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30. August 2024

Godox LC500 Mini​




Heute mal ein Kurzbericht über ein praktisches Fotozubehörteil zur Lichtsetzung! Mit einer Länge von 45 cm und einem Gewicht von ca. 0,5 kg ist der Lichtstab von Godox kompakt und damit auch der ideale Begleiter auch für Aufnahmen vor Ort. Die beiden Abblendklappen lassen sich mühelos anbringen und entfernen und ermöglichen dem Nutzer, den Bereich der Ausleuchtung genau zu steuern. Trotz seiner kompakten Ausführung bietet die Leuchte mit ihrem optischen Linsendesign eine beeindruckende Lichtleistung von 1580 Lux.

Die LC500 Mini verfügt über ein modulares Batteriegriff-Design - der Griff fungiert auch als wechselbarer Akku, dadurch ist es möglich auch längere Sessions zu gestalten. Mit dem ergonomischen und rutschfesten Design des Griffes bietet die LC500 Mini auch ein komfortables und stabiles Arbeiten ohne Stativ!

Durch die Abdeckung des breiten Bereichs der wählbaren Farbtemperatur von 2.500 K bis 8.500 K besteht die Möglichkeit, auf verschiedene Lichtsituationen zu reagieren und so verschiedenen Setups zu koordinieren. Die Kompatibilität mit der Godox Light APP bietet verbesserten Komfort durch die Möglichkeit zur Fernsteuerung der einstellbaren Lichtparameter.


Die universelle Einsetzbarkeit habe ich bei einem kleinen technischen Shooting zum Thema „Stromversorgung“ ausprobiert (der Artikel erscheint demnächst gesondert!).


Ein Licht-Set auf kleinem Raum mit der LC500 Mini.








Durch die exakte Lichtführung mit den Klappen lassen sich ausgewogene Beleuchtungssituationen erzeugen, die sehr nuancierte Abbildungen ermöglichen. Das prädestiniert die LC500 Mini geradezu für die Produktfotografie. Natürlich ist sie auch gut bei Portraits, z.B. als Seitenlicht oder Effektlicht einzusetzen!

Die beiden Abblendklappen, auch „Barndoors“ genannt sind ein sehr nützliches Feature, um Licht in die gewünschten Bahnen zu lenken. Durch die Klappen lässt sich die Leuchte sehr vielseitig nutzen. Noch effektiver wird das Ganze, wenn man zwei dieser Leuchten einsetzen kann – damit kann man dann z.B. sehr gut Repros anfertigen oder ein gut begrenzbares Grundlicht setzen.

Weitere Informationen unter:


Ralf Bothge / Andreas Sturm. Ruhrgebiet fotografieren.​



Unser Partner dpunkt.verlag beschreibt das Buch sehr zutreffend so:

Entdecken Sie die schönsten Motive des Ruhrgebiets!
  • Reiseführer für Fotografinnen und Fotografen
  • QR-Codes mit Google-Maps-Links zu allen Locations
  • Bester Motiv-Mix aus Industrie, Architektur und Natur
Man sagt gerne „keine andere Kulturlandschaft Deutschlands bietet so viel Abwechslung wie das Ruhrgebiet“! Industriedenkmäler, moderne und alte Architektur und dazwischen immer wieder: viel Natur. Mit diesem Fotobuch als Motivscout stecken Sie den Pott quasi in die Fototasche und besuchen auf fünf Touren über 60 Fotospots zwischen Rhein und Ruhr (und darüber hinaus). Er führt sie zu den Hochöfen alter Stahlwerke, den mächtigen Maschinenhallen der Zechen und Kokereien und lässt sie spannende Architektur sowie Kunst von Skulptur bis Graffiti entdecken. Sie fotografieren faszinierende Technik in Industriemuseen, erkunden Schlösser, Parks und Flussauen und erwandern sich die schönsten Haldenausblicke.

Man kann sich einfach an die Vorlagen aus dem Buch halten - oder vor Ort selbst kreativ werden und neue Blickwinkel erschließen!


Sehr praktisch: die QR-Codes mit Google-Maps-Links. Damit kann man direkt zu den Fotospots navigieren.

Zu jedem Ort gibt es auch Angaben zur besten Tages- oder Jahreszeit für die Aufnahmen. Daneben finden sich Tipps und Tricks zu den jeweils passenden Fototechniken – die gelten natürlich nicht nur für den einzelnen Fotospot, sondern sind generell hilfreich!


Das Exzenterhaus in Bochum als ein eher ungewöhnliches „Ruhrgebietsmotiv“ hinsichtlich des erwartbaren…



…wie dem „Nordstern-Park“ mit Förderturm.

Ein empfehlenswertes Buch, nicht nur für Besucher des Ruhrgebiets, sondern auch für alle, die dort leben. Manches hat man so noch nicht gesehen oder kann es neu entdecken!

Ralf Bothge / Andreas Sturm. Ruhrgebiet fotografieren erschien am 16.07.2024 im dpunkt.verlag. 258 Seiten, komplett in Farbe, Broschur.
ISBN Print: 978-3-98889-002-3
Preis: 34,90 €

Weitere Infos gibt es hier:

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„IN RÄUMEN“ von Jörg Winde​

Eine Fotoausstellung in Dortmund



Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund zeigt vom 5. September 2024 bis Januar 2025 mit der Ausstellung IN RÄUMEN Fotografien von Jörg Winde aus den Jahren 1984 bis 2024.

