Frage Lichtstarkes Objektiv

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blacktnt

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Hallo Community,
ich bin auf der Suche nach einem lichtstärkeren Objektiv mit einer Brennweite von etwa 15-100mm.

Ich besitze ein "Allrounder" Sigma 18-200 mm F3,5-6,3 II DC OS HSM
und ein Tele Sigma 150-500 mm F5,0-6,3 DG OS HSM

Nun würde ich mir gerne noch eins leisten, was ein bisschen weitwinkelig ist aber auch keine Festbrennweite hat. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich die Brennweite so zwischen 100-200mm kaum benutze. Daher die Frage an euch Profis, welches (und vor allem ob) Objektiv da in Frage kommen würde?


Grüße
Timo
 
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Hallo Timo,

für welches Aufnahmeformat (DX/FX) benötigst Du das Objektiv?

Gibt es eine Einschränkung hinsichtlich der Kosten und/oder des Gewichts?

MfG Jürgen
 
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Hallo Timo,

für welches Aufnahmeformat (DX/FX) benötigst Du das Objektiv?

Gibt es eine Einschränkung hinsichtlich der Kosten und/oder des Gewichts?

MfG Jürgen

Preislich habe ich mir da noch keine Gedanken gemacht, das muss ich entscheiden, wenn ich den Preis sehe

Benutzen würde ich das für Natur, Landschaft aber auch Architektur.
 
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Benutzen würde ich das für Natur, Landschaft aber auch Architektur.
Mit Aufnahmeformat meinte ich, ob Deine Kamera nur einen kleinen DX-Sensor besitzt, ich gehe mal davon aus, da Du auch das 18-200 verwendest.

Die Kombination Zoom und lichtstark bedeutet in der Regel auch schwer und nicht billig, hinzu kommt, dass große Zoombereiche in dieser Objektiv Kategorie unüblich sind (15-100 ist absolut unrealistisch).

Am ehesten würde Deine Vorgabe noch vom Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM erfüllt, ich würde Dir aber anraten, erst einmal nur eine Nikon Festbrennweite mit 20, 28, 35 oder 50 mm Brennweite (jeweils mit f/1.8) zu kaufen.

MfG Jürgen
 
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Hallo Timo,

ich bin auf der Suche nach einem lichtstärkeren Objektiv mit einer Brennweite von etwa 15-100mm.
(Hervorhebung durch mich).
Das ist ein sehr großer Brennweitenbereich, der "eigentlich" völlig unterschiedliche Aufgabenstellung adressiert. Selbst der Unterschied zwischen 18 und 24 mm ist schon gewaltig. So ein Objektiv würde unter dem Begriff "Superzoom" laufen und ein solches gibt es nicht in Lichtstark.

Ich würde empfehlen, dass Du entweder etwas vom oberen und/oder unteren Brennweitenbereich aufgibst oder eben mindestens zwei Objektive in Betracht ziehst.

Zu bemerken ist noch: Bei Zooms versteht man unter "Lichtstark" normalerweise Blende 2,8. Im Vergleich zu der Blende 3,5 Deines Sigma am kurzen Ende, ist das nicht so wirklich der große Hub. Bei Festbrennweiten wäre "Lichtstark" dann Blende 1,4 oder 1,8 und das ist dann schon noch mal eine andere Hausnummer. Insbesondere auch dann wenn Du Dir mal Preis, Gewicht und Baugröße eines 50/1,8 ansiehst, das IMO in keiner Fototasche fehlen sollte.

Ciao
HaPe
 
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Das 16-85 kommt dem am nächsten, wenn es denn eine DX-Kamera ist. der Unterschied von 15mm zu 16mm ist nicht groß und die fehlenden 15mm am langen ende sind auch zu verschmerzen. Alternativ gibt es noch ein 16-300mm Objektiv von Tamron. Zu dessen Qualität mußt Du mal googeln. Könnte aber eher mäßig sein. Wäre zumindest zu vermuten, angesichts des gigantischen Brennweitenbereichs.
 
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Er sprach/schrieb aber lichtstark... :kopfkratz:

Insofern ist der Tipp mit dem Sigma (18-35/1.8) wohl zielführender - abgesehen vom geringeren Brennweitenbereich... beim genannten möglichen Einsatzbereich aber vielleicht ein Versuch wert?!?

ciao, Christian
 
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Hallo Timo,

für welches Aufnahmeformat (DX/FX) benötigst Du das Objektiv?

Gibt es eine Einschränkung hinsichtlich der Kosten und/oder des Gewichts?

