 
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Scannen ist ein weiteres Hobby für sich, da kommen noch einige Dinge - unabhängig von der Hardware -
hinzu, die beachtenswert sind. Ein wenig Inspiration findet sich in meiner Signatur. v v v
 
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