Jörg Windes Fotografien erforschen mit neugierigem und sensiblem Blick Gebautes und Gestaltetes. Sie hinterfragen dabei die von Menschen geschaffenen Räume, Bauten, Objekte und Landschaften in ihrem Sinnzusammenhang. Seine Themen findet Jörg Winde innerhalb und außerhalb Europas und auch im eigenen Lebensumfeld. Jörg Winde bearbeitet sie oft jahre- oder jahrzehntelang. Bekannt wurde er unter anderem mit seiner Serie Bürgermeisterzimmer in Deutschland (2005-2012). Mit den rund 120 Gesamtansichten von Amtsräumen hat er ein Zeitdokument geschaffen, das über Präsentationswillen ebenso Auskunft gibt, wie über das Verhältnis der Amtsinhaber zu Kultur und Tradition.



Auf den ersten Blick sind es scheinbar unbedeutende, nicht bildwürdige Motive, die der gerade pensionierte Dortmunder Professor für Fotografie auswählt: private Räume einer vergangenen Generation, Fabriken und Industrieanlagen, Landschaften im Ruhrgebiet, Interieurs einer Wohnsiedlung im polnischen Lodz, aber auch Arbeiten wichtiger Architekten und Designer.

Gemeinsam ist diesen Fotografien der Wunsch die Welt zu erfassen: im Inneren, im Äußeren, in der Tiefe – mal mit weitem Blick, mal aufs Detail fokussiert. Jörg Windes Bildsprache hinterfragt das Existierende und misstraut einer scheinbar vertrauten Realität. Seine präzisen, strengen Bildkompositionen heben den skulpturalen, oft zeichenhaften Charakter von Objekten in Räumen und Landschaften hervor. Unverwechselbar ist auch seine Thematisierung des Mediums Licht. Winde arbeitet in seinem fassettenreichen Werk ebenso mit kräftigen Farben und starken Kontrasten, wie mit einer zarten Farbpalette oder monochromen Bildschöpfungen. Sein besonderes Interesse gilt dabei dem Schwebezustand zwischen den unterschiedlichen Lichtqualitäten, dem Bereich, in dem die Realität scheinbar in Schwingung gerät.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten. Der Reichtum an Themen und Methoden begegnet sich in dieser Retrospektive erstmalig in einem Raum.

Jörg Winde wurde 1956 in Köln geboren. Er studierte Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund und Kommunikationsdesign an der Gesamthochschule Wuppertal. Seit 1984 arbeitet Winde als freischaffender Fotograf in den Arbeitsfeldern Architektur, Interieur, Landschaft, Stadtlandschaft und Industriefotografie. Von 1999 bis 2024 war er als Professor für Fotografie an die Fachhochschule Dortmund berufen. Seine Arbeiten waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

5. September 2024 bis 23. Februar 2025
Öffnungszeiten:

  • Montag Geschlossen
  • Dienstag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Mittwoch + Donnerstag 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr
  • Donnerstag 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr
  • Freitag, Samstag, Sonntag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
MKK - Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
Hansastraße 3, 44137 Dortmund

Mehr Infos hier:

„Faszination Fotocollage“ im Forum für Fotografie Köln​



Die Ausstellung „Faszination Fotocollage“ ist eine Hommage an die Kunstform der Collage, die sich als eigenständige Kunstform der klassischen Moderne aus den Bilderwelten des Kubismus, des Surrealismus und der Dadaisten revolutionär entwickelte. Die Ausstellung hat zwei Schwerpunkte, die für die Entwicklung der Collage, in ihrer Sonderform als Fotocollage, stehen:

1. Das Werk „Diurnes. Decoupages et Photographies“ von Pablo Picasso, das er gemeinsam mit seinem engen Freund, dem Fotografen André Villers, entwickelte.

2. Die zeitgenössischen Fotocollagen der Berliner Künstlerin Miriam Tölke.

Um die historische und aktuelle Vielfalt der Technik der Fotocollage aufzuzeigen, finden sich zusätzlich exemplarische Arbeiten von Heinz Hajek Halke, Valie Export, Horacio Coppola, John Everard, Karin Fissthaler, Bernhard Hosa, Elfriede Mejchar, Maryam Mottalebi, Pierre Bouchert und Harald Fuchs.

Pablo Picasso spielte in seiner kubistischen Phase eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Popularisierung der Collagetechnik. In seinen Collagen verwendete er Materialien wie Zeitungsausschnitte, Tapeten, Stoffe und gefundene Objekte. Er nutzte die Technik, um traditionelle Stilmittel der Malerei zu hinterfragen, indem er Bildkontinuität, Zentralperspektive und Fiktionsebenen zerstörte.

Miriam Tölke muss sich an diesen historisch erarbeiteten Positionen nicht mehr abmühen. Das Prinzip „Collage“ ist zeitlos geworden. Die Künstlerin spielt in zeitgenössischen Fragmentierungen scheinbar unbekümmert mit unvorhersehbaren Konfrontationen, abstrakten Räumen, makelloser Modefotografie und poetischen Überblendungen. „Die Bedeutung der Bilder entsteht im Kopf. Und weil wir auch sind, was wir gesehen haben, so gilt: Soviel Betrachter, soviel verschiedene Bilder, auch wenn wir alle auf dieselbe Collage blicken.“ (Christoph Stölzl, 2023)

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Sammlung SpallArt, Salzburg statt.

Vernissage: 31.08.2024 - 16:00 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 31.08. 12.10.24
Forum für Fotografie
Schönhauser Str. 8, 50968 Köln
Öffnungszeiten:
Do und Fr 14:00-18:00, Sa 12:00-17:00, So/Feiertag geschlossen. Eintritt frei!

Mehr Infos hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Godox, dpunkt.verlag, J. Winde, Veranstalter
 
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