MfG Jürgen

Ich nutze eine D7000. Dann sind vielleicht auch etwaige andere Fragen beantwortet.






Daran hadere ich immer mit mir selbst. Am Anfang meiner "Fotokarriere" habe ich mir immer möglichst flexible Objektive, was die Brennweite angeht, gekauft. Jetzt schwebt immer der hintergedanke mit "aah und was ist wenn ich doch mal mehr Brennweite brauche??" Diesbezüglich brauche ich noch mehr Rat von euch Auf der andern Seite ist ein 17-35 mit f1,8 schon richtig klasse.

Was ist zb mit dem Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM? Macht sich der Lichtstärkenunterschied von 1,8 zu 2,8 signifikant bemerkbar? Oder ist es doch ratsam bis 50mm zu gehen und die geringere Lichtstärke in Kauf nehmen? Oder ist das rausgeschmissenes Geld, ein Objektiv mit 2,8 zu kaufen, wo ich doch schon ein 18-200mm mit 3,5-6.4 habe?
 
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Aus deinen Fragen und Antworten lese ich den Wunsch heraus mehr mit offener Blende und dem damit entstehenden geringen Tiefenschärfebereich zu arbeiten. Also Bilder die aus der Spannung von Schärfe und Unschärfe bestehen.
Da du auch gerne unter 100mm arbeitest empfehle ich dir - vielleicht auch ersteinmal als Zwischenschritt - eine Festbrennweite.

Nur die hat eigentlich die richtige "hohe" Lichtstärke für diese Anwendungen. Und dann auch eine Brennweite mehr im Normalbereich.
Also lange Reden kurzer Sinn: für das DX Format empfehle ich dir ein Nikon AF-S 35mm/1.8 DX.
Das bekommst du gebraucht für unter 150 € und wird dir helfen einen guten Blick zu entwickeln und ein schönes Spiel mit Schärfe/Unschärfe zu gestalten.

LG Hans
 
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Am Anfang meiner "Fotokarriere" habe ich mir immer möglichst flexible Objektive, was die Brennweite angeht, gekauft. Jetzt schwebt immer der hintergedanke mit "aah und was ist wenn ich doch mal mehr Brennweite brauche??"
Wenn es sich nicht gerade um bezahlte Auftragsarbeiten handelt, sollte man es als Hobbyfotograf auch einmal als Herausforderung auffassen, wenn sich die vermeintlich ideale Brennweite nicht in der Fototasche befindet.

MfG Jürgen
 
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Als Nutzer einer D7000 kannst du zu einem Nikkor Af 50 1.8D greifen, oft für deutlich unter 100,-€ gebraucht zu bekommen. Ein tolles kleines Objektiv um F1.8 kennen zu lernen.
 
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Jetzt schwebt immer der hintergedanke mit "aah und was ist wenn ich doch mal mehr Brennweite brauche??"
Dann kaufst Du ein Objektiv mit der entsprechenden Brennweite. Deswegen hat die Kamera ja einen Bajonettverschluß da vorne dran: damit man immer das passende Objektiv benutzen kann. Allein von Nikon gibt es da über 150 verschiedene von 6 -1700 mm.
Macht sich der Lichtstärkenunterschied von 1,8 zu 2,8 signifikant bemerkbar?
Eine Blendenstufe entspricht eine Verdoppelung/Halbierung der Lichtmenge.
Oder ist es doch ratsam bis 50mm zu gehen und die geringere Lichtstärke in Kauf nehmen? Oder ist das rausgeschmissenes Geld, ein Objektiv mit 2,8 zu kaufen, wo ich doch schon ein 18-200mm mit 3,5-6.4 habe?
Von 2,8 auf 6,4 ist ein gewaltiger Unterschied.
Welche Offenblende Dein Objektiv bei 50mm hat, findest Du heraus, indem Du bei 18mm Blende 3,5 einstellst und dann auf 50mm zoomst. Nun bekommst Du die entsprechende Blende angezeigt. Da kannst Du dann vergleichen ob Dir ein 2,8er-Zoom was bringt.
 
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Was ist zb mit dem Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM?
Ist ein hervorragendes Universal-Immerdrauf-Zoom. Scharf, schneller AF und auch von Gewicht und Preis durchaus attraktiv. Ich habe es seit zwei Jahren als mein Standardobjektiv, erst auf der D90, dann auf der D7100.
Aufgrund fehlendem FTM (= full-time manual focus, d. h. zum Umschalten zwischen AF und MF muss man einen Schalter am Tubus betätigen) ist es nichts zum manuellen Fokussieren, aber ansonsten eine erstklassige Wahl.


Macht sich der Lichtstärkenunterschied von 1,8 zu 2,8 signifikant bemerkbar?
Jein. Ein OS (oder VR) gleicht mögliche Verwacklungen aus, von daher ist der Unterschied zu vernachlässigen, aber wenn Du auf die geringere Schärfentiefe abzielst oder eine entsprechend kürzere Belichtungszeit benötigst, um Bewegungsunschärfen zu vermeiden, dann macht sich der Unterschied natürlich schon bemerkbar.


Oder ist es doch ratsam bis 50mm zu gehen und die geringere Lichtstärke in Kauf nehmen? Oder ist das rausgeschmissenes Geld, ein Objektiv mit 2,8 zu kaufen, wo ich doch schon ein 18-200mm mit 3,5-6.4 habe?
Beim Sigma 17-50mm hast Du die 2,8 durchgehend und die optische Qualität toppt die des Superzooms deutlich. Ein 18-35mm/1.8 wäre mir bei allem Respekt vor der Leistung der Sigma-Ingenieure 1. zu groß und schwer, 2. zu teuer und 3. etwas zu wenig flexibel bzgl. des Brennweitenbereichs. Superzooms (hatte selbst das DX Nikkor 18-200mm/3.5-5.6G VR) kommen mir aufgrund der nicht so tollen optischen Eigenschaften nicht mehr an die Kamera, aber das muss jeder natürlich selbst entscheiden.


Am Anfang meiner "Fotokarriere" habe ich mir immer möglichst flexible Objektive, was die Brennweite angeht, gekauft. Jetzt schwebt immer der hintergedanke mit "aah und was ist wenn ich doch mal mehr Brennweite brauche??"
Dazu hat der liebe Gott Dir etwas mitgegeben, das sich "Füße" nennt. Diese sind an sogen. "Beinen" befestigt und jeweils in Zwillingsausführung vorhanden. Sie dienen der Fortbewegung, z. B. auch, um ein paar Schritte vor oder zurück zu gehen, wenn die gewünschte Brennweite sich zufällig nicht gerade millimetergenau auf der Kamera bzw. in der Kameratasche befindet.
 
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Ich habe jetzt noch mal eine Nacht drüber geschlafen und bin zum Schluss gekommen, dass ich erst mal mit relativ wenig Geld im Bereich der lichtstarken Objektive einsteigen will.

Daher ist vielleicht der Ansatz einer Festbrennweite doch nicht so schlecht. Die Frage die sich jetzt auftut ist, mit welcher Festbrennweite kann ich am meisten gewinnen, wenn man vor Augen hat, dass es ja gleichzeitig eine Erweiterung in meinem Repertoire darstellen soll. Sprich 18-200mm habe ich schon.

Bei einer D7000 (DX), was macht am meisten Sinn für Landschaft, Natur, Architektur, Innenräume? Da würde sich doch am ehestens eine geringe Brennweite anbieten oder? Habt ihr da Tipps für mich?


Ps: Ich möchte mich an der Stelle noch mal für dieses hin und her entschuldigen. Ich will diesen Thread auch als Prozess verstehen. Als laufende Gedankengänge die aufgrund eurer Aussagen variieren. Bitte versteht das nicht falsch, aber eine neue Investition sollte ja auch wohl überlegt sein.
 
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Die Frage die sich jetzt auftut ist, mit welcher Festbrennweite kann ich am meisten gewinnen, wenn man vor Augen hat, dass es ja gleichzeitig eine Erweiterung in meinem Repertoire darstellen soll. Sprich 18-200mm habe ich schon.
Da gehst Du Deine bisherigen Bilder durch und schaust, bei welcher Brennweite Dir am häufigsten das nötige Licht gefehlt hat.
 
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Evtl. gebraucht?

Es gab (gibt) von Sigma ne ganze Reihe "1,8er". Mit 20, 24 und glaube ich 28mm.

Ich besitze das 20er und bin zufrieden. Das wäre ein preiswerter Einstieg. Und 20mm an DX sind für Innenaufnahmen noch evtl. etwas zu viel Brennweite, aber dennoch "weitwinklig".

Ansonsten, warum kein AF-D 50/1,8 ? Klar, diese Brennweite ist in deinem Zoom enthalten, aber das entspricht in Etwa an DX einer üblichen Portraitbrennweite. Und gerade da ist das Spiel mit der Unschärfe ja interessant und bei dir derzeit nicht wirklich möglich. Und dann ist es in dieser Hinsicht, wenn auch nicht vom nackten Brennweitenwert, eine sinnvolle Ergänzung bei dir.

Meddi
 